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Telekom: 30 Euro Shopping-Gutschein für gratis De-Mail-Registrierung

Michael Nickles / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Schnäppchenjäger können sich bei der Telekom aktuell einen 30 Euro Gutschein abholen, der sich bei Basler Haarkosmetik einlösen lässt. Der Aufwand zum Ergattern des Gutscheins ist vertretbar, recht gering.

Die Haarkosmetik-Gutschein-Aktionsseite der Telekom.

Die Telekom fordert lediglich dazu auf, sich kostenlos für den De-Mail-Dienst zu registrieren.

Das ist der Email-Service (Rohrkrepierer) der unter anderem von der Bundesregierung als besonders sicher und vertrauenswürdig beworben wird, weil Zustellungen als "gesetzlich gesichert" gelten.

Aktuell sind alle De-Mails bis 31.1.2016 kostenfrei, danach kosten sie rund 40 Cent pro Email. Monatliche Grundgebühren fallen nicht an, De-Mail kostet also nur dann etwas, wenn man es wirklich benutzt.

Um den 30 Euro Gutschein zu kassieren, reicht es offensichtlich aus, sich einfach für den De-Mail-Dienst zu registrieren - es gibt keine erkennbare Verpflichtung den Dienst auch nutzen zu müssen.

Die Registrierung geht recht flott per Online-Formular vonstatten. Etwas aufwändig ist nur der abschließende Schritt, bei dem man sich Identifizieren muss. Dazu muss man mit einem Lichtbildausweis in einen Telekom-Shop oder einen teilnehmenden Hermes Paketshop latschen. Wer dazu zu faul ist, kann sich auch telefonisch einen "Besuchstermin" zu Hause verschaffen. Die Gutschein-Aktion von Telekom und Basler gilt bis 31. März 2015.

Michael Nickles meint:

Wenn das mit dem Gutschein keine Verarsche ist, dann kann man wohl für 30 Euro bei diesem Online-Haarkosmetik-Laden shoppen. Die dafür nötige Identifizierung ist wie gesagt generell einfach zu erledigen, wie hier beschrieben. Und für die persönliche Identifizierung kann man sich lustigerweise sogar telefonisch einen Termin zu Hause einrichten lassen.

Vielleicht melde ich mal meine Mutter an. Die hat zwar keinen PC und wird auch niemals De-Mail oder überhaupt E-Mail nutzen, aber der 30 Euro Gutschein freut sie bestimmt. Wenn es geklappt hat, blogge ich drüber.

Bitte aufpassen: ich habe in den Teilnahmebedingungen zur Gutscheinaktion nichts entdeckt, dass mit irgendeinem Risiko verbunden ist. Gerade die Telekom ist in Sachen Kleingedrucktes aber ein Vollprofi, wie ich hier dokumentiert hab. Also: meine Idee ist ganz klar den Gutschein kassieren und dann den Rohrkrepierer De-Mail halt einfach ungenutzt verrotten lassen. Im Fall eines Denkfehlers bitte ich um Aufklärung.

Geworben wird übrigens konkret mit einem "Basler Haar-Kosmetik-Gutschein". Wer kein Haarwuchsmittel braucht, wird eventuell in der "Liebe und Erotik"-Abteilung des Online-Shops fündig.

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Borlander Michael Nickles

„Telekom: 30 Euro Shopping-Gutschein für gratis De-Mail-Registrierung“

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es gibt keine erkennbare Verpflichtung den Dienst auch nutzen zu müssen. […] Im Fall eines Denkfehlers bitte ich um Aufklärung.

Es gibt auch keine Verpflichtung regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Dann musst Du allerdings auch mit den möglichen rechtlichen Folgen leben.

Allein durch den Besitz einer DE-Mail-Adresse gehst Du ein erhebliches rechtliches Risiko ein.

Irgendwo las ich kürzlich übrigens mal, dass eine Abmeldung von DE-Mail ggf. kostenpflichtig ist.

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Michael Nickles Borlander

„Es gibt auch keine Verpflichtung regelmäßig den Briefkasten zu ...“

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Ok, thx. Das ist eine sehr interessante Info. Dazu müsste es doch eigenlich in den Nutzungbedingungen einen klaren Hinweis geben! Falls dem so ist, dann lockt die Telekom ihre Nutzer mit arglistiger Täuschung in eine heikle Situation. Arglistige Täuschung deshalb, weil der Eindruck eines völlig unbedenklichen und sicheren Dienstes erweckt wird.

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äffchen2000 Borlander

„Es gibt auch keine Verpflichtung regelmäßig den Briefkasten zu ...“

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das rechtliche Risiko kann ich NUR unterstreichen, ich arbeite als Jurist und hab KEIN DE-Mail; der Aufwand, im Falle einer Zustellung nachträglich Wiedereinsetzung bewilligt zu bekommen (wenns überhaupt geht!) ist einfach riesig. Über Betrugsfälle will ich nicht mal anfangen nachzudenken... Vielleicht gibts irgendwann Zwangsmail (die Adressen hätte die "GEZ" ja parat) und einen Zugang zum Internet nur mit Perso, aber noch isses nicht soweit.

seit '83 am baschdeln
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