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KNOWHOW: Surfstick-Anbieter - Kleingedrucktes eingedeutscht

Deutsche Verbraucher sind es seit Jahren gewohnt, sich mit "Kleingedrucktem" rumquälen zu müssen. Die Methoden von Anbietern, wichtige Informationen gut zu verstecken und immer unkapierbarer zu machen, werden nonstop raffinierter. Denn gerade bei Internet- und Handy-Tarifen ist der Preisdruck brutal. Was zu verschenken hat keiner, aber jeder versucht mit aller Gewalt sein Angebot irgendwie besser als das der Konkurrenz darzustellen. Wer Kleingedrucktes nicht liest oder nicht versteht, hat garantiert verloren!

Was zählt ist nur eins: Kunden zu kriegen, egal wie, egal um welchen Preis. Skrupel vor selbst den miesesten Tricks gibt es schon lange nicht mehr, weil es den nicht mehr braucht. Inzwischen ist es bei allen Anbietern normal geworden Kunden mit Kleingedrucktem auszutricksen, weil keiner mehr einen Ruf zu verlieren hat. Kunden die von einem verärgert sind und zum anderen Anbieter wechseln, landen sowieso meist vom Regen in der Traufe - und irgendwann fangen sie wieder beim "ersten Anbieter" an.

Vermutlich der Rekordhalter: Die Preisliste für Mobilfunk-Tarife von T-Mobile kann auch als PDF-Dokument runtergeladen werden. Satte 29 Seiten im DIN A4 braucht die Telekom, um ihren Tarifdschungel zu erklären. Auf praktisch jeder Seite gibt es Kleingedrucktes UND Verweise auf weitere Fußnoten, die sich am Ende des "Katalogs" finden. Insgesamt gibt es 101 (einhunderteins) Fußnoten, die sich über sechs kleingedruckte DIN A4 Seiten erstrecken.
Vermutlich der Rekordhalter: Die Preisliste für Mobilfunk-Tarife von T-Mobile kann auch als PDF-Dokument runtergeladen werden. Satte 29 Seiten im DIN A4 braucht die Telekom, um ihren Tarifdschungel zu erklären. Auf praktisch jeder Seite gibt es Kleingedrucktes UND Verweise auf weitere Fußnoten, die sich am Ende des "Katalogs" finden. Insgesamt gibt es 101 (einhunderteins) Fußnoten, die sich über sechs kleingedruckte DIN A4 Seiten erstrecken.
So sieht die Startseite von O2 "komplett" aus, die den "O2 Prepaid Surfstick" beschreibt (
O2 Prepaid Surfstick Details, kurz umrissen: bis zu 7,2 MBit/s Datenübertragung, 29,99 Euro für den Stick - und dazu auch 5 Tages-Flatrate Gutscheine im Wert von 5 x 3,50 Euro, also 17,50 Euro. Flatrate-Tarife flexibel buchbar, keine Vertragslaufzeit. Einfach einstecken und lossurfen. Bei den flexiblen Flatrates finden sich allerdings zwei Fußnotenverweise (1 und 2).
Auf der Seite befindet sich ein kleiner Link namens "Rechtliche Hinweise einblenden". Man muss also kapieren, dass mit "1" und "2" sogenannte RECHTLICHE Hinweise gemeint sind, obwohl es sich tatsächlich eigentlich um Produktdetails handelt! Ein Klick auf den Link blendet schließlich das Kleingedruckte zu den Fußnoten ein - selbstverständlich in möglichst kleiner Schrift und möglichst blass auf weißem Hintergrund, damit das Lesen zur Qual wird.
O2s Wettbewerbsvergleich: natürlich schneidet O2 hier recht gut ab. Es wurden halt entsprechend "teure" Mitbewerber in die Tabelle reingenommen. Solche Wettbewerbsvergleiche eines Anbieters, kann man restlos in die Tonne hauen. Es gibt schlichtweg zu viele Angebote. Beispiel: auch die "Lebensmittel-Discounter" verkaufen Surfsticks und verwenden dabei natürlich die Netze eines der vier großen Betreiber in Deutschland. Man kriegt dann das gleiche Netz und die Tarife sind meist gravierend günstiger!
