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News: Billige Tricks und Betrügereien

Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen

Michael Nickles / 33 Antworten / Baumansicht Nickles

Auszeichnungen der Stiftung Warentest sind für Hersteller ein Geldsegen. Denn: Verbraucher trauen den Noten der Testprofis. Fatal ist es natürlich wenn ein Produkt eine derart schlechte Note kassiert, dass es danach selbst Discounter nicht mehr in ihre Ladenregale stellen.

Entsprechend groß ist bei Herstellern die Versuchung, gute Testergebnisse der Stiftung Warentest raffiniert zu missbrauchen. Im Beitrag So tricksen die Anbieter kritisiert die Stiftung Wartentest den Missbrauch ihrer "Test-Logos" und erklärt die gängigen Maschen.

Im härtesten Fall schrecken Anbieter auch nicht vor unlauterer Werbung nicht zurück. Sie kleben sich einfach ein Siegerlogo der Stiftung drauf, obwohl niemals ein Test stattgefunden hat. Das ist laut Bericht der Stiftung Warentest bei der Online-Potenzmittelapotheke PillenVZ geschehen, die sich ein "Sehr gut "-Testlogo einfach selbst verliehen hat. So was sei allerdings nur ein Ausnahmefall, viel häufiger kämen Tricksereien vor.

Da werden beispielsweise gute Benotungs-Logos auf ein Produkt geklebt, dessen Vorgänger zig Jahre zuvor als gut bewertet wurde. Als Beispiel nennt die Stiftung Warentest ein Fahrradschloss, das bei Lidl für 5,99 Euro angeboten wurde. Dabei wurde das Ding als baugleich zu einem Schloss von Sekura beworben, dass zwei Jahre zuvor eine gute Testnote gekriegt hatte. Das Schloss für 5,99 Euro war allerdings vergleichsweise Schrott, hatte mit dem gut bewerteten Schloss nichts zu tun.

Beliebt ist auch die Masche, für ein gutes Produkt eine gute Note zu kriegen und es nach dem Test zu verändern, billiger zu produzieren, an der Qualität nachträglich einzusparen. Das hat die Stiftung Warentest beispielsweise bei der Nachprüfung von sechs Matratzen festgestellt, die ehemals mit gut bewertet waren. Die nachgeprüften Matratzen trugen zwar noch das Siegerlogo, hatten aber nicht mehr die gute Qualität.

Beschissen wird natürlich auch mit der "Schriftgröße". Die gute Note eines Logos ist zwar immer gut erkennbar, der Hinweis, von wann der Test stammt, aber oft nur winzig und unleserlich drunter gedruckt.

Die Stiftung Warentest stellt klar, dass Hersteller beim Verwenden von Testlogos natürlich die Nutzungsbedingungen einhalten müssen. Im Fall von Verstößen kann die Stiftung allerdings nicht selbst klagen, sondern das passiert durch den Verbraucherzentrale Bundesverband. Und genau da wird es bizarr.

Wenn ein Unternehmen Gewinne mit unlauterer Werbung erzielt, dann sieht das Wettbewerbsrecht eine Gewinnabschöpfung vor - die verdiente Kohle wird den Betrügern also weggenommen. Der Haken dabei ist allerdings, dass der Kläger nachweisen muss, dass der Gewinn wirklich nur wegen der unrechtmäßigen Werbung erzielt wurde.

Er muss natürlich eine Summe nennen und aus diesem Streitwert berechnen sich die Prozesskosten, die der Verlierer eines Prozesses tragen muss. Und keiner der klagt, will ein Vermögen riskieren.

So nennt die Stiftung Warentest als Beispiel einen Vorfall mit Matratzen bei Lidl. 2005 wurden Modelle mit einem Siegerlogo verkauft, das von einem veralteten Test aus dem Jahr 1998 stammte. Die Anwälte der Verbraucherzentrale schätzen den dadurch ergaunerten Gewinn auf rund 400.000 Euro.

