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LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!

dl7awl / 66 Antworten / Baumansicht Nickles

Die Rubrik passt nicht 100%, aber es scheint die am ehesten passende zu sein. Ansonsten bitte verschieben.

Bin eben zufällig auf den CHIP-Video-Basteltipp "Stromschalten mit der FritzBox" - http://www.chip.de/video/Basteltipp-fuer-die-FritzBox-Video_56935442.html - geraten. Ich habe ja noch nie viel von CHIP gehalten, aber was ich DA gesehen habe, zieht mir die Schuhe aus.

Als Elektronik-Insider kann ich nur dringend davor warnen, diesen sog. "Profi-Tipp" (schön wär's) nachzuvollziehen. Soviel grenzenlos naiver und gefährlicher Dilettantismus ist unfassbar. Da werden hauchdünne netzspannungsführende (!) Drähtchen aus dem Dämmerungsschalter herausgeführt, die Lötstellen am Fotowiderstand liegen sogar komplett offen, ohne jeden Berührungsschutz! Konsequenterweise wird auch mit keinem Wort vor eventuellen Gefahren gewarnt - sie sind dem Autor also gar nicht bewusst. Damit disqualifiziert er sich endgültig. Offensichtlich hat er nicht nur keine Ahnung von dem, was er da tut, sondern, noch schlimmer: in fröhlicher Naivität scheint er auch das Nachdenken darüber für überflüssigen Luxus zu halten.

Die interne Elektronik des verwendeten Dämmerungsschalters ist, für Insider selbst im Video unschwer erkennbar, in keiner Weise galvanisch vom Netz getrennt! Und selbst wenn sie es wäre, es gäbe keine Garantie, dass es bei beliebigen anderen im Handel befindlichen Dämmerungsschaltern auch so ist. Ist es nämlich üblicherweise nicht!

Hintergrund: Wenn in solchen netzbetriebenen Kleingeräten (z.B. Funksteckdosen, Leistungsmesser o.ä. - oder eben Dämmerungsschalter) eine Kleinspannung gebraucht wird, wird diese aus Kosten-, Volumen- und Gewichtsgründen üblicherweise nicht über einen Transformator, sondern über einen Vorschaltkondensator direkt aus dem Netz gewonnen. Auch ein Niederspannungsbereich ist folglich in keiner Weise vom Netz getrennt! Normalerweise ist das ungefährlich, weil ja ein isolierendes Gehäuse drumherum ist. Was passiert, wenn das herausgeführt wird, ohne an VDE-Vorschriften auch nur zu denken, mag sich jeder selbst ausmalen.

Fazit: ES BESTEHT LEBENSGEFAHR FÜR JEDEN, DER DIESER ANLEITUNG FOLGT!

Ich kann die CHIP-Online-Redaktion nur dringend auffordern, diese unsäglich peinliche und gefährliche Seite schnellstmöglich zu entfernen. Da sie schon seit rund einem Jahr im Netz steht, kann man nur inständig hoffen, dass noch niemand zu Schaden gekommen ist.

(Ich habe dies auch im CHIP-Forum gepostet und werde beobachten, wie schnell man reagiert.)

gelöscht_211427 dl7awl „LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!“
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Hi,
die haben schon reagiert... und zwar mit Löschen deines Postings wegen beleidigender Formulierung. Hast du den gleichen Wortlaut wie oben bei Chip benutzt? Wenn ja, fühlt sich da ein Moderator aber sehr schnell auf den Schlips getreten. Deiner Kritik kann ich als ebenfalls Insider nur zustimmen... am besten gefällt mir der Isolierband-Trick... Spitze...

Frohes neues weiterhin...

Frank

dl7awl gelöscht_211427 „Hi, die haben schon reagiert... und zwar mit Löschen deines ...“
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°

Hast du den gleichen Wortlaut wie oben bei Chip benutzt?
Ja.

Wenn ja, fühlt sich da ein Moderator aber sehr schnell auf den Schlips getreten

So war es unter orientalischen Despoten doch auch: der Überbringer der schlechten Nachricht wurde geköpft, nicht der Verursacher. Mein Posting ist weg, aber die gefährliche Anleitung steht weiterhin im Netz.

Ich kapiere nicht, wie man so verantwortungslos sein kann. Armselig.

Gruß, Manfred

RW1 dl7awl „Ja. So war es unter orientalischen Despoten doch auch: der ...“
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Sorry, wieder mal waren nicht alle Postings beim Aufruf ersichtlich. Deshalb ahtte ich etwas geschrieben was andere bereits gepostet hatten.

Irgend wie ist seit einigen Monaten hier der Wurm drin. Trotz F5 Taste erscheint oft nicht der gesamte Thread.

Xdata dl7awl „LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!“
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Bei manchen Basteleien fällt selbst der gutmütigste und nachsichtigste Elektriker glatt in Ohnmacht..

Der Elektriker wird sowieso oft unterschätzt ..
Hat  doch die eine Frau für den neuen Bachelor anscheinen den Elektriker als
minderwertig
betrachtet, im Vergleich zu "intellektuellen" Tätigkeiten wie anscheinend ihr eigenes
BWL Studium.


PS:

Die ganze Geschichte sieht auch noch Sch..ße aus!

-- Selbst als Elektroniker lasse ich von unklaren Konstruktionen die Finger.
Im Zweifel den Elektriker ranlassen.

groggyman Xdata „Bei manchen Basteleien fällt selbst der gutmütigste und ...“
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Hallo

Es wäre sicher besser gewesen, man hätte ein Glasfaserkabel von der Fritzbox zum Dämmerungsschalter gelegt, doch das machen wir nach dem Tod des Bastlers.Cool


-groggyman-

Alekom Xdata „Bei manchen Basteleien fällt selbst der gutmütigste und ...“
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jo mei, handwerk wird heutzutage immer etwas belächelt, und natürlich wird eine intellektuelle tätigkeit als höherwertig angesehen.

aber ohne den elektriker würde so ziemlich jeder bwl'er im dunklen dasitzen.

was ist  jetzt  wichtiger? zahlen schupfen oder ich habe licht in der wohnung? vom elektrischen herd red i jo no net amoi, damit sich der bwl'er was zum essen machen könnte....hehe

und was is an einem bwl studium intellektuell? sorry das bezeichne ich nicht als intellektuell. lernen muss ich als handwerker auch.

i krieg gleich an hals

Xdata Alekom „jo mei, handwerk wird heutzutage immer etwas belächelt, und ...“
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Der Spruch " Im Zweifelsfall den Elektriker Fragen " gilt immer noch.

