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News: America's Army

Tötungstraining kostete bislang 33 Millionen US-Dollar

Michael Nickles / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

2002 sorgte die US-Militärbehörde mit der Veröffentlichung des kostenlosen Ballerspiels America's Army für Diskussionen.

Das Spiel dient im Prinzip nur dazu, junge Menschen zu einer "Karriere" bei der Armee zu locken. Nach mehreren Updates und Erweiterungen, kam dieses Jahr erstmals ein kompletter Nachfolger der "Militärsimulation" raus (America's Army 3).

Laut Bericht von gamespot.com wurde jetzt bekannt, wieviel Kohle für das Projekt "America's Army" bislang verbraten wurde: rund 33 Millionen US-Dollar. Alleine 2009 wurde für das Projekt ein Budget von rund 3,4 Millionen US-Dollar verbraten.

Michael Nickles meint: Ich mag 3D-Ballerspiele. Für das America's Army Projekt kam mir allerdings bereits bei seinem Erscheinen nur ein Gedanke: pervers.

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Hartmut1144 Michael Nickles

„Tötungstraining kostete bislang 33 Millionen US-Dollar“

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Angesichts von rund 60 Millionen Dollar die der Afghanistan-Krieg nur die USA pro Tag kostet, sind das ja geradezu Peanuts: Beide, Krieg und Kriegsspiel, sind allerdings eine Riesenkatastrophe und ein Skandal angesichts verhungernder Menschen weltweit und im eigenen Land und einem Klimawandel, der uns noch unendlich viel Geld kosten wird.

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reader Michael Nickles

„Tötungstraining kostete bislang 33 Millionen US-Dollar“

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mal ehrlich - enter the matrix hat 20mo gekostet und war anerkannter mist - da fahren die noch sehr gut.
und die 60mio sind beim spiel sicher besser aufgehoben als in der stadtkasse, die infaltionsbehaftet ist.
imho gute sache.

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|dukat| Michael Nickles

„Tötungstraining kostete bislang 33 Millionen US-Dollar“

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Habe ich nie gespielt, weil es mir moralisch zuwider ist und zudem verwerflich erscheint ein Spiel zu spielen, welches darauf abziehlt mich zum Soldaten zu trainieren.

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reader |dukat|

„Habe ich nie gespielt, weil es mir moralisch zuwider ist und zudem verwerflich...“

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Jede Frau verfügt über das Training, das ihr ermöglicht eine Prostituierte zu sein. Nicht jede wird.

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|dukat| Michael Nickles

„Tötungstraining kostete bislang 33 Millionen US-Dollar“

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Womit wir den Themenbereich des moralisch Verwerflichen nicht unbedingt verlassen haben.

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maestro0812 Michael Nickles

„Tötungstraining kostete bislang 33 Millionen US-Dollar“

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Bitte entweder richtig Abschreiben oder sauber Recherchieren.
Das Spiel America's Army ist kein Tötungstraining, sondern ein ganz normaler Militärshooter. Tötungstraining ist etwas ganz anderes. Dafür gibt es auch Programme, aber America's Army gehört nicht dazu. Das Tötungstraining, welches die US-Army durchführt nennt sich Ausbildung und ist deutlich teurer als 33 Milionen US-Dollar...
Selbst die Bundeswehr gibt deutlich mehr als 33 Millionen für Rekrutierungsmaßnahmen aus - und da fällt kein hübsches Spiel bei ab.
Wenn man eine Armee will, dann muss man Ihr auch zugestehen Werbung zu machen.
Man kann im übrigen America's Army auch spielen, ohne danach Soldat werden zu wollen. Und viele werden Soldat und haben nur Half-life gespielt.

Was genau ist Deiner Meinung nach an America's Army "perverser" als an den 3D-Ballerspielen, die Du magst? Die Tatsache, daß die US-Army es finanziert? Hier wird wenigstens offen dazu gestanden. Viel schlimmer sind doch sämtliche Hollywood-Produktionen, bei denen das Militär Einfluss auf das Drehbuch nimmt, damit die Produktion Fahrzeuge, Flugzeuge, etc. zur Verfügung gestellt bekommt.

Bei "America's Army" steht Werbung drauf und es ist auch Werbung drin. Wo ist das Problem? Niemand ist gezwungen es zu spielen. Wer aber Serien wie J.A.Q o.ä. schaut, bekommt Propaganda untergeschoben, ohne daß es transparent gemacht wird.

Meiner Ansicht nach ist das Führen von Krieg deutlich perverser als das Spielen von Krieg. Wenn das Militär zum "Tötungstraining" tatsächlich nur America's Army einsetzen würde, wäre der Afghanistan-Krieg schon vorbei.

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