Aus Angst vor den Prozesskosten wurde allerdings nur wegen 25.000 Euro geklagt. Lidl blechte schließlich die 25.000 Euro. Die kassierte wie üblich allerdings nicht der Kläger, also die Verbraucherzentrale, sondern sie wanderten in die Staatskasse.

Michael Nickles meint: Testsieger-Logo-"Beschiss" findet nicht nur bei Fahrradschlössern und Matratzen statt, sondern natürlich auch in der "Computerecke". Und oft ist es nicht mal echter Beschiss! Ein Beispiel findet ihr hier im Beitrag Surfstick-Anbieter - Kleingedrucktes eingedeutscht.

Da warb der Surfstick-Anbieter Klarmobil.de beispielsweise Ende 2010 damit, dass er von der Stiftung Warentest die Auszeichnung "Günstigste Flatrate für Notebook-Vielsurfer" gekriegt hat. Diese Auszeichnung fand allerdings im Mai 2010 statt.

Da sich die Tarife und Angebote der "Mobile Internet"-Anbieter praktisch täglich ändern, stimmte die Aussage des Logos Ende 2010 natürlich nicht mehr wirklich. Deswegen kann man Klarmobil.de keinen Betrug vorwerfen - die können ja nicht stündlich nachforschen, ob eine Testauszeichnung noch gültig ist oder nicht.

Vermutlich wäre es besser, wenn die Stiftung Warentest bei derlei kurzlebigen Dingen, besser ganz auf Tests oder Logos verzichten würde.

mawe2 Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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Deswegen kann man Klarmobil.de keinen Betrug vorwerfen - die können ja nicht stündlich nachforschen, ob eine Testauszeichnung noch gültig ist oder nicht.

Das meinst Du doch sicherlich nicht ernst, oder???

Klarmobil muss zwar nicht nachforschen, ob eine Testauszeichnung noch gültig ist, aber sie merken doch, wenn sie selbst den Tarif verändern! Und dann ist die Testauszeichnung eben ungültig - fertig. Dafür braucht es doch keine große Recherche!

Ansonsten: Das, wovor oben die Stiftung Warentest explizit warnt, ist seit vielen Jahren gängige Praxis. Ich habe längst aufgehört, mich mit den Testauszeichnungen zu beschäftigen, weil man als Kunde im Moment des Kaufs sowieso nicht mehr unterscheiden kann, ob man beschissen wird oder nicht.

Auch Urteile anderer Käufer (Amazon-Rezensionen, Testplattformen im Web usw.) sind nur sehr eingeschränkt nutzbar, da die Produktvielfalt ständig erhöht wird und man vier Wochen später unter einer (fast) identischen Bezeichnung schon wieder was ganz anderes bekommt.

Vermutlich wäre es besser, wenn die Stiftung Warentest bei derlei kurzlebigen Dingen, besser ganz auf Tests oder Logos verzichten würde.

Genau so ist es!

Vor allem sollte Stiftung Warentest Herstellern, die einmal durch oben beschriebene Manipulation aufgefallen sind, überhaupt keine Testauszeichnungen mehr verleihen! Wer einmal betrogen hat, fliegt raus aus dem System! Dann würden sich manche Hersteller vielleicht nochmal überlegen, ob sie diese Spielchen spielen.

Immerhin gibt es ja auch noch seriöse Firmen, bei denen man sich auf Qualität verlassen kann. Es werden aber immer weniger.

Gruß, mawe2
mono mawe2

„ Das meinst Du doch sicherlich nicht ernst, oder??? Klarmobil muss zwar nicht...“

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Klarmobil muss zwar nicht nachforschen, ob eine Testauszeichnung noch gültig ist, aber sie merken doch, wenn sie selbst den Tarif verändern! Und dann ist die Testauszeichnung eben ungültig - fertig. Dafür braucht es doch keine große Recherche!
 
