Jetzt ist zum Glück alles wieder ruhig.
Was macht ihr denn so bei Gewitter?
Unsere Erfahrung ist, das die Überspannung über die Telefonleitung reinkommt, wir hatten da vor
einigen Jahren mal einen größeren Schaden (damals noch analog). Zwei Modems kaputt, die
Hauptplatine eines Notebooks (alle Schnittstellen, Modem war angeschlossen), der Schaden belief
sich auf ca. 1000 DM ( heute ca. 500 Euro).
Zieht ihr gleich alle Stecker bei Gewitter? Auch die Telefon/Modem/DSL Verbindung?
Also ich bin seit unserem Schaden schon sensibler geworden, und ziehe als erstes die
Telefonverbindung, weil darüber im PC der meiste Schaden angerichtet wird.
Ja, ich ziehe alle meine Strom- und Telefonstecker raus bei Gewitter.
Habe das mal in der Firma erzählt und großes Gelächter von meinen Kollegen geerntet.
Nun, wenn die meinen, auf diesem Wege, ihre komplette Hardware in Sekundenschnelle gen Himmel jagen zu müssen - dann bin ich es, der laut lacht. Und wenn deren Hausratversicherungen es dann wegen erwiesener grober Fahrlässigkeit nicht für nötig befinden zu zahlen, dann lache ich noch mehr :-)))
Das wäre aber eine teure Erfahrung, Modem, FritzCard, NTBA, Telefonanlage, Endgeräte , Mainboard oder was auch immer, alles in Sekundenbruchteilen dahin; ich hoffe, dir bleibt diese Erfahrung erspart.
Nix für Ungut
Schnaffke
Hmmm, ok man merkt ja, dass nur bei einem Gewitter in der Nähe, die e-Geräte anfangen zu spinnen, also Radio, Fernseher, jedoch nicht mein Computer. Wie gesagt, in 20 Jahren Gewitter ist mir so etwas nicht vorgekommen und hoffe, es wird weiterhin so sein.
Grüße TL
PS. Sollte der Blitz wirklich einschlagen, dann brennt die Bude und es ist eh alles zu spät, da hilft auch kein Steckerziehen.
> ...also Radio, Fernseher, jedoch nicht mein Computer
Die fangen deswegen an zu spinnen, weil das Gewitter den Empfang empfindlich stört, vor allem bei Antenne, bei Kabel wohl weniger, aber auch. Dein Computer ist hingegen kein Rundfunkempfänger, auch wenn die GEZ das ab 2005 gern so hätte.
> Sollte der Blitz wirklich einschlagen, dann brennt die Bude und es ist eh alles zu spät, da hilft auch kein Steckerziehen
Völlig am Thema vorbei. Es geht doch in diesem ganzen Thread nur darum, dass womöglich ein Blitz in die Strom- und Telefonleitung einschlägt und sich dieser gewaltige Stromstoß durch die Leitung fortpflanzt und alles zu Klump haut, was an Telefon- bzw. Strom-Steckdosen hängt.
Nur darum geht es - nicht darum, ob in Euer stroh-gedecktes Dach der Blitz einschlägt und infolgedessen die ganze Bude abbrennt.
Eijeijei, da wettert aber einer rum, ist denn das erlösende Gewitter immer noch nicht da gewesen? Hier ist es gerade vorbei und es hat sich satte 7 Grad abgekühlt, aber die Sonne knallt schon wieder auf's Strohdach.
"Völlig am Thema vorbei. Es geht doch in diesem ganzen Thread nur darum, dass womöglich ein Blitz in die Strom- und Telefonleitung einschlägt und sich dieser gewaltige Stromstoß durch die Leitung fortpflanzt und alles zu Klump haut, was an Telefon- bzw. Strom- Steckdosen hängt."
Hmm, da ist was drann, jedoch sind weder die Stromleitungen, noch die Telefonleitungen in der Stadt oberirdisch verlegt, aber gut..wenn ihr alle auf Nummer sicher gehen wollt, dann will ich euch nicht davon abhalten. Ich empfinde es auch ohne Hausratversicherung als puren Schwachsinn, alle Stecker rauszuziehen. Ich kenne keinen, der so etwas tut.
Viel Spaß, denn dann bist du ja pro Jahr 60 Euro los. In zehn Jahren 600 Euro. Und wenn du dann mal wirklich einen Schaden hast, ist diese Firma pleite oder eh schon nicht mehr existent bzw. hat ne nette Klausel in ihren Unterlagen gefunden ("... diese Gewährleistung gilt nur bei Blitzeinschlag bei wolkenlosem Himmel!" etc.).