Die Stiftung Wartentest bescheinige Klarmobil im Mai 2010 die günstigste Flatrate für "Notebook-Vielsurfer" zu bieten. Man beachte hier unbedingt die Bezeichnung "Vielsurfer". Damit sind wohl Leute gemeint, die ein bisschen mehr machen als mobil nur Email zu erledigen.
Klingt klasse. "Deutschlands günstigste Highspeed-Flatrate", für 9,95 Euro/Monat unbegrenzt im Internet surfen und das mit "HSDPA-Datenturbo", mit echter Datenflatrate. Gekauft. Oder vielleicht doch nicht. Immerhin gibt es beim Spruch "HSDPA Datenturbo bis 500MB" eine winzige Fußnote 4 (siehe Pfeil im Bild).
Kleingedrucktes beziehungsweise aufgeklappte "Rechtliche Hinweise" bei Klarmobil: "Ab einem genutzten Datenvolumen von 500 MB pro Monat kann die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt werden".
T-Mobile Tarife für mobiles Internet (Stand Februar 2011). Der "Spaß" geht scheinbar ab 5 Euro los.
Erste Details zum Tarif S. T-Mobile empfiehlt diesen Tarif "Einsteigern und Gelegenheitssurfern", geboten wird eine "Tages-Flatrate mit voller Kostenkontrolle".
Kleingedrucktes: "Das Abrechnungsintervall beginnt um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr. Besteht die Verbindung nach 24:00 Uhr weiter, werden 3,95 € für weitere 24 Stunden berechnet.". Das heißt konkret: wer um 23 Uhr Abends mit dem Surfen beginnt und 1 Sekunde über 0 Uhr hinaus weitersurft, der zahlt für "ein paar Stunden surfen" 2 x 3,95 Euro = 7,90 Euro. Denn mit "pro Tag" ist hier Kalendertag gemeint, also jeweils bis 0 Uhr.
Beim Tarif "M" blecht man 24,95 Euro im Monat - wie bei vielen anderen Anbietern auch.
Kleingedrucktes zum Tarif "M". Sind die 300 MByte im Monat versurft, dann kostet jedes weitere MByte 0,49 Euro.
Kleingedrucktes bei Bildmobil: Begonnene Surfpakete enden "je Sitzung" (was immer damit gemeint ist), sobald ein Datenvolumen von 1 GByte verbraucht ist. Im Fall eines 3 Monats Pakets, kriegt man insgesamt 3 GByte, also 1 GByte pro Monat.
Vermutlich der Rekordhalter: Die Preisliste für Mobilfunk-Tarife von T-Mobile kann auch als PDF-Dokument runtergeladen werden. Satte 29 Seiten im DIN A4 braucht die Telekom, um ihren Tarifdschungel zu erklären. Auf praktisch jeder Seite gibt es Kleingedrucktes UND Verweise auf weitere Fußnoten, die sich am Ende des "Katalogs" finden. Insgesamt gibt es 101 (einhunderteins) Fußnoten, die sich über sechs kleingedruckte DIN A4 Seiten erstrecken.
So sieht die Startseite von O2 "komplett" aus, die den "O2 Prepaid Surfstick" beschreibt (
O2 Prepaid Surfstick Details, kurz umrissen: bis zu 7,2 MBit/s Datenübertragung, 29,99 Euro für den Stick - und dazu auch 5 Tages-Flatrate Gutscheine im Wert von 5 x 3,50 Euro, also 17,50 Euro. Flatrate-Tarife flexibel buchbar, keine Vertragslaufzeit. Einfach einstecken und lossurfen. Bei den flexiblen Flatrates finden sich allerdings zwei Fußnotenverweise (1 und 2).
Auf der Seite befindet sich ein kleiner Link namens "Rechtliche Hinweise einblenden". Man muss also kapieren, dass mit "1" und "2" sogenannte RECHTLICHE Hinweise gemeint sind, obwohl es sich tatsächlich eigentlich um Produktdetails handelt! Ein Klick auf den Link blendet schließlich das Kleingedruckte zu den Fußnoten ein - selbstverständlich in möglichst kleiner Schrift und möglichst blass auf weißem Hintergrund, damit das Lesen zur Qual wird.