In meiner neu bezogenen  Wohnung bekam ich damals einen Schreck.

In dem sanierten Altbau sah ich ausschließlich winzige Abzweigdosen (3cm Durcmesser)
mit jeweils nur einer schwarzen und gebgrünen Leitung.

Die Vermutung war " Das ist ein Fehler! "

Zum Glück waren wegen der Sanierung die Elektriker noch im Hause.
Einer kam, etwas verunsichert, mit nach oben und sagte aber

 "Das ist normal"

Warum weiß ich heute noch nicht..

wo doch der Gelbgrüne eigentlich der Schutzleiter ist und nicht der Rückleiter?


Jedenfalls ist da nur eine schwarze und eine gelbgrüne Leitung
in den Mini Abzweigdosen.


Borlander Xdata „Der Spruch " Im Zweifelsfall den Elektriker Fragen " gilt ...“
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 "Das ist normal" Warum weiß ich heute noch nicht.. wo doch der Gelbgrüne eigentlich der Schutzleiter ist und nicht der Rückleiter?

Das ist eine typische Installation wie Du sie in Altbauten - mit der bereits genannten klassischen Nullung - vorfinden kannst. Gelbgrün dient dann gleichzeitig als Schutzleiter und Neutralleiter.

3cm Dosen habe ich jedoch soweit ich mich erinnern kann auch noch nie live gesehen. Selbst die kleinen Auslassdosen für Wandlampen sind größer.

Knoeppken Borlander „Das ist eine typische Installation wie Du sie in Altbauten ...“
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In einigen Altbauten gibt es noch so Miniabzweigdosen, mit einem Drehdeckel drauf, die sind aber etwas größer als 30mm, ähnlich wie die Schalterabzweigdosen mit 41mm.

Gruß
knoeppken

Xdata Borlander „Das ist eine typische Installation wie Du sie in Altbauten ...“
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War etwa 1992 und ein sanierter Altbau.
Die Steckdosen sind alle modern und alles ist schon mit FI.

Nur die kleinen  Abzweigdosen haben den Gelbgrünen als Rückleiter.
Hab gerade geschaut, die Abzweigdose im Bad hat nur etwa 3cm,
die im Wohnzimmer sind etwas größer, nicht rund - unten v- Förmig.

Früher war der gemeinsame PEN wohl nur ab einem großen Querschnitt erlaubt?

Vieleicht hat sich dies seit den 90ern geändert.

Knoeppken Xdata „War etwa 1992 und ein sanierter Altbau. Die Steckdosen sind ...“
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Wenn ein FI verbaut ist, dann sollte es keine Nullung mehr geben, es sei denn, der FI ist nur fürs Bad und der Rest der Wohnung läuft ohne FI. Ist aber eigentlich nicht mehr üblich, wenn FI, dann der gesamte Bereich.

Vermutlich sind die kleinen Abzweigdosen nur als "Zugdosen" oder Durchgangsdosen genutzt worden, oft gehen dann die Leerrohre direkt zur Lampe. Aber nur schwarze und grün-gelbe Drähte, sehr ungewöhnlich. Zwinkernd
Ist aus der Ferne schwer zu sagen, müsste ich sehen, so wie ich schon viele vermurkste Verdrahtungen sah.

Gruß
knoeppken

jueki Knoeppken „Wenn ein FI verbaut ist, dann sollte es keine Nullung mehr ...“
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Aber nur schwarze und grün-gelbe Drähte, sehr ungewöhnlich
Sehr ungewöhnlich? Nicht unbedingt. Hab ich nicht nur einmal bei Neuinstallationen gesehen - meine Wohnung, Neubau aus dem Jahre 1975 verfügt da noch heute über solche Leitungen in der Decke zu den Lampen, ebenso wie zu den Fußbodensteckdosen des Steckdosenringes.
Habe ich allerdings allesamt ersetzt durch 3- Leiter Cu- Kabel im Kehrleistenkanal.
"Ungewöhnlich ist etwas anderes - zum Beispiel eine Hausinstallation ausschließlich mit direkt eingeputztem UKW Flachbandkabel. Habe ich als Leiharbeiter, der den Hauptanschluß machen mußte, sebst gesehen.
Als ich mich weigerte, bekam ich Prügel angeboten und wurde als arroganter Idiot beschimpft.

Jürgen
Knoeppken jueki „Sehr ungewöhnlich? Nicht unbedingt. Hab ich nicht nur ...“
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In den 70er Jahren waren die Adern Schwarz (Phase), Grau (Neutralleiter) und Rot (Erdleiter) teilweise noch üblich, wobei zu den Lampen bei Ausschaltungen meistens nur die Phase und der Neutralleiter geführt wurde. Bei Serienschaltungen entsprechend 2 schwarze und 1 grauer Draht.
In noch älteren Installationen war Rot die Phase. Das war üblich in NRW.

Wenn bei einer Elektrosanierung  um die 1995 (und nur darauf beziehe ich mich bei meiner obigen Aussage) nur schwarze und grün-gelbe Drähte in Abzweigdosen geführt werden, dann ist das nicht nur unüblich, da gebe ich dir recht und ich muss mich verbessern, dann lief da etwas verkehrt - oder noch besser, es wurde gemurkst.

Gruß
knoeppken

jueki Knoeppken „In den 70er Jahren waren die Adern Schwarz (Phase), Grau ...“
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In noch älteren Installationen war Rot die Phase. Das war üblich in NRW.
Auch in der DDR. Als ich E-Monteur lernte, 1958...61 war noch Rot die Erde.
Was in meiner Firma, eine Papierfabrik mit Gleichstromantrieben doch auch bei den Gesellen ab und an zu Irritationen führte, wie ich mich erinnere.