Wenn du ein Piefke bist, würde ich mal drüber nachdenken, ob die dich verarscht haben könnten.
"Viel Spaß, denn dann bist du ja pro Jahr 60 Euro los. In zehn Jahren 600 Euro."
Die Steckerleiste hat beim Kauf 30€ gekostet. Ich zahl keine monatlichen Gebühren, und meine Garantie läuft nach einem halben Jahr aus. afaik gibt es keine Möglichkeit, die Garantie zu verlängern, zumindestens hab ich in der Verpackung nichts dergleichen gefunden. Ich hab die Steckerleiste auch nicht hauptsächlich wegen Blitzschlag gekauft, sondern wegen normalen Spannungsschwankungen im Netz. Immerhin soll es in ganz Wien ca. all 2 Monate Spannungsschwankungen geben, die so stark sind, das alles bis auf das floppy-Laufwerk hinüber ist. Allerdings vertraue ich meiner Steckerleiste, weshalb ich wohl sowieso kaum mehr als 5€ pro Monat für die Verlängerung meiner Garantie zahlen würde.
Na da hast du was nicht ganz richtig verstanden:
In zehn Jahren hättest du dann ja nach meiner Rechnung auch mal grade eben so Stück an 20 Steckdosenleistenteile in deiner Hütte rumfliegen.
Ein halbes Jahr Garantie bedeutet nicht, das das ding jedes halbe Jahr in die Luft geht.
Ich bin übrigens kein Piefke, sondern Österreicher, oder wieso sollte ich sonst in nem österreichischen Computergeschäft einkaufen? Meine Steckerleiste ist halt besser, als die €9,99-Billigteile vom Baumarkt.
also gerade in den letzten 3 - 4 wochen habe ich schon ein paar postings auf verschiedenen foren gelesen , wo's den leuten durch blitzeinschlag die modems zerdeppert hat , scheint also doch etwas dran zu sein und nix mit blitzableiter . außerdem ist auch nur wenigen leuten bekannt , daß telephonieren bei gewitter brandgefährlich ist - ich gehöre dito auch zu den ziehern u. abschaltern !
ich schalte selbstverständlich auch alle "teuren" geräte ab... wer wie ich in einem elektroinstallationsbetrieb (brandmeldetechnik) tätig ist, der weiß, was diese bösen gewitter für schäden anrichten können ;-)
Mir ist zu Ohren gekommen, dass bestimmte Modems und Telefonanlagen der Telekom nur darauf warten, dass in 1000km Entfernung ein Blitz ins Netz einschlägt, um endlich abzukacken. Ein Überspannungsschutz für 10€ ist das mindeste, was man für seine Hardware tun kann. Ob der dann schnell genug reagiert, ist unwahrscheinlich!!! Das ist eher was für's Gewissen. Selbst bei den Dosenleisten mit integriertem Überspannungsschutz ab 40€, ist das nicht gesichert *lol*. Könnte höchstens sein, dass Deine Versicherung die Verwendung eines solchen Gerätes wohlwollend aufnimmt.
Ich kann mich aber erinnern, dass z.Bsp. bei MISCO solche Dinger von einem Markenhersteller verkauft wurden, wo die Versicherung schon dabei war.
Ansonsten kriecht unters Bett, wenn Ihr Angst vorm Gewitter habt ;-)
Bei einem Volleinschlag muss man selbst bei guter Blitzableiter und gezogenen Gerätesteckern mit Totalverlust rechnen. Da ist einfach die "Sendeleistung" zu groß für die ICs, jedes längere Drähtchen fängt viele tausend Volt ein.
Es geht also um die üblichen nicht allzuweit entfernten Einschläge, vor denen man sich schützen kann. Viele Billigstecker werden nicht viel bringen, die USVs von APC haben aber einen recht guten Ruf.
Häufige Überspannung kann auch Bauteile zermürben und sie gehen dann später defekt. Man kann auch nicht davon ausgehen, dass sich das Netzteil und das Motherboard opfern und den Strom ableiten, die Festplattenelektronik aber hoffentlich heil bleibt.
Warum wird in der Firma gelacht? - Weil es kein Chef es mitmacht und auch nicht die Kunden, wenn bei Gewitter die Arbeit niedergelegt wird.