O2s Wettbewerbsvergleich: natürlich schneidet O2 hier recht gut ab. Es wurden halt entsprechend "teure" Mitbewerber in die Tabelle reingenommen. Solche Wettbewerbsvergleiche eines Anbieters, kann man restlos in die Tonne hauen. Es gibt schlichtweg zu viele Angebote. Beispiel: auch die "Lebensmittel-Discounter" verkaufen Surfsticks und verwenden dabei natürlich die Netze eines der vier großen Betreiber in Deutschland. Man kriegt dann das gleiche Netz und die Tarife sind meist gravierend günstiger!
Die Stiftung Wartentest bescheinige Klarmobil im Mai 2010 die günstigste Flatrate für "Notebook-Vielsurfer" zu bieten. Man beachte hier unbedingt die Bezeichnung "Vielsurfer". Damit sind wohl Leute gemeint, die ein bisschen mehr machen als mobil nur Email zu erledigen.
Klingt klasse. "Deutschlands günstigste Highspeed-Flatrate", für 9,95 Euro/Monat unbegrenzt im Internet surfen und das mit "HSDPA-Datenturbo", mit echter Datenflatrate. Gekauft. Oder vielleicht doch nicht. Immerhin gibt es beim Spruch "HSDPA Datenturbo bis 500MB" eine winzige Fußnote 4 (siehe Pfeil im Bild).
Kleingedrucktes beziehungsweise aufgeklappte "Rechtliche Hinweise" bei Klarmobil: "Ab einem genutzten Datenvolumen von 500 MB pro Monat kann die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt werden".
T-Mobile Tarife für mobiles Internet (Stand Februar 2011). Der "Spaß" geht scheinbar ab 5 Euro los.
Erste Details zum Tarif S. T-Mobile empfiehlt diesen Tarif "Einsteigern und Gelegenheitssurfern", geboten wird eine "Tages-Flatrate mit voller Kostenkontrolle".
Kleingedrucktes: "Das Abrechnungsintervall beginnt um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr. Besteht die Verbindung nach 24:00 Uhr weiter, werden 3,95 € für weitere 24 Stunden berechnet.". Das heißt konkret: wer um 23 Uhr Abends mit dem Surfen beginnt und 1 Sekunde über 0 Uhr hinaus weitersurft, der zahlt für "ein paar Stunden surfen" 2 x 3,95 Euro = 7,90 Euro. Denn mit "pro Tag" ist hier Kalendertag gemeint, also jeweils bis 0 Uhr.
Beim Tarif "M" blecht man 24,95 Euro im Monat - wie bei vielen anderen Anbietern auch.
Kleingedrucktes zum Tarif "M". Sind die 300 MByte im Monat versurft, dann kostet jedes weitere MByte 0,49 Euro.
Kleingedrucktes bei Bildmobil: Begonnene Surfpakete enden "je Sitzung" (was immer damit gemeint ist), sobald ein Datenvolumen von 1 GByte verbraucht ist. Im Fall eines 3 Monats Pakets, kriegt man insgesamt 3 GByte, also 1 GByte pro Monat.
Vermutlich der Rekordhalter: Die Preisliste für Mobilfunk-Tarife von T-Mobile kann auch als PDF-Dokument runtergeladen werden. Satte 29 Seiten im DIN A4 braucht die Telekom, um ihren Tarifdschungel zu erklären. Auf praktisch jeder Seite gibt es Kleingedrucktes UND Verweise auf weitere Fußnoten, die sich am Ende des "Katalogs" finden. Insgesamt gibt es 101 (einhunderteins) Fußnoten, die sich über sechs kleingedruckte DIN A4 Seiten erstrecken.
So sieht die Startseite von O2 "komplett" aus, die den "O2 Prepaid Surfstick" beschreibt (
O2 Prepaid Surfstick Details, kurz umrissen: bis zu 7,2 MBit/s Datenübertragung, 29,99 Euro für den Stick - und dazu auch 5 Tages-Flatrate Gutscheine im Wert von 5 x 3,50 Euro, also 17,50 Euro. Flatrate-Tarife flexibel buchbar, keine Vertragslaufzeit. Einfach einstecken und lossurfen. Bei den flexiblen Flatrates finden sich allerdings zwei Fußnotenverweise (1 und 2).
Auf der Seite befindet sich ein kleiner Link namens "Rechtliche Hinweise einblenden". Man muss also kapieren, dass mit "1" und "2" sogenannte RECHTLICHE Hinweise gemeint sind, obwohl es sich tatsächlich eigentlich um Produktdetails handelt! Ein Klick auf den Link blendet schließlich das Kleingedruckte zu den Fußnoten ein - selbstverständlich in möglichst kleiner Schrift und möglichst blass auf weißem Hintergrund, damit das Lesen zur Qual wird.