Sehe ich auch so. Schließlich wurde etwas an dem Produkt geändert (ist genauso, wie das Matratzen Beispiel). Sobald sich irgendwelche Eigenschaften ändern, ist es nicht mehr das getestete Produkt.

cya, mono
mi~we Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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In der Werbung wird also manchmal gelogen.......ich bin zutiefst erschüttert, wer hätte das gedacht....Dabei kaufe ich seit Jahren Persil weil es doch weißer als weiß wäscht, stimmt das etwa auch nicht ?

mawe2 mi~we

„In der Werbung wird also manchmal gelogen.......ich bin zutiefst erschüttert,...“

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In der Werbung wird also manchmal gelogen.......ich bin zutiefst erschüttert, wer hätte das gedacht

Es ist aber nochmal ein Unterschied, ob ein Hersteller in der Werbung ein bisschen lügt oder ob er Testlogos bewusst missbraucht!

Fakt ist, dass Moral und Unrechtsbewusstsein Kategorien sind, mit denen immer weniger Menschen / Firmen etwas anfangen können.
mi~we mawe2

„ Es ist aber nochmal ein Unterschied, ob ein Hersteller in der Werbung ein...“

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Diese Betrügereien mit Gütesiegeln,Testberichten & Co sind doch nun wirklich ein alter Hut und nichts Neues. Heutzutage hat doch fast jeder irgendein "Gütesiegel" auf seinen Produkten kleben und sei es eins das man selbst erfunden hat !

bechri mi~we

„Diese Betrügereien mit Gütesiegeln,Testberichten Co sind doch nun wirklich ein...“

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und wenn es kein Logo der Stiftung Warentest ist, dann ist es eben eine selbst in Auftrag gegebene "repräsentative Studie", in der ganze 200 Leute befragt wurden...

Solche Machenschaften sind an der Tagesordnung, und wird besonders exzessiv im Teleshopping betrieben. So schnell ändern wird sich wohl nichts, da der Aufwand einer strafrechtlichen Verfolgung zu groß ist. Der Leidtragende ist wie immer der Verbraucher.

MfG
BeChri

mi~we bechri

„und wenn es kein Logo der Stiftung Warentest ist, dann ist es eben eine selbst...“

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Oder es funktioniert so wie mit diesen Rating-Agenturen die noch kurz vor dem großen Finanz-Crash diesen ganzen Immobilien-Schrott-Papieren noch fleißig Triple-A-Bewertungen ausgestellt haben...wes Brot ich ess des Lied ich sing !

Wolle0307 Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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Vermutlich wäre es besser, wenn die Stiftung Warentest bei derlei kurzlebigen Dingen, besser ganz auf Tests oder Logos verzichten würde.

Ja toll... und woran soll ich mich als Verbraucher dann orientieren?!
Ist das jetzt einfach nur Meinungsmache in eigener Sache?!
Crazy Eye Wolle0307

„ Ja toll... und woran soll ich mich als Verbraucher dann orientieren?! Ist das...“

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Ist das jetzt einfach nur Meinungsmache in eigener Sache?!

wieso ist das in eigener Sache? Will er keine testsiegel mehr für PC bücher(die es sowieso noch nicht gibt) aufgrund ihrer kurzlebigkeit, weil er selber keins hat.

Ich finde schon das er recht hat, und sachen mit oft änderungen preisen(oder zinsen beim Tagesgeld) besser kein Testsiegel bekommen sollten, sondern einen simplen Bericht in der zeitung. Der dann den regelmäßigen leser sicherlich hilft, aber später den verbraucher kein gutes angebot mehr vorgaukelt.
Wolle0307 Crazy Eye

„ wieso ist das in eigener Sache? Will er keine testsiegel mehr für PC bücher...“

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Ist das jetzt einfach nur Meinungsmache in eigener Sache?!

wieso ist das in eigener Sache? Will er keine testsiegel mehr für PC bücher(die es sowieso noch nicht gibt) aufgrund ihrer kurzlebigkeit, weil er selber keins hat.