Beleibt alles an, dafür hab ich ja ne Überspannungsverschicherung in der Hausrat drin (Aber wenn man die hat passiert eh nix - Murphy's Gesetz).
zu den 10 EUR Überspannungsschützern aus dem Baumarkt: Die Bringen was, wenn man vorher im Haus schon nen Grob- und Mittelschutz verbaut hat, ansosten Rast die Überspannung da einfach so durch ...
@ Heinz: die Einschaltbare Steckdose nützt herzlich wenig, der Schalter ist nach ner richtigen Überspannung nur noch ein Häufchenplastik mit Metaleinschlüssen, die schalter schlagen meistens schon nach 1000V durch und alles dahinter bekommts auch ab.
Und telefonieren tu ich auch, hab ja ein schnurloses Telefon *GG*
also, dass mit der Überspannungsversicherung nix passiert kann ich nicht bestätigen. Mir hat es vor 4 oder 5 Jahren den Steuerungscomputer meiner Heizung zerschossen (2.500,-- DM Schaden) und im letzten Jahr sind bei einem Gewitter ein 17"-Monitor und ein Fernsehgerät draufgegangen (450,-- € Schaden). Ich war heilfroh, dass ich die Überspannungsversicherung sowohl für das Gebäude (zahlte den Heizungscomputer) als auch für den Hausrat (zahlte Monitor und Fernseher) abgeschlossen habe.
Komisch nur, dass ich nie einen Überspannungsschaden hatte, in den letzen paar Jahren aber gleich zwei. Haben sich die Gewitter geändert, sind sie z.B. energiereicher geworden oder so????
Ich ziehe auch alle Stecker, zumindestens die, an denen meine Rechner hängen. Auch der Telefonstecker wird rausgezogen. Habe aus Erfahrung gelernt: Vor drei Jahren hat es mir mal zwei Modems zerschossen, und dabei habe ich noch Glück gehabt, die waren beide noch in der Garantie, habe sie also unentgeltlich ersetzt bekommen...
Manche mögen jetzt vielleicht lachen, aber ich habe Respekt vor der Gewalt von Gewittern.
Bei mir drück ich sämtliche Sicherungen raus, Fi raus und zusätzlich die drei Hauptsicherungen zu meiner Wohnung im Zählerschrank. Dann kommt das Antennenkabel ab und das Telefonkabel.
Ein Blitz sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands und das muss nicht immer der Blitzableiter sein.
Bei einen Bekannten hat es schon zweimal direkt rein gekracht. Einmal eine spektakuläre Entladung über einen Wasserhahn und ein anderes mal irgendwo in eine Stromleitung. Man konnte an den Wänden dan in dunkelbraun nachvollziehen, wo die Leitungen in der Wand lagen.
meine rechner inklusive monitor und switches hängen an einer USV, das netzwerkkabel, welches vom dsl-modem kommt wird auch durch die USV durchgeschleift, somit ist das alles recht gut gegen überspannung geschützt. wenn ich aber länger weg bin ziehe ich doch zur sicherheit meist die stecker komplett ab...
hmm, bei einem Bekannten hat ein Blitz auch schon den Rechner schmurgeln lassen, ein Anruf bei der DTAG und T-Online und er hat einen Scheck zugeschickt bekommen, das war vor 3 Jahren und es wurde nichts überprüft.. er meint das steht doch in den AGB's..
naja ich mach eigendlich auch nichts da weder die Bastelcomponennten vom Baumarkt oder eine USV helfen
vergisses... sorry, daß ich mal ein wenig nachgefragt habe, weil mich das interessiert... und: ich kann lesen! keine ahnung, warum du so einen blöden kommentar abläßt?! :-(
also die geschichte mit der computerversicherung bei t-online war mal (hab heute zufällig mit denen telefoniert und das auch angesprochen. zu zeiten der isdn-flat war bei vertragsabschluß so eine versicherung mit eingeschlossen und bei leuten, deren vertrag über die flat nie gekündigt wurde kann dieser schutz auch noch bestehen. bei neuverträgen ist dies aber nicht mehr enthalten.
Doch, das gab es (ob es das noch gibt, weiß ich nicht), aber wer bei T-Offline vor einigen Jahren einen Vertrag abgeschlossen hat, bekam eine Versicherung gegen Überspannungsschäden dazu, dann wurde das Modem (das natürlich auch von T-Offline sein sollte) ersetzt.
Nix für Ungut
Schnaffke
Einem ehemaligen Arbeitskollegen ist durch Blitzeinschlag vor ein paar Wochen Folgendes passiert:
- PC kaputt
- Monitor kaputt
- Telefonanlage tot
- Fernseher (3000,-DM Gerät!) kaputt.