O2s Wettbewerbsvergleich: natürlich schneidet O2 hier recht gut ab. Es wurden halt entsprechend "teure" Mitbewerber in die Tabelle reingenommen. Solche Wettbewerbsvergleiche eines Anbieters, kann man restlos in die Tonne hauen. Es gibt schlichtweg zu viele Angebote. Beispiel: auch die "Lebensmittel-Discounter" verkaufen Surfsticks und verwenden dabei natürlich die Netze eines der vier großen Betreiber in Deutschland. Man kriegt dann das gleiche Netz und die Tarife sind meist gravierend günstiger!
Die Stiftung Wartentest bescheinige Klarmobil im Mai 2010 die günstigste Flatrate für "Notebook-Vielsurfer" zu bieten. Man beachte hier unbedingt die Bezeichnung "Vielsurfer". Damit sind wohl Leute gemeint, die ein bisschen mehr machen als mobil nur Email zu erledigen.
Klingt klasse. "Deutschlands günstigste Highspeed-Flatrate", für 9,95 Euro/Monat unbegrenzt im Internet surfen und das mit "HSDPA-Datenturbo", mit echter Datenflatrate. Gekauft. Oder vielleicht doch nicht. Immerhin gibt es beim Spruch "HSDPA Datenturbo bis 500MB" eine winzige Fußnote 4 (siehe Pfeil im Bild).
Kleingedrucktes beziehungsweise aufgeklappte "Rechtliche Hinweise" bei Klarmobil: "Ab einem genutzten Datenvolumen von 500 MB pro Monat kann die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt werden".
T-Mobile Tarife für mobiles Internet (Stand Februar 2011). Der "Spaß" geht scheinbar ab 5 Euro los.
Erste Details zum Tarif S. T-Mobile empfiehlt diesen Tarif "Einsteigern und Gelegenheitssurfern", geboten wird eine "Tages-Flatrate mit voller Kostenkontrolle".
Kleingedrucktes: "Das Abrechnungsintervall beginnt um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr. Besteht die Verbindung nach 24:00 Uhr weiter, werden 3,95 € für weitere 24 Stunden berechnet.". Das heißt konkret: wer um 23 Uhr Abends mit dem Surfen beginnt und 1 Sekunde über 0 Uhr hinaus weitersurft, der zahlt für "ein paar Stunden surfen" 2 x 3,95 Euro = 7,90 Euro. Denn mit "pro Tag" ist hier Kalendertag gemeint, also jeweils bis 0 Uhr.
Beim Tarif "M" blecht man 24,95 Euro im Monat - wie bei vielen anderen Anbietern auch.
Kleingedrucktes zum Tarif "M". Sind die 300 MByte im Monat versurft, dann kostet jedes weitere MByte 0,49 Euro.
Kleingedrucktes bei Bildmobil: Begonnene Surfpakete enden "je Sitzung" (was immer damit gemeint ist), sobald ein Datenvolumen von 1 GByte verbraucht ist. Im Fall eines 3 Monats Pakets, kriegt man insgesamt 3 GByte, also 1 GByte pro Monat.
Vermutlich der Rekordhalter: Die Preisliste für Mobilfunk-Tarife von T-Mobile kann auch als PDF-Dokument runtergeladen werden. Satte 29 Seiten im DIN A4 braucht die Telekom, um ihren Tarifdschungel zu erklären. Auf praktisch jeder Seite gibt es Kleingedrucktes UND Verweise auf weitere Fußnoten, die sich am Ende des "Katalogs" finden. Insgesamt gibt es 101 (einhunderteins) Fußnoten, die sich über sechs kleingedruckte DIN A4 Seiten erstrecken.
So sieht die Startseite von O2 "komplett" aus, die den "O2 Prepaid Surfstick" beschreibt (
O2 Prepaid Surfstick Details, kurz umrissen: bis zu 7,2 MBit/s Datenübertragung, 29,99 Euro für den Stick - und dazu auch 5 Tages-Flatrate Gutscheine im Wert von 5 x 3,50 Euro, also 17,50 Euro. Flatrate-Tarife flexibel buchbar, keine Vertragslaufzeit. Einfach einstecken und lossurfen. Bei den flexiblen Flatrates finden sich allerdings zwei Fußnotenverweise (1 und 2).