Jürgen
Knoeppken jueki „Auch in der DDR. Als ich E-Monteur lernte, 1958...61 war ...“
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Wir hatten oft den Fall, dass junge frisch ausgelernte Monteuere, Zählerschränke in Zechensiedlungen wechseln mussten. Da gab es oft eine Mischinstallation, teilweise war die Phase rot, in anderen Häusern war der Erdleiter rot. Ergänzende Installationen wurden dann mit den neuen Farben gemacht, also g
Statt dann vorher nachzumessen, welche Ader für was ist, ruppten sie die alten Schränke ab, montierten die neuen, verließen sie sich auf Rot als Erde und die "Freude" war danach immer groß. Zwinkernd

Ganz besonders lustig wurde es, als man feststellte, dass oft die Häuser noch mit 2 x 110V eingespeist wurden, dann war die Verwirrung umso größer. Lachend

Gruß
knoeppken

fröschl Knoeppken „Wir hatten oft den Fall, dass junge frisch ausgelernte ...“
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Hallo Knoeppken,

ich glaube, Du meinst 3 x 220V Drehstrom. 


MfG fröschl

Knoeppken fröschl „Hallo Knoeppken, ich glaube, Du meinst 3 x 220V Drehstrom. ...“
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Nein, ich meine 2 x 110 V (1 Phase jeweils 110V). Ja das gab es nicht nur auf der Zeche, auch in Zechensiedlungen. Zwinkernd

Gruß
knoeppken

fröschl Knoeppken „Nein, ich meine 2 x 110 V (1 Phase jeweils 110V). Ja das gab ...“
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Hallo Knoeppken,

ok, wir hatten hier 3 x 220V Drehstrom in
Dreieck-Schaltung. Die Installation eines
Fehlerspannungsschutzschalters war da schon
eine Wissenschaft. 


MfG fröschl

Knoeppken fröschl „Hallo Knoeppken, ok, wir hatten hier 3 x 220V Drehstrom in ...“
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Wie gesagt, es handelte sich um alte Zechensiedlungen, die damals wieder kurzfristig in Betrieb genommen wurden.
Meistens wurde dann die Hauseinspeisung neu gemacht (Drehstrohm), so gut es denn ging.
Diese Siedlungen gibt es nicht mehr, sind spätestens mit den Zechen verschwunden, ist eben lange her. Zwinkernd

Gruß
knoeppken

Alekom Xdata „War etwa 1992 und ein sanierter Altbau. Die Steckdosen sind ...“
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bei einem modernen System sollte ab Hausanschlußkasten der Neutralleiter und der Schutzleiter getrennt sein und auch dementsprechend gekennzeichnet sein!

Also von PEN auf PE und N

TNCS System sag ich da nur.

Xdata Alekom „bei einem modernen System sollte ab Hausanschlußkasten der ...“
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TNCS, so war es auch in der Elektronik Ausbildung.

Hab` also gerade noch mal im Korridor nachgeschaut.
Nur der Gelbgrüne als PEN und schwarz als Phase.

Und sehen auch noch ganz modern aus.
Vielleicht sind die Vorschriften geändert worden und PEN
ist schon ab 2,5 Quadrat seit den 90ern erlaubt..

?

Borlander Xdata „TNCS, so war es auch in der Elektronik Ausbildung. Hab` also ...“
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Vielleicht sind die Vorschriften geändert worden und PEN ist schon ab 2,5 Quadrat seit den 90ern erlaubt..
Die Vorschriften sind in der Vergangenheit eher verschärft als gelockert worden. Alte Installationen genießen lediglich Bestandsschutz. Und da findest Du 2,5mm² nicht mal unbedingt beim Herd (wie heute vorgeschrieben)…
Borlander Xdata „War etwa 1992 und ein sanierter Altbau. Die Steckdosen sind ...“
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Die Steckdosen sind alle modern

Die sind ja auch das einzige was der Bewohner sieht ;-)

Nach der Beschreibung würde ich auch fast vermuten, dass der FI nur fürs Bad greift. Bei Badsanierungen wird die Elektrik (ist dort meist ja auch nicht so viel) doch gerne gleich mal mitgemacht. Ich weiß nicht wie es 1992 aussah, aber heute bekommen Bäder immer einen eigenen unabhängigen FI-Schutz.

die im Wohnzimmer sind etwas größer, nicht rund - unten v- Förmig.

Das hört sich stark nach den bereits oben genannten Wandauslassdosen an.

Früher war der gemeinsame PEN wohl nur ab einem großen Querschnitt erlaubt?

Früher war PEN noch überall erlaubt. Heute wohl nur noch bei sehr sehr großen Querschnitten (größer als das was man so innerhalb eines Haushalts findet; AFAIR noch oberhalb von 16mm²), bei denen eine unabsichtliche und unbemerkte Durchtrennung ausgeschlossen ist…

Knoeppken Xdata „Der Spruch " Im Zweifelsfall den Elektriker Fragen " gilt ...“
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"Das ist normal" Warum weiß ich heute noch nicht..

Eine grün-gelbe Ader darf nie als spannungsführender Draht genutzt werden, auch nicht in Ausnahmefällen.

Meine Vermutung: In der Altbauwohnung sind noch Leerrohre verlegt, dort wurden dann die alten Drähte durch die neuen ersetzt. Dabei hatte die "Fachfirma" wohl einen gewissen Überschuß an dem grün-gelben H07V-U, wenn du verstehst was ich meine, und nutzte diesen dann eben als Schaltdraht. Das mag wohl für die Firma normal sein, ist es aber nicht wirklich.
Das sah ich bei Reparaturfahrten nicht nur einmal, leider. Zwinkernd

Gruß
knoeppken
Xdata Knoeppken „Eine grün-gelbe Ader darf nie als spannungsführender ...“
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Danke für die Info, im Wohnzimmer ist die Zuleitung zur Lampe auch nicht bis zu den Decken durchgeführt.*
In den anderen Räumen genau so.

Mußte häßliche, leicht durchhängende Leitungen von den seitlichen
kleinen Abzweigdosen installieren.

Hat auch schon oft als Schnur für Sylvester Lametta herhalten müssen :-)



* irgendeine allgemeine formale  Vorschrift wegen Stuckdecken bei Altbauten.
Die Decken haben garkeinen Stuck.

Knoeppken Xdata „Danke für die Info, im Wohnzimmer ist die Zuleitung zur ...“
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Ach die "Schiffsschaukeln", wie wir immer zu sagen pflegten. Zwinkernd

Gruß
knoeppken

Xdata Knoeppken „Ach die "Schiffsschaukeln", wie wir immer zu sagen pflegten. ...“
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Cooler Name :-)

Mitlerweile find` ich es ganz praktisch.
Viel besser als die störrischen uralten Leitungen die im Altbau aus den Decken kamen.