Vielleicht ist's Mike ja lieber, wenn die Leute öfter auf seine Seite schauen und sich hier informieren, anstatt auf die Berichte und Siegel der anerkannten Stiftung Warentest zu vertrauen?! Immerhin geht's hier auch um Werbeeinnahmen (Glaube ich jedenfalls... Dank AdBlock krieg ich davon allerdings nichts mit. ^^)

Ich finde schon das er recht hat, und sachen mit oft änderungen preisen(oder zinsen beim Tagesgeld) besser kein Testsiegel bekommen sollten, sondern einen simplen Bericht in der zeitung. Der dann den regelmäßigen leser sicherlich hilft, aber später den verbraucher kein gutes angebot mehr vorgaukelt.
Find ich nicht. Ich will mir bei meiner Zahnpasta bspw. vorher nicht extra noch einen Bericht durchlesen. Die Zeit hat eben nicht jeder. Da wäre es doch toll, wenn man in den Supermarkt gehen könnte, ein Siegel hat, auf das man sich verlassen und dementsprechend bedenkenlos zugreifen kann. Da braucht's meiner Meinung nach vor allem eins: Kontrolle und Sanktionen bei Verstößen. Aber bei unserer sogenannten "Verbraucherschutzministerin" wird sich an dem Mist so schnell nichts ändern, fürchte ich...
mawe2 Wolle0307

„ Vielleicht ist s Mike ja lieber, wenn die Leute öfter auf seine Seite schauen...“

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Da wäre es doch toll, wenn man in den Supermarkt gehen könnte, ein Siegel hat, auf das man sich verlassen und dementsprechend bedenkenlos zugreifen kann.

Es wäre toll.

Aber so einfach ist das Leben nun mal nicht. Ist es nie gewesen!

Du gehst doch nicht wirklich so an den Einkauf heran? Oder doch???
Wolle0307 mawe2

„ Es wäre toll. Aber so einfach ist das Leben nun mal nicht. Ist es nie gewesen!...“

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Da wäre es doch toll, wenn man in den Supermarkt gehen könnte, ein Siegel hat, auf das man sich verlassen und dementsprechend bedenkenlos zugreifen kann.

Es wäre toll.

Aber so einfach ist das Leben nun mal nicht. Ist es nie gewesen!

Stimmt leider. Und welchen Schluss ziehst du daraus? Sollten wir uns dann nicht dafür einsetzen, dass es künftig genau so einfach wird?!

Du gehst doch nicht wirklich so an den Einkauf heran? Oder doch???
Wie gehst du denn an einen Einkauf heran?
mawe2 Wolle0307

„ Stimmt leider. Und welchen Schluss ziehst du daraus? Sollten wir uns dann nicht...“

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Sollten wir uns dann nicht dafür einsetzen, dass es künftig genau so einfach wird?!

Sicher kann man das tun. Wenn alle Käufer konsequent auf Qualität achten und beim Einkauf auf bewährte Produkte zurückgreifen, von denen sie überzeugt sind, haben Trickser, die mit Logoschwindeleien Profit machen wollen, keine Chance.

Leider ist für viele der (günstige) Preis allein schon kaufentscheidend.

Wie gehst du denn an einen Einkauf heran?

Ich versuche
a) bei Altagsprodukten auf mir vertraute Qualitätsmarken zu achten und dabei wenig zu experimentieren
b) bei größeren Anschaffungen mich möglichst umfassend im Web zu informieren, ggf. auch Testzeitschriften u.ä. heranzuziehen.

Die Logos auf den Verpackungen sind mir egal.

Ich bin mir bei jedem Einkauf bewusst, dass ich über die Qualität eines Produktes erst dann Bescheid weiß, wenn ich es selbst benutze. Alle "Vor-"Informationen sind wichtige Richtwerte, können aber mein eigenes Urteil nicht ersetzen.

Wenn ich einen Artikel gekauft habe, mit dessen Qualität ich nach eigener Nutzung nicht zufrieden bin, schicke ich ihn zurück.

Gruß, mawe2
mthr1 mawe2

„ Sicher kann man das tun. Wenn alle Käufer konsequent auf Qualität achten und...“

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Im Prinzip verfahre ich genauso, d.h., ich habe mich bisher auf lange benutzte Markenprdukte verlassen.

Umso erstaunter war ich, als in den letzten Tagen gemeldet wurde, dass Barilla-Nudelprodukte Schadstoffe in den Pappkartons festgestellt wurden, und die Empfehlung ausgesprochen wurde, nach dem Kauf in neutrale Gefässe umzufüllen.