Auf der Seite befindet sich ein kleiner Link namens "Rechtliche Hinweise einblenden". Man muss also kapieren, dass mit "1" und "2" sogenannte RECHTLICHE Hinweise gemeint sind, obwohl es sich tatsächlich eigentlich um Produktdetails handelt! Ein Klick auf den Link blendet schließlich das Kleingedruckte zu den Fußnoten ein - selbstverständlich in möglichst kleiner Schrift und möglichst blass auf weißem Hintergrund, damit das Lesen zur Qual wird.
O2s Wettbewerbsvergleich: natürlich schneidet O2 hier recht gut ab. Es wurden halt entsprechend "teure" Mitbewerber in die Tabelle reingenommen. Solche Wettbewerbsvergleiche eines Anbieters, kann man restlos in die Tonne hauen. Es gibt schlichtweg zu viele Angebote. Beispiel: auch die "Lebensmittel-Discounter" verkaufen Surfsticks und verwenden dabei natürlich die Netze eines der vier großen Betreiber in Deutschland. Man kriegt dann das gleiche Netz und die Tarife sind meist gravierend günstiger!
Die Stiftung Wartentest bescheinige Klarmobil im Mai 2010 die günstigste Flatrate für "Notebook-Vielsurfer" zu bieten. Man beachte hier unbedingt die Bezeichnung "Vielsurfer". Damit sind wohl Leute gemeint, die ein bisschen mehr machen als mobil nur Email zu erledigen.
Klingt klasse. "Deutschlands günstigste Highspeed-Flatrate", für 9,95 Euro/Monat unbegrenzt im Internet surfen und das mit "HSDPA-Datenturbo", mit echter Datenflatrate. Gekauft. Oder vielleicht doch nicht. Immerhin gibt es beim Spruch "HSDPA Datenturbo bis 500MB" eine winzige Fußnote 4 (siehe Pfeil im Bild).
Kleingedrucktes beziehungsweise aufgeklappte "Rechtliche Hinweise" bei Klarmobil: "Ab einem genutzten Datenvolumen von 500 MB pro Monat kann die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt werden".
T-Mobile Tarife für mobiles Internet (Stand Februar 2011). Der "Spaß" geht scheinbar ab 5 Euro los.
Erste Details zum Tarif S. T-Mobile empfiehlt diesen Tarif "Einsteigern und Gelegenheitssurfern", geboten wird eine "Tages-Flatrate mit voller Kostenkontrolle".
Kleingedrucktes: "Das Abrechnungsintervall beginnt um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr. Besteht die Verbindung nach 24:00 Uhr weiter, werden 3,95 € für weitere 24 Stunden berechnet.". Das heißt konkret: wer um 23 Uhr Abends mit dem Surfen beginnt und 1 Sekunde über 0 Uhr hinaus weitersurft, der zahlt für "ein paar Stunden surfen" 2 x 3,95 Euro = 7,90 Euro. Denn mit "pro Tag" ist hier Kalendertag gemeint, also jeweils bis 0 Uhr.
Beim Tarif "M" blecht man 24,95 Euro im Monat - wie bei vielen anderen Anbietern auch.
Kleingedrucktes zum Tarif "M". Sind die 300 MByte im Monat versurft, dann kostet jedes weitere MByte 0,49 Euro.
Kleingedrucktes bei Bildmobil: Begonnene Surfpakete enden "je Sitzung" (was immer damit gemeint ist), sobald ein Datenvolumen von 1 GByte verbraucht ist. Im Fall eines 3 Monats Pakets, kriegt man insgesamt 3 GByte, also 1 GByte pro Monat.
Vermutlich der Rekordhalter: Die Preisliste für Mobilfunk-Tarife von T-Mobile kann auch als PDF-Dokument runtergeladen werden. Satte 29 Seiten im DIN A4 braucht die Telekom, um ihren Tarifdschungel zu erklären. Auf praktisch jeder Seite gibt es Kleingedrucktes UND Verweise auf weitere Fußnoten, die sich am Ende des "Katalogs" finden. Insgesamt gibt es 101 (einhunderteins) Fußnoten, die sich über sechs kleingedruckte DIN A4 Seiten erstrecken.