Vor 220v, heute 230v hab ich immer noch etwas Respekt.

Mein früherer Chef hat mal lächelnd gesagt:

" Ja - das ist die Angst der Schwachstrom Techniker ..  vor dem ..Starkstom ..."

Den genauen Wortlaut weiß ich leider nicht mehr.


Bewundert hab ich immer die Elektriker die Fehler im Berliner ICC gesucht
und auch gefunden haben... Da einen Fehler zu finden, bei dem Umfang.

Dann lieber Fehlersuche an einem Funktionsgenerator, einem Gleichstrom Konstanter
oder gar einer Endstufe;-)

gelöscht_305164 Knoeppken „Eine grün-gelbe Ader darf nie als spannungsführender ...“
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Eine grün-gelbe Ader darf nie als spannungsführender Draht genutzt werden, auch nicht in Ausnahmefällen.
Hier ist ein Experte:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article374063/Der-Moerder-war-der-Elektriker.html
Alpha13 dl7awl „LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!“
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Nach VDE ist das nicht, aber normalerweise ungefährlich und mit FI Schalter immer...

An der Platine liegen ein paar Volt Gleichstrom an!

Für jeden, der auch nur ein bißchen über Elektonik weiß, ist das kein Geheimnis...

dl7awl Alpha13 „Nach VDE ist das nicht, aber normalerweise ungefährlich und ...“
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...normalerweise ungefährlich ...
An der Platine liegen ein paar Volt Gleichstrom an! Für jeden, der auch nur ein bißchen über Elektonik weiß, ist das kein Geheimnis...

Und jeder, der mehr als nur "ein bißchen" über Elektronik weiß, erkennt deinen Irrtum.

Siehe mein nächster Beitrag.


jueki Alpha13 „Nach VDE ist das nicht, aber normalerweise ungefährlich und ...“
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An der Platine liegen ein paar Volt Gleichstrom an!
Das ist korrekt.
Allerdings haben diese paar, durch Schutzisolierung abgetrennten Volt (meist so um die 40) durchaus eine hohe Spannung (230V eff) gegen Erde.
Einfachste Überprüfung dieser Aussage: Anfassen.
Und solltest du da noch nichts merken, mal den Stecker umdrehen.
Ein guter, ach so kluger Bekannter von mir mußte das schmerzlich erfahren.
Die von Dir zitierte VDE sieht in derlei Fällen konkret einen zugelassenen Trenntrafo vor.

Jürgen
Wicky79 dl7awl „LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!“
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Wie generiert man denn mit einem Vorschaltkondensator eine Kleinspannung?
Chip hat aber auch reagiert:
http://www.chip.de/news/Profitipp-CHIP-3_2011-Achtung-Stromschlaggefahr_47243700.html

Gruß
Daniel

Alpha13 Wicky79 „Wie generiert man denn mit einem Vorschaltkondensator eine ...“
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Die Bauteile auf der Platine "explodieren" bei 220V!

Wicky79 Alpha13 „Die Bauteile auf der Platine "explodieren" bei 220V!“
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Das ist mir klar, wollte auch eigentlich nur wissen wie man mit einem Kondensator aus Netzspannung eine Kleinspannung macht. Davon abgesehen brauchen die Teile auf der Platine eine Gleichspannung.
Letzte Woche erklärte mir auch einer, daß 24V absolut tödlich sind wenn genug Ampere dahinter stecken. Ich erklärte ihm, daß das Ohmsche Gesetz auch für 24V gilt und Sröme von 100A in meinem täglichen Einsatzfeld vorkommen. Wollte er nicht glauben

gelöscht_211427 Wicky79 „Das ist mir klar, wollte auch eigentlich nur wissen wie man ...“
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Hi,
ein Kondensator funktioniert funktioniert bei Wechselspannung im Prinzip wie ein Widerstand...allerdings frequenzabhängig. Wenn man die Parameter der Schaltung kennt, kann man einen Vor-Kondensator berechnen und mit einem Gleichrichter  und Sielelkos dahinter eine Kleinspannung generieren, um die Schaltung zu versorgen.

Gruß

Frank

Wicky79 gelöscht_211427 „Hi, ein Kondensator funktioniert funktioniert bei ...“
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Die Frequenzabhängigkeit des Kondensators ist mir bekannt. Auf die Idee damit die Kleinspannung zu generieren wäre ich aber nicht gekommen
Danke für die Info.

Xdata Wicky79 „Die Frequenzabhängigkeit des Kondensators ist mir bekannt. ...“
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Es gab, oder gibt noch, eine Schaltung wo eine LED über einen Kondensator an Netzspannung betrieben wird.

In einem großen Elektronik Markt.

Eine galvanische Trennung ist das aber nicht.

Auch wenn im "Normalbetrieb" an ähnlichen Schaltungen zunächst nur ungefährliche Spannungen
oder Ströme anliegen .. kann sich dies bei einem oder mehren Fehlern ändern.

Es gibt einen Lehrerversuch! wo eine 230v Glühlampe, die nur an einer Phase angeschlossen ist,
leuchtet wenn die andere seite der Leitung an eine Wasserleitung oder Heizung angeschlossen wird.
-- Da liegt die Gefahr!

Jede der drei Leitungen des Drehstromnetzes hat 240V gegen Erde,
die Leitungen untereinander sogar 400v

Zum Glück haben heute fast alle Wohnungen FI Schutzschalter.
aber vielleicht nicht alle.


dl7awl Wicky79 „Die Frequenzabhängigkeit des Kondensators ist mir bekannt. ...“
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Die Frequenzabhängigkeit des Kondensators ist mir bekannt. Auf die Idee damit die Kleinspannung zu generieren wäre ich aber nicht gekommen

Das ist aber extrem gebräuchlich, und in Consumer-Kleingeräten, wie sie vielfach in jedem Haushalt zu finden sind, ist das der Normalfall. Z.B. in solchen Schaltsteckdosen  ist das Prinzip mit 100%iger Sicherheit drin, um den internen Empfänger und das Schaltrelais mit Niederspannung zu versorgen. Das ist die wirtschaftlichste Lösung, ein Trafo wäre viel zu aufwändig und ist immer dann verzichtbar, wenn nur geringe Leistungen gebraucht werden, und wenn man wegen eines isolierenden Gehäuses die galvanische Netztrennung nicht braucht.