Da stellt sich doch die Frage, nach dem Prinzip " Augen zu und durch " zu verfahren.

Letztendlich kann ich als Verbraucher niemals über die Qualität eines Prduktes entscheiden sondern nur unter dem Aspekt Zufriedenheit.

mfG mthr1

mawe2 mthr1

„Im Prinzip verfahre ich genauso, d.h., ich habe mich bisher auf lange benutzte...“

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Das ist ja jetzt ein allgemeines Problem, das nicht nur Barilla sondern fast alle Lebensmittel in bedruckten Verpackungen betrifft.

Für das Material der Verpackungen gibt es strenge Vorschriften - für die Druckfarben nicht. So gelangen auf diesem Wege bei den meisten Lebensmitteln Giftstoffe aus der Druckfarbe in das Essen...

Letztendlich kann ich als Verbraucher niemals über die Qualität eines Prduktes entscheiden sondern nur unter dem Aspekt Zufriedenheit.

Naja, wenn man über technische Artikel spricht, würde ich schon sagen, dass ich über die Qualität urteilen kann. Bei Lebensmitteln, die evtl. Giftstoffe enthalten können, ist das evtl. etwas anders.

Crazy Eye Wolle0307

„ Vielleicht ist s Mike ja lieber, wenn die Leute öfter auf seine Seite schauen...“

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Find ich nicht. Ich will mir bei meiner Zahnpasta bspw. vorher nicht extra noch einen Bericht durchlesen. Die Zeit hat eben nicht jeder. Da wäre es doch toll, wenn man in den Supermarkt gehen könnte, ein Siegel hat, auf das man sich verlassen und dementsprechend bedenkenlos zugreifen kann. Da braucht's meiner Meinung nach vor allem eins: Kontrolle und Sanktionen bei Verstößen. Aber bei unserer sogenannten "Verbraucherschutzministerin" wird sich an dem Mist so schnell nichts ändern, fürchte ich...

Dagegen hat ja Mike gar nichts, er ist nur gegen Testsiegel auf Produkte die sich sowieso nach 2 Wochen ändern. Das ist bei Zahnpasta ja eher selten der Fall, bei Telefonverträgen und Banken eher doch, und gegen die verwendung bei folgeprodukten.

Vielleicht ist's Mike ja lieber, wenn die Leute öfter auf seine Seite schauen und sich hier informieren, anstatt auf die Berichte und Siegel der anerkannten Stiftung Warentest zu vertrauen?! Immerhin geht's hier auch um Werbeeinnahmen (Glaube ich jedenfalls... Dank AdBlock krieg ich davon allerdings nichts mit. ^^)


Wäre denke ich auch für den verbraucher nicht so verkehrt, auch wenn Mike eher seltener testet und viele der Technik checks der Stiftung Warentest für mich immer fraglich waren - da gibt es imho deutlich bessere Magazine(PC Games Hardware/CT) und auch andere Seiten(Prad zum beispiel bei Monitoren). Und bei Technik sachen wäre dann allgemein auch ein befristetes Siegel nicht schlecht, der tollste Prozessor ist in 2 Jahren nunmal eher ein billiges einsteiger Modell.
Wolle0307 Crazy Eye

„ Dagegen hat ja Mike gar nichts, er ist nur gegen Testsiegel auf Produkte die...“

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Dagegen hat ja Mike gar nichts, er ist nur gegen Testsiegel auf Produkte die sich sowieso nach 2 Wochen ändern. Das ist bei Zahnpasta ja eher selten der Fall, bei Telefonverträgen und Banken eher doch, und gegen die verwendung bei folgeprodukten.
Was schlägst du als Alternative vor? Woran soll ich mich als Verbraucher dann orientieren?

Und bei Technik sachen wäre dann allgemein auch ein befristetes Siegel nicht schlecht, der tollste Prozessor ist in 2 Jahren nunmal eher ein billiges einsteiger Modell.
Das mit der Befristung ist mal ne wirklich gute Idee bzw. endlich mal ein