Beim PC mußte as Motherboard getauscht werden. Beim Telefon stellte sich letztendlich heraus, daß in einem Postverteilerkasten auf der Straße der Schaden war; die TK-Anlage wurde aber zuvor erfolglos ausgetauscht. TV-Gerät war ein Grundig - kann wegen Insolvenz nicht mehr repariert werden.
Trotz dieses abschreckenden Beispiels ziehe ich bei mir nichts ab, jedenfalls bisher nicht.
Achja ... ich kenne noch einen weiteren Fall, wo ein externes Modem und der serielle Port eines PCs durch Blitzeinwirkung das Zeitliche segnete.
@rill
"Trotz dieses abschreckenden Beispiels ziehe ich bei mir nichts ab, jedenfalls bisher nicht."
Das verstehe ich nicht, ich hab dich als einen sehr wohl überlegenden, kompetenten Poster in Erinnerung (zwar überwiegend, was Schallplatten betrifft), aber dass mit dem Gewitter würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht wohnst du ja in einer Gegend, wo nicht viel passiert.
Bei uns hat es jedenfalls am Sonntagabend in der Nähe in ein Mehrfamilienhaus eingeschlagen, da ist zum Glück nur das Dach abgebrannt, keine Verletzten. Aber der Schlag gestern Abend war noch heftiger, ich hoffe nur, morgen nicht wieder etws in der Lokalzeitung lesen zu müssen.
Nix für Ungut
Überspannungsschutz.. paaahh taugt eh nix
Und abschaltbare Steckdosenleisten nützen sowieso schon gleich gar nichts !
Kann nur jedem raten, alles an Steckern zu ziehen wenn ein Gewitter aufzieht, vor 3 Jahren war hier ein Blitz-Einschlag direkt in die Stromversorgung und im Umkreis von 10 km alles aber auch wirklich alles kaputt was am Netz hing egal ob eingeschaltet, mit Überspannungsschutz oder über eine Steckdosenleiste ausgeschaltet. Ohne Witz, die TV-Reparaturwerkstätten hatten über ein Jahr voll zu tun um alles wieder zu reparieren und vor allem Ersatz-TVs zu liefern *g*!
Ausserdem ist es auch ein Irtum zu glauben, ein Blitzableiter schützt vor sowas, ein Dozent hat mir ca. 5 Stunden Filmmaterial über Blitze und Gewitter überlassen, und um es kurz zu sagen ein Blitz pfeift sowieso auf alles und schlägt genau da ein wo es ihm gerade passt.
Thema DSL-Modems: Die Dinger sind sogar schon bei UNTERSPANNUNG also bei Stromausfall im Eimer !!!!
Ich hab bei meinem PC einen Sicherheitsstecker, an dem auch die gesamte Peripherie hängt. Der schaltet sich bei Überspannung ab. Das geht laut Geschäft so schnell, daß es sogar bei nem Blitzschlag funktioniert. Außerdem hab ich mir die 20000€ Garantie durchgelesen, und da steht auch nirgendswo, das Blitzschlag ausgenommen ist.
Jetzt meine Frage: Ich hab eine Internetverbindung über Telekabel (Antennenanschluß), die nicht am Spezialstecker hängt. Ist es möglich, daß über das Antennenkabel eine Überspannung kommt, die das Kabelmodem oder sogar den PC beschädigen könnte?
"Nicht nur eine Überspannung, wenns dumm läuft geht der Blitz da voll rein ins kabel und irgendwo im Zimmer wieder raus, oder umgekehrt !"
Dazu müßte der Blitz entweder direkt ins Kabel oder im Zimmer einschlagen. Ersteres ist nicht möglich, weil in Wien die Telekabel unterirdisch verlegt werden, und das zweitere ist nicht möglich, weil unser Haus wie all Häuser durch einen Blitzableiter geschütz ist.
Auch in Wien geht das Kabel irgendwo in die Erde oder kommt aus der Erde oder steht irgendwo ein Verteilerkasten *g*
Und Blitzableiter.. hab ich ja schon dazu einen Beitrag hier gepostet, auf den würde ich mich so gar nicht verlassen ! Kannst ja mein Kumpel Kurt fragen, der hatte sogar 2 !!! Blitzableiter... und trotzdem hats dem fast die Bude abgebrannt !
Wie gesagt, es kommen wirklich Sachen vor die Du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, kannst Dir ja mal Literatur dazu besorgen.