Ein Kondensator wirkt zwar hinsichtlich der Spannungsteilung wie ein Vorwiderstand, anders als dieser verbrät er jedoch praktisch keine Verlust(wirk)leistung, weil er für eine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung sorgt, also einen sog. "Blindwiderstand" darstellt.
Alekom gelöscht_211427 „Hi, ein Kondensator funktioniert funktioniert bei ...“
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hm und ich dachte das der trafo zuständig ist für eine kleinere bzw. höhere spannung. irgend was mit mehr oder weniger windungen war da...

ist der gleichrichter nicht im normalfall für wechselspannung auf gleichspannung zuständig? und der siebelko für das gleichmäßigeren teil für die gleichspannung?

i hab da was mit brückengleichrichter noch im hinterkopf und den nachgeschalteten siebelko.

Wicky79 Alekom „hm und ich dachte das der trafo zuständig ist für eine ...“
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Das dachte ich eben auch bis ich gerade erfahren habe wie das mit dem Kondensator realisiert wird. Habe aber leider auch nur eine "neumodische" Elektronikerausbildung und habe Jahrelang nicht in dem Beruf gearbeitet. Bin jetzt wieder seit fast 2 Jahren dabei und lerne jetzt alles was in der Ausbildung vergessen wurde und für alle die ein paar Jahre gelernt haben normal war. Ich lerne aber immer gerne dazu.

Gruß
Daniel

dl7awl Wicky79 „Wie generiert man denn mit einem Vorschaltkondensator eine ...“
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Wicky79 dl7awl „Siehe ...“
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Danke für die Infos, ist eigentlich alles sehr einleuchtend,bin da aber nicht drauf gekommen.

dl7awl Wicky79 „Wie generiert man denn mit einem Vorschaltkondensator eine ...“
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Chip hat aber auch reagiert:
http://www.chip.de/news/Profitipp-CHIP-3_2011-Achtung-Stromschlaggefahr_47243700.html

Der Google-Cache verrät es: das stand schon lange vorher da und ist keine Reaktion auf mich. Es bezieht sich offensichtlich auf eine noch viel ältere Druckversion des  sog. "Profi-Tipps" in CHIP 03/2001.

Auch wenn das Risiko bei guter Isolierung (wie im Tipp gezeigt) gering ist: Nehmen Sie Abstand von der Umsetzung des Tipps,

Was bei der Druckversion für eine Isolierung empfohlen wurde, weiß ich natürlich nicht, aber die im Video ist auf jeden Fall völlig unzureichend. Da dient das Isolierband ja gar nicht der Isolierung, sondern nur der Fixierung des Sensors auf der Fritzbox.

Da hat also schon mal ein Leser zu Recht gewarnt - aus den gleichen technischen Gründen wie ich. Und das macht die Sache noch pikanter: CHIP hat es gewusst - und ließ den "Profi-Tipp" dennoch ein Jahr später nochmal als Video auferstehen - ohne jeden Warnhinweis.

Gruß, Manfred
Crusty_der_Clown dl7awl „Der Google-Cache verrät es: das stand schon lange vorher ...“
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Danke für deinen Hinweis auf die Gefährlichkeit dieses Tips.

Ich war gestern Abend so frei, auf dem kleinen Dienstweg zu versuchen, eine Löschung des Videos zu erreichen, die von mir sehr geschätzte Administratorin Nicole ("Nicelpic") aus dem CHIP-Forum hat mir vor einer guten Stunde eine Nachricht übermittelt, dass Sie das Video von ihren zuständigen Kollegen hat löschen lassen. Mittlerweile hat "ein Monster die Seite gefressen".

Ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich sie auch auf diesen Thread hier aufmerksam gemacht habe, ich denke, als gute Fee des CHIP-Forums sollte sie darüber informiert sein, wenn dort irgendwas suboptimal verläuft.

Sei bitte dem Moderationskollegen Goldsmith nicht allzu böse, dass er deinen Thread dort gelöscht hat, ich kann deine deutlichen Worte sehr gut nachvollziehen, aber ihm blieb durch die Forenregeln gar keine andere Wahl. Ich kenne ihn seit mehreren Jahren und kann dir versichern, dass er wahrlich nicht willkürlich, arrogant oder wie wir es auch immer nennen wollen handelt. Dabei kann ich dir versichern, dass ich mit vielen Entscheidungen der dortigen Moderatoren nicht einverstanden bin und auch selbst schon die eine oder andere Verwarnung durch die eine oder andere unmissverständliche Wortwahl kassiert habe. Der Kollege Goldsmith ist mir dabei noch nie aufgefallen, die mir eher einfallenden Namen möchte ich aus sicher nachvollziehbaren Gründen dann aber lieber für mich behalten.

Viele Grüße
Jürgen

dl7awl Crusty_der_Clown „Danke für deinen Hinweis auf die Gefährlichkeit dieses ...“
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Hallo Jürgen,

danke für die Rückmeldung  und die Vermittlung auf kleinem Dienstwege!

Ja, ich hatte schon gesehen, dass das Video weg ist, und das ist auch gut so. (Kurz zuvor hatte ich noch mitbekommen, wie dort die Daumen-runter-Klicks in die Höhe geschossen waren...)

Wenn ich jemandem böse bin, dann weniger den Moderatoren (obwohl ich die Einrede der Beleidigung als Zensurgrund ein wenig zu billig finde), als vielmehr denjenigen, die so einen hirn- und verantwortunglosen Stuss überhaupt verzapft haben, sowie denjenigen, die das redaktionell abgesegnet haben, und nicht zuletzt auch denjenigen, die dafür verantwortlich sind, dass das Video auch fast zwei Jahre nach dem ersten Hinweis auf die Lebensgefährlichkeit immer noch im Netz steht.