So sieht die Startseite von O2 "komplett" aus, die den "O2 Prepaid Surfstick" beschreibt (
O2 Prepaid Surfstick Details, kurz umrissen: bis zu 7,2 MBit/s Datenübertragung, 29,99 Euro für den Stick - und dazu auch 5 Tages-Flatrate Gutscheine im Wert von 5 x 3,50 Euro, also 17,50 Euro. Flatrate-Tarife flexibel buchbar, keine Vertragslaufzeit. Einfach einstecken und lossurfen. Bei den flexiblen Flatrates finden sich allerdings zwei Fußnotenverweise (1 und 2).
Auf der Seite befindet sich ein kleiner Link namens "Rechtliche Hinweise einblenden". Man muss also kapieren, dass mit "1" und "2" sogenannte RECHTLICHE Hinweise gemeint sind, obwohl es sich tatsächlich eigentlich um Produktdetails handelt! Ein Klick auf den Link blendet schließlich das Kleingedruckte zu den Fußnoten ein - selbstverständlich in möglichst kleiner Schrift und möglichst blass auf weißem Hintergrund, damit das Lesen zur Qual wird.
O2s Wettbewerbsvergleich: natürlich schneidet O2 hier recht gut ab. Es wurden halt entsprechend "teure" Mitbewerber in die Tabelle reingenommen. Solche Wettbewerbsvergleiche eines Anbieters, kann man restlos in die Tonne hauen. Es gibt schlichtweg zu viele Angebote. Beispiel: auch die "Lebensmittel-Discounter" verkaufen Surfsticks und verwenden dabei natürlich die Netze eines der vier großen Betreiber in Deutschland. Man kriegt dann das gleiche Netz und die Tarife sind meist gravierend günstiger!
Die Stiftung Wartentest bescheinige Klarmobil im Mai 2010 die günstigste Flatrate für "Notebook-Vielsurfer" zu bieten. Man beachte hier unbedingt die Bezeichnung "Vielsurfer". Damit sind wohl Leute gemeint, die ein bisschen mehr machen als mobil nur Email zu erledigen.
Klingt klasse. "Deutschlands günstigste Highspeed-Flatrate", für 9,95 Euro/Monat unbegrenzt im Internet surfen und das mit "HSDPA-Datenturbo", mit echter Datenflatrate. Gekauft. Oder vielleicht doch nicht. Immerhin gibt es beim Spruch "HSDPA Datenturbo bis 500MB" eine winzige Fußnote 4 (siehe Pfeil im Bild).
Kleingedrucktes beziehungsweise aufgeklappte "Rechtliche Hinweise" bei Klarmobil: "Ab einem genutzten Datenvolumen von 500 MB pro Monat kann die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt werden".
T-Mobile Tarife für mobiles Internet (Stand Februar 2011). Der "Spaß" geht scheinbar ab 5 Euro los.
Erste Details zum Tarif S. T-Mobile empfiehlt diesen Tarif "Einsteigern und Gelegenheitssurfern", geboten wird eine "Tages-Flatrate mit voller Kostenkontrolle".
Kleingedrucktes: "Das Abrechnungsintervall beginnt um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr. Besteht die Verbindung nach 24:00 Uhr weiter, werden 3,95 € für weitere 24 Stunden berechnet.". Das heißt konkret: wer um 23 Uhr Abends mit dem Surfen beginnt und 1 Sekunde über 0 Uhr hinaus weitersurft, der zahlt für "ein paar Stunden surfen" 2 x 3,95 Euro = 7,90 Euro. Denn mit "pro Tag" ist hier Kalendertag gemeint, also jeweils bis 0 Uhr.
Beim Tarif "M" blecht man 24,95 Euro im Monat - wie bei vielen anderen Anbietern auch.
Kleingedrucktes zum Tarif "M". Sind die 300 MByte im Monat versurft, dann kostet jedes weitere MByte 0,49 Euro.
Kleingedrucktes bei Bildmobil: Begonnene Surfpakete enden "je Sitzung" (was immer damit gemeint ist), sobald ein Datenvolumen von 1 GByte verbraucht ist. Im Fall eines 3 Monats Pakets, kriegt man insgesamt 3 GByte, also 1 GByte pro Monat.

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