Ein Blitzableiter verhindert nur, das ein Blitz direkt in ein Haus einschlagt. Wenn der Blitz über ein Kabel kommt, hilft er auch nichts. Im Prinzip ist ein Blitzableiter ein Faradayscher Käfig (genauso wie ein Auto oder ein Computergehäuse). Im inneren eines Faradayschen Käfigs kann es insgesamt kein elektrisches Feld geben. Allerdings kann durch eine Leitung, die durch so einen Käfig durch führt sehrwohl ein Strom fließen (sonst hätte ein Computer keinen Strom wenn das Gehäuse geschloßen ist).
ZUFÄLLIG (beruflich) beschäftige ich nich mit dem thema.
die uberspannungs steckdosenleisten sind nur für spannungsschwankungen im hausnetz für 220V.bei blitzeinschlag absolut unsinnig.
sicher ist eine blitzableiter anlage auf dem dach.
da der blitz aber dadurch angezogen wird (höchster punkt nidrigster wiederstand)
nur in verbindung mit einer überspannungsanlage bestehend aus klasse 1 sowie 2 und 3
(Seht in der VDE unter blitzschutz).
die ganze sache ist aber teuer.
billiger isst alles aus den steckern zu ziehen.
iss aber auch blödsinn da jeder blitz ein magnetfeld erzeugt welches in einem bestimmten abstand (ich glaube 1 km) um den blitz herum elecktronische geräte statisch aufladen und zerstören kann.
Das mag vielleicht für die billigen 10€-Leisten im Baumarkt gelten, aber nicht für meine 30€-Leiste. Auf der Verpackung steht "compatible with lightning standard". Außerdem ist ein 20000€ garantie für alle angeschloßenen Geräte dabei, die ein halbes Jahr und auch bei Blitzschlag gilt. Laut Verpacckung kann sie 15000 Ampere ableiten, was wohl ausreichen sollte, falls der Blitz in irgendeinen Verteiler der Stadtwerke oder in die Erde einschlagt (oberirdische Stromleitungen gibt es in Wien nicht).
zu asdfghjkl die dinger leiten die überspannung über den schutzleiter ab und endsprechen nur schutzklasse 3 ohne klasse 1+2 sind die unsinnig.
zu Lightning stimmt deshalb habe ich ja auch geschrieben (ich glaube)
glauben heisst nicht wissen !!
zu Gurus das weiss ich auch ist auch richtig (schon mal was von plasmakanal gehört ?)
und noch mal zu asdfghjl und wenn er einschlägt breitet er sich in der erde kreisförmig aus und die spannung wird nach außen weniger.
deshalb soll mann auch im bereich von abgerissenen hochspannungsleitungen nicht weglaufen sondern hüpfen.
und für alle die mehr wissen wollen schaut ma in die ct ausgabe 17 1999 von seite 130 - 151
http:\\www.heise.de (oder so ähnlich)
Die Billigen Leisten vom Baumarkt werden vielleicht nur Klasse 3 entsprechen, aber meines entspricht sicher auch Klasse 1+2, weil es ja dem Lightning Standard entspricht, 3 mal soviel gekostet hat und eine Garantie von 20000€ oben ist, bei der Blitzschlag nicht ausgeschloßen ist.
Sogar wenns vor Blitzschlag nicht schützen sollte: Blitzschlag war nicht der Hauptgrund, warum ich es gekauft hab, sondern normale Spannungsschwankungen im Netz, weil durch diese viel mehr Computer zerstört werden als durch Blitzschlag. Fernseher und dergleichen sind nicht so empfindlich, und halten deshalb Stromschwankungen aus, wo beim Computer nur das Floppy überlebt.
Na denn wären wohl bei jedem Gewitter sehr viele Geräte kaputt wenn ein Gewitter mitten in der Stadt tobt! Das verwechselste wohl mit EMP. 1 Meter trifft wohl eher zu wenn überhaupt aber niemals 1 km !
Da muss ich mich der Skepsis von Lightning1 anschließen: Ich ziehe vorsorglich alle Stecker aus der Leitung, und meine Geräte können trotzdem zum Teufel gejagt werden? Es gibt Gegenden in Deutschland, wo fast jeden Spätnachmittag/Abend ein heftiges Gewitter tobt. Wer in einer solchen Gegend wohnt, kann sich dann - wenn er Pech hat - alle drei Tage neue Haushaltsgeräte / Unterhaltungselektronik / Computersysteme kaufen?