Das alles ist - man kann es nicht anders nennen - abgrundtief dilettantisch, disqualifizierend, unseriös und nicht entschuldbar. Ich sage das nicht, um jemanden zu "beleidigen", sondern weil bei einer solchen Brisanz und Fahrlässigkeit Klartext erlaubt sein muss. Bei anderen Zeitschriften, etwa des Heise-Verlags, Funkamateur, Elektor o.ä. wäre so ein Vorgang absolut undenkbar. Denn DIE überblicken  wirklich, was sie tun. Da hagelt es schon bei weit weniger kritischen Aktionen Warnhinweise, und SOWAS hätte es da gar nicht erst gegeben. Da ist ja selbst Frickel-Chaot Finger umsichtiger, und spart nicht mit Warnhinweisen, wenn  es mal wieder "abenteurlich" wird... Es ist ja auch noch ein Unterschied, ob man zu Hause im stillen Kämmerlein massiv gegen Sicherheitsvorschriften verstößt, oder ob man das mit dem Anspruch und der Autorität eines "Fachmagazins" auch noch als Profi-Tipp verkauft  und in die weite Welt hinausposaunt.

So, das musste ich nochmal loswerden, sorry.  Man merkt wohl, ich kann es immer noch nicht recht glauben. Und ja, es hat mich wirklich wütend gemacht (nicht die Löschung, sondern das Ding an sich), und ich bin froh, dass ich das Thema nun abhaken kann - auch dank deiner Mitwirkung!

Gruß, Manfred

Crusty_der_Clown dl7awl „Hallo Jürgen, danke für die Rückmeldung und die ...“
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So, das musste ich nochmal loswerden, sorry. Man merkt wohl, ich kann es immer noch nicht recht glauben. Und ja, es hat mich wirklich wütend gemacht (nicht die Löschung, sondern das Ding an sich),
Ich kürze das mal ab: Ich kann dir da in allen von dir genannten Punkten nur beipflichten. Ich denke, das gelöschte Posting ist auch kein Problem, hier kam es ja auf das Ergebnis an. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Wie du schon sagst: Machen wir am besten einen Haken drunter und widmen uns neuen Herausforderungen.

Ein schönes Rest-Wochenende wünscht
Jürgen
dl7awl Wicky79 „Wie generiert man denn mit einem Vorschaltkondensator eine ...“
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Dieser Beitrag wurde versehentlich doppelt abgesendet. Deshalb wurde das Duplikat gelöscht und nur das Original beibehalten.
jueki dl7awl „LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!“
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In allen diesen Geräten wird eine Kleinspannung für den Betrieb der Elektronik erzeugt.
Dies geschieht mittels eines Kondensators als (kapazitiver) Vorwiderstand.
Zum Schutz der Elektronik vor höheren Spannungen wird meist noch ein Varistor vorgesehen.
Diese Kleinspannung liegt intern an - gegen Bezugspotential Null kann diese aber durchaus 240Veff betragen.
Da diese Kleinspannung keine galvanische Trennung zum Netz besitzt, werden alle diese Geräte (u.a. auch Wochenzeitschalt"uhren" ) in Schutzisolierte Gehäuse eingebaut.
Mit dem Herausführung der Leitungen wird diese Schutzmaßnahme außer Kraft gesetzt.
Es besteht Lebensgefahr - verniedlichend als "Stromschlaggefahr" bezeichnet.

Jürgen

hexagon dl7awl „LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!“
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Hallo,

zum Thema.....

Netzverbunden:
Mal abgesehen von ein paar Leuten kennen das. Netzverbundene Geräte führen je nachdem wie herum der Stecker des Dämmerungsschalters in der Steckdose steckt, IMMER eine Spannung gegen PE bzw. Erde. Deshalb sind solche Geräte immer schutzisoliert.

Fehlerstromschutzschalter:
Im Hausgebrauch lösen die bei 30mA aus. Der Grund liegt meistens bei den Elektroherden die gerne einen Fehlerstrom verursachen. In Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen gibt es auch welche, die bereits ab10mA auslösen.
Jedoch ist ein Fehlerstromschutzschalter noch lange keine Lebens(ver)sicherung. Denn die Dinger sind aufgrund der Kennlinie viel zu langsam. Bevor die auslösen ist ein Lebewesen mit schwachem Blutkeislauf bereits gestorben oder zumindest schwer geschädigt.
Denn ein Fehlerstromschutzschaler mißt den Strom der durch die Phase hinein fließt und gleichzeitig den Strom der durch den Nullleiter N zurück fließt. Sollte die Differenz größer dem Fehlerstrom sein, lösen die aus weil angenommen wird, dass der Fehlerstrom entweder durch den Schutzleiter oder Erde abfließt.

Vorschaltkondensator:
Um sich das Geld für einen Transformator zu sparen, setzt man einen Kondensator ein. Die ganze Anordung funktioniert nur so lange, sofern der Kondensator keinen Fein- oder Kurzschluß hat. Sollte das passiern, geht das netzverbundene Gerät sofort in Rauch auf.

MfG. Hexagon

Xdata hexagon „Hallo, zum Thema..... Netzverbunden: Mal abgesehen von ein ...“
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Du wirst es mir vielleicht nicht glauben,
aber bei einer Bekannten exiistiert eine Steckdose wo anscheinend der baue Leiter
irgendwie noch als Schutzleiter oder so ausgelegt ist.

Konnte mir garnicht vorstellen ob so eine gebrückte? Geschichte, in der Steckdose selbst,
jemals erlaubt war..

Und damit so es unterschiedliche FI Schutzschalter gibt hast Du recht.
Bei einer Familie mußte mal einer getauscht werden der ausnamsweise? immer
zu früh auslöste.

Der neue hatte dieses Problem nicht.

Anscheinend ist bei den Schnellen auch die Form oder Art der Spannungsfehler besser konditioniert.

Borlander Xdata „Du wirst es mir vielleicht nicht glauben, aber bei einer ...“
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Du wirst es mir vielleicht nicht glauben, aber bei einer Bekannten exiistiert eine Steckdose wo anscheinend der b[l]aue Leiter irgendwie noch als Schutzleiter oder so ausgelegt ist. Konnte mir garnicht vorstellen ob so eine gebrückte? Geschichte, in der Steckdose selbst, jemals erlaubt war..
Die klassische Nullung   war bis Mitte der 1970er Jahre erlaubt und bei Gebäuden die bis zum Anfang der 1970er auch eher noch die Regel :-|
Xdata Borlander „Die klassische Nullung war bis Mitte der 1970er Jahre ...“
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Danke, bei Lichte betrachtet ist die normale (Haus) Installationstechnik kompliziert und undurchsichtiger als
oft gedacht.

Besonders die Wege wie Spannungen an Geräte, Gehäüse .. usw. gelangen können.
Ein "Experte"  hat mal seine Waschmaschine , zusätzlich geerded, oder so.

