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pc geht einfach aus

bürgie (Anonym) / 2 Antworten / Baumansicht Nickles

letzte woche hab ich meinen pc bei k&m-elektronik geordert. nach dem zusammmenbau verlief alles problemlos. aber als ich die kiste mal 2-3 stunden am stück laufen lies, schaltete sie sich einfach ab. kein absturz, sondern einfach ein abschalten, wie wenn man den strom ausmacht. danach startet ich ihn gleich neu, und ging ins bios-setup, dort beobachtete ich einige zeit die temperatur-anzeige und nach 2-3 minuten laufzeit, schaltete sich der pc ab. software probleme können also ausgeschlossen werden. hitzeprobleme sind auch fast ausgeschlossen, da die cpu temperatur fast konstant bei 60° und die board temperatur bei 40° liegt. auch stromsparfeatures wie acpi sind deaktiviert.
hier meine konfiguration:
amd thunderbird 800 (sockel a)
asus a7v
titan coppermine 800 kühler
k&m big tower (300 watt, alle stromstärken sind ausreichend)
guillemot 3d prophet
soundblaster live player
toshiba 48x cdrom
western digital platte

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Herman Munster bürgie (Anonym)

„pc geht einfach aus“

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Hast Du ihn "fertig" gekauft und nur noch die externen Kabel zusammen- und reingesteckt? -> Popel nicht lange rum, reklamieren.

Hast Du die einzelnen Komponenten einzeln erworben und hast sie selber zusammengebaut?
-> Bastelstunde ist angesagt!

Es dürfte sich um ein Problem im Zusammenhang mit der Stromversorgung handeln. Darum kontrolliere genauestens, ob alle
Stromstecker wirklich richtig rum und voll drin in den Buchsen stecken, wobei kein Beinchen verbogen oder gar abgebrochen
sein darf.

Ist es WIRKLICH ein 300W-Netzteil? Steht es drauf?
Läuft der CPU-Kühler? Siehe dazu den Artikel in der aktuellen c´t zum "Kühler-Problem". Ggf. haut das in Deine Kerbe.
Oder ist beim Zusammenbau eine Schraube verloren gegangen und nicht wieder aufgetaucht?????
Hast Du das Motherboard mit den korrekten Schrauben und zwei Plastikisolierunterlegscheiben über und unter dem MoBo
befestigt? Einige Schrauben haben einen sehr großen Kopf. Dabei kann es vorkommen, daß dadurch ein Bauteil und/oder eine
Leiterbahn berührt wird, wodurch ein ungewollter Kontakt zum Gehäuse zustandekommt. Der Strom kommt sozusagen dann nicht
mehr dort an, wo er hin soll. Resultat: s. oben.
Läuft der Kühler der Grafikkarte? Vielleicht benötigt sie über einen Adapter einen Extrastromanschluß?
Überprüfe die MoBo-Slots, ob Beinchen verbogen sind.

Überprüfe, ob hervorstehende Befestigungsteile des Gehäuses das MoBo von unten berühren und so ggf. einen Kurzen verursachen.
Letztlich kann man das nur feststellen vor dem Einbau des MoBo bzw. jetzt nur noch durch kompletten Ausbau. D.h. Netzkabel ziehen,
alle Steckkarten raus, die Befestigungsschrauben des MoBo lösen, dieses herausnehmen, Gehäuse überprüfen. (Vielleicht
taucht ja nun die verloren gegangene Schraube wieder auf? Überhaupt hast Du, sofern irgendwo tatsächlich ein Kurzer rumlungert,
schon sehr viel Glück gehabt, daß die Teile noch leben...)

Lege - zum Funktionstest - ein DICKES!! Stück Pappe oder eine Fernsehzeitschrift, deren Formate größer sind als die Abmessungen
des MoBo, auf das liegende, geöffnete Gehäuse und schließe nur den MoBo-Stromstecker, die Grafikkarte und die Tastatur an.
Wenn vorhanden, falls der Fehler immer noch auftritt, baue andere Komponenten ein (insbes. andere Grafikkarte, es darf auch eine
uralte sein). Lade die Standardeinstellungen ins BIOS.
Wenn Du mehr als einen RAM-Riegel hast, vertausche die Reihenfolge bzw. setz nur eines ein (oder ersatzweise das von einem
anderen Rechner). Auch RAMs können die Elektrik in einem MoBo ganz gehörig durcheinanderbringen, s. dazu die
Artikelserie in der c´t.

Funktioniert so alles, stelle die gewünschten BIOS-Parameter wieder ein und laß alles eine halbe Stunde oder so laufen. Bleibt alles
am Leben, kontrolliere nochmals das Gehäuse und baue das MoBo wieder ein (mit Isolierschreiben und Schrauben mit kleinen
Köpfen!). Kontrolliere nochmals wie eben: geht´s immer noch? Falls ja, den nächsten Apparatschik einbauen, abermals prüfen.
Irgendwann sollte nach eim Einbau der Fehler wieder auftreten, womit der Schuldige gefunden ist, aber - auch damit müssen
wir rechnen - der Murks ist weg.

Laß dann alles eine ganze Weile mit geöffnetem Gehäuse vor sich hinwerkeln und, wenn alles stabil bleibt, Gehäuse zu.
Hoffentlich bleibt es dann dabei. Viel Glück!

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(Anonym) bürgie (Anonym)

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Wow, zu Hermanns Ausführungen ist nicht viel hinzuzufügen...
höchstens, dass ich letzten Sommer das gleiche Problem hatte...
bei mir wars das Netzteil...

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