1 km kommt mir etwas viel vor. Es können höchstens ein paar Meter sein. Allerdings kann durch einen Einschlag in den Boden alle ungeschützten Computer innerhalb von 200m zerstört, wenn sich in der Nähe der Einschlagstelle eine Leitung befindet.
da Du dich beruflich mit dem Thema befaßt, dann weist du ja auch das der Blitz sich 2 drittel von der Erde zúm Himmel bewegt und dann erst eine Verbindung zur "Energier" herstellt..
Mir ist grad eingefallen, das das magnetische Feld Computern nichts anhaben kann solange das Gehäuse geschloßen ist und der Netzschalter ausgeschaltet, weil der Computer dann an Faradayscher Käfig ist. Dasselbe gilt für Autos. Ich bin mal 10m neben einen Blitzeinschlag mit dem Auto gefahren, und die Elektronik hat danach noch immer funktioniert.
Hallo nochmal, danke an alle für eure sehr interessanten Antworten, einigen hab ich ja schon direkt geantwortet.
Also Gewitter ist für mich eine Urgewalt, einerseits finde ich es toll, andererseits ist es eine echte Bedrohung, wenn es zu nahe kommt.
Vor ein paar Jahren war es so nahe, dass wir nach dem Schlag erst mal rausgerannt sind, um nachzuschauen, ob das Dach noch auf unserem Haus ist. Das Gemeine war, dass sich dieses Gewitter so überhaupt nicht angekündigt hat, es gab einfach einen Schlag und das wars.
Eingeschlagen hatte es bei uns nicht, aber die Überspannung hatte einen ziemlichen Schaden verursacht. Leider waren wir gegen Überspannungsschäden nicht versichert, nur gegen Blitzeinschlag, d.h. es muß wirklich eingeschlagen haben, mit Schmauchspuren. Die Versicherung hat sich allerdings kulant gezeigt, und die Hälfte der Kosten übernommen, allerdings nur durch Änderung der Versicherungsbedingungen (Überspannung jetzt inclusive), kam uns aber nicht teurer.
Soweit zu meinen privaten Erlebnissen.
Ich arbeite in einem Computer-Einzelhandel, und nach jedem Gewitter in unserer Gegend, gibt es in unserer Werkstatt viel zu tun. Und das sind zu 90% Schäden an Modems, Fritz-Cards, Telefonanlagen, Schnittstellen u.s.w., also alles was über die Telefonleitung reinkommt.
Diese ganzen Überspannungs-Schutz-Steck-Leisten, egal ob fürs Netz oder fürs Telefon/ISDN halten einem echtem Schlag nicht stand, es sei denn, es trifft dich nicht direkt, sondern "NUR" den Nachbarn.
Egal wer was macht - letzlich hängt es wohl doch in der Hauptsache davon ab, ob man in einer Millionenstadt oder in einem Bauernhaus auf dem flachen Land lebt?
"Hier in der Großstadt" schlagen keine Blitze in das Dach eines "Einfamilienhauses" ein, und oberirdische Kabel aller Art sehe ich nur bei der Fahrt in den Urlaub ...
Hallo Dr. Kimble (Auf der Flucht?), ich denke, ein Gewitter macht keinen Unterschied zwischen einer MillionenStadt oder einer ProvinzStadt oder einem Dorf auf dem Lande.
Ich habe in den letzten 20 Jahren auch immer die belächelt, die bei Gewitter alles aus der Steckdose ziehen, aber offensichtlich lernt der Mensch ja nur durch Schaden. Ich hatte diesen Schaden jedenfalls durch Überspannung durch die Telefonleitung. Seitdem bin ich vorsichtiger...
Nix für Ungut
Schnaffke
Hallo Schnaffke (Am Schnaufen?), ich wunderte mich nur beim Lesen, ob denn wohl alle Nicklesianer in einer einsamen Hütte auf dem freien Feld lebt, in die ein Blitz bevorzugt einschlägt, oder unter einer Hochspannungsleitung etc.. Wie gesagt, in einem "Mehrfamilienhaus" mit z.B. 5 - 10 Etagen vom Blitz getroffen zu werden ist doch eher unwahrscheinlich.
Nix für ungut.
Hallo Dr Kimble,
genau das ist aber hier (Kleinstadt) am Sonntagabend (20.7.)passiert. Einschlag in ein Mehrfamilienhaus, zum Glück ist "nur" das Dach abgebrannt, es wurde niemand verletzt. Aber es werden wohl auch alle Elektrogeräte, Computer, Telefonanlagen u.s.w. hin sein.
Gruß Schnaffke