Jedenfalls kam dadurch  dann irgendwie Spannung auf das Gehäuse.
Hat laut damaliger  Info wohl einen leichten  Schlag bekommen.

Der gleiche "Experte" hat es geschafft einen alten Radiator an zwei Phasen
anzuschließen .. von einem Durchlauferhitzer aus glaub` ich..
Der soll aber, obwohl er geglüht hat, überlebt haben.

Der Typ hat für Geld! bei Familien Elektro Arbeiten durchgeführt.
Bei einer Kreuzschaltung für den Flur ging das Licht im Zimmer des Sohnes an
anstatt der eigentlichen Flurbeleuchtung.

Den Fehler konnte ich auf Bitten noch korrigieren, obwohl ich es eigentlich nicht durfte.
Der echte Elektriker konnte leider erst am Montag kommen.

Der hat mir dann noch andere Konstrukte des Experten  gezeigt.
-- Zwei parallel geschaltete Sicherungsautomaten.. um nur eins  zu nennen.


Borlander Xdata „Danke, bei Lichte betrachtet ist die normale (Haus) ...“
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Der soll aber, obwohl er geglüht hat, überlebt haben.

Der "Experte" oder der Radiator?

bei Lichte betrachtet ist die normale (Haus) Installationstechnik kompliziert und undurchsichtiger als oft gedacht.

So irrsinnig kompliziert ist das eigentlich gar nicht mal. Einfach ohne jegliche Kenntnisse drauflosbasteln ist allerdings fatal und resultiert dann in Ergebnissen wie den beschriebenen. Altinstallation sind allerdings häufig sehr undurchsichtig. Was auch daran liegt, dass kaum jemand bereit ist für eine schöne und elegante E-Installation die auch nur geringfügig über den aktuell geforderten Mindeststandard hinausgeht zu bezahlen...

Xdata Borlander „Der "Experte" oder der Radiator? So irrsinnig kompliziert ...“
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Der Experte hat  zumindest damals noch gelebt und wie er auf die Idee kam
zwei Leitungen zu dem Radiator zu führen ist mir ein Rätsel.

Hat auch noch geglaubt er könne die RAM meines damaligen Rechners
mit einem Magneten löschen.

Angelesenes Altwissen aus einem betagten Nachrichtentechniker Buch anscheinend.
Da stand tatsächlich etwas von magnetischen Speicherbausteinen drin.


In dessen  Wohnung sollen auch viele alte Fernseher rumgelegen haben..


Alekom Xdata „Der Experte hat zumindest damals noch gelebt und wie er auf ...“
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Es gibt genügend Experten die weiterhin mit einem Phasenprüfer (der mit der Schraubklinge) arbeiten.

Und vor zwei Wochen wollt mir ein Experte zeigen, wie man mit einem zweipoligen Spannungsprüfer die Phase rausmessen kann:

Er hat den Metallstift des einen Pol in die Hand genommen und mit dem anderen Metallstift hat er  nacheinander in beide Löcher der Steckdose gesteckt, wo es gepiepst hat, da war die Phase.

Nun, ich glaube zu wissen, das der Sinn eines zweipoligen Spannungsprüfers darin besteht, das man eben NICHT mit den Fingern auf Metall greifen kann.

Sonst kann mans ja gleich mit dem Phasenprüfer machen.

Das der nicht verboten ist, verwundert mich sowieso. Aber der Handel lebt davon und natürlich ist Kohle wichtiger als ein Leben.

Aber hauptsache die Krümmung der Gurken will geregelt werden.

Und sein Kollege, der andere Experte, wollte mir weismachen das es sowas wie Netzschwankungen gar nicht gibt, ok beide sind über 50, da ist das Wissen halt schon paar Jahrzehnte her.

Alder ....

Xdata Alekom „Es gibt genügend Experten die weiterhin mit einem ...“
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Hab so einen 2 Poligen mit 2 roten LED die schon ab 3V leuchten.
Ganz praktisch das Teil.

Aber für solche Experten ist ja der alte Prüfer mit Glimmlampe und vorwiederstand noch sicherer.
Keine Netzschwankungen kann ja nur von einem Schelm stammen.


Was mir neu war ist die Aussage eines Users
-- nur Energiespar (Leistungs)  Meßgeräte um die 1000 Euro seien genau.

Nun, bei komplexen Verbrauchern ist die Leistungsmessung schon kifflich
wenn sie bei kleiner Leistung  genau sein soll.


Möglicherweise hab ich mich damals geirrt, glaubte eine Schaltung gesehen
zu haben wo auch billige digitale Meßgeräte kleine Netzverbraucher mit
guter Genauigkeit messen konnten.

Die ausleihbaren sollen recht teuer aber auch genauer sein als billige.
Aber hunderte von Euro erschien mir dann doch zu hoch gegriffen.

dl7awl Xdata „Hab so einen 2 Poligen mit 2 roten LED die schon ab 3V ...“
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°

-- nur Energiespar (Leistungs)  Meßgeräte um die 1000 Euro seien genau.

Nun, wie wär's damit:

http://www.elv.de/elv-energy-master-basic-energiekosten-messgeraet.html

Misst angeblich (!) bis runter zu 0,1 Watt mit einer Genauigkeit von 1% ± 1 Digit. Das finde ich bei dem Preis schon sehr ordentlich - wenn's denn stimmt. Ich hab so ein Teil und bin zufrieden damit, auch wenn ich keine Möglichkeit habe, die Angaben zu überprüfen. Anhaltspunkte für Fehlmessungen sind mir aber noch nicht untergekommen. Besser als die Unter-10-Euro-Teile vom Baumarkt-Wühltisch dürfte es allemal sein.

Gruß, Manfred


Xdata dl7awl „Nun, wie wär's ...“
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Genau.

So etwas hatte ich nämlich damals im Sinn.

Für nicht ganz so kleine Leistungen > 5W reicht schon eins der guten unter den billigen.
Unter 2W wrd es kritischer, aber auch da nur bei komplexen Verbrauchern war meine Vermutung..
und so die teuren ausleihbaren Profigeräte bei kritischen Verbrauchern schon genauer sind,
aber auch älter.

Die Elektronik geht ja auch weiter.. so dachte ich
-- auch preiswerte Möglichkeiten (Schaltungen) um auch nicht rein ohm(sche) Verbraucher
mit guter Genauigkeit zu messen gäbe es.

Der Fehler war in dem Thread voreilig und mißverständlich gesagt zu haben
-- Nur die ohm(sche) Leistung sei wichtig.
(Da man nur die bezahlt)

Hatte da voreilig und unüberlegt geantwortet ..
Konnte nicht glauben eine genaue Leistungsmessung sei "nur" mit solch teuren Profigeräten möglich.
Komplexe Verbraucher mit eingeschlossen.

Interessieren würde es mich schon, ob eine hinreichend genaue Messung,
zB. eines LED Monitors,
auch mit einem nicht soo teuren Leistungs Meßgerät möglich ist?

 Die 50Hz Netzspannung hat ja keine besonsers kritische Form.


Borlander Xdata „Der Experte hat zumindest damals noch gelebt und wie er auf ...“
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Da stand tatsächlich etwas von magnetischen Speicherbausteinen drin.
(Magnet/Ring)kernspeicher würde ich sagen. Heute vor allem zur Wanddekoration geeignet ;-)
Xdata Borlander „(Magnet/Ring)kernspeicher würde ich sagen. Heute vor allem ...“
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Du hast recht, die gab es wirklich, das dicke Nachrichten Techniker Buch war obwoh alt
sehr gut und ausführlich.
-- Natürlich auch in den falschen Händen ;-)

Hat er sich aber nicht abluchsen lassen.

Kabelschrat hexagon „Hallo, zum Thema..... Netzverbunden: Mal abgesehen von ein ...“
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Hallo Hexagon,

gibt es auch Waschmaschinen und Trockner die schutzisoliert sind?

Jedoch ist ein Fehlerstromschutzschalter noch lange keine Lebens(ver)sicherung. Denn die Dinger sind aufgrund der Kennlinie viel zu langsam.

Festgebrannte Kontakte kenne ich persönlich!

Denn ein Fehlerstromschutzschaler mißt den Strom der durch die Phase hinein fließt und gleichzeitig den Strom der durch den Nullleiter N zurück fließt.
 Was macht der bei Drehstrom ?

Deim FI muss die Summe der zu und abfließenden Ströme 0 ergeben, sonst wirds, je nach Auslösekurve dunkel.

Gruß

christian t dl7awl „LEBENSGEFAHR bei CHIP - Dilettantismus kennt keine Grenzen!“
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Kann man besagte Fahrlässigkeit evebtuell zur Anzeige bringen?

Crusty_der_Clown christian t „Kann man besagte Fahrlässigkeit evebtuell zur Anzeige bringen?“
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Welcher Straftatbestand sollte denn deiner Meinung nach hier erfüllt sein?

Ich kann dir gerne was über unser Rechtssystem erzählen, meine letzte Anzeige stammt von Mitte November 2012, weil die Autofahrerin vor mir meine, man müsste plötzlich ohne jeden Grund auf einer Bundesstraße mit erlaubten 100 km/h anhalten, weil man die Abfahrt daben verpasst hat. Ist doch egal, wenn ich mit 100 km/h aufgefahren wäre, wenn ich die Situation nicht gerade noch rechtzeitig erkannt hätte und mit einer Vollbremsung abwenden konnte, nichtsahnend, was vielleicht gerade hinter mir passiert. Wurde dementsprechend auch eingestellt, nix ist Straßenverkehrsgefährdung. Vielleicht reicht es für eine Ordnungswidrigkeit. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Eine gute Freundin von mir bekommt täglich bis zu 20 Werbeanrufe, die in der sie genötigt werden soll, Zeitschriftenabos abzuschließen, damit diese Anrufe aufhören. Als ob sie dann aufhören würden... Ermittlungen eingestellt, vielleicht wenn mal neue Erkenntnisse kommen... bla, bla, bla. Wenn der Staatsanwalt nur wollte, könnte er ihren Telefonanschluß problemlos überwachen lassen und die Täter so packen, zumindest die Anrufer aus Deutschland. Aber wozu denn? Macht doch nur arbeit, soll sie sich halt 'ne neue Telefonnummer zulegen, wenn sie sich durch die Anrufe belästigt wird.

Ich sag's dir also direkt: Mit einer "hätte was passieren können" hast du die Lacher bei der Staatsanwaltschaft auf deiner Seite, selbst mit einer "habe ich befolgt und ist was passiert"-Anzeige würdest du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit genau gar nichts erreichen.

Aber nenn mal einen Sheriff bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle "Herrn Oberförster", was glaubst du, was dann für eine Maschinerie in Gang gesetzt wird.

Gruß
Jürgen

gelöscht_84526 Crusty_der_Clown „Welcher Straftatbestand sollte denn deiner Meinung nach hier ...“
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Moin Jürgen,

Dazu:

Aber nenn mal einen Sheriff bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle "Herrn Oberförster", was glaubst du, was dann für eine Maschinerie in Gang gesetzt wird.

lies mal dieses: http://www.rp-online.de/auto/ratgeber/urteile/oberfoerster-keine-polizisten-beleidigung-1.2590206

Gruß
K.-H.
Crusty_der_Clown gelöscht_84526 „Moin Jürgen, Dazu: lies mal dieses: ...“
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Hallo Heinz,

das Urteil kenne ich, da kommt mein Beispiel auch hier, aber das ging erst vor Gericht. Das meine ich mit "was für eine Maschinerie in Gang gesetzt wird". Bei meinen Beispielen passierte genau gar nichts, hier sieht der Staatsanwalt ja nicht mal Handlungsbedarf und stellt gleich ein, bevor es überhaupt zu einem Gerichtsverfahren kommt.

Eine Anzeige gegen CHIP oder den verantwortlichen Redakteur ist in so einem Zusammenhang einfach lächerlich und taugt bestenfalls dafür, bei der nächsten Weihnachtsfeier der Staatsanwaltschaft noch für einen "weißt du noch..."-Lacher zu sorgen.

Gruß
Jürgen

Kabelschrat gelöscht_84526 „Moin Jürgen, Dazu: lies mal dieses: ...“
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Hallo King Heinz,

 Anfang 1980 lag auf meiner Huablage ein Ochsenziemer! An der Tankstelle fragte ein Scheriff was ich damit mache. Antwort: Bullentreiben! Der kocht heute noch vor Wut.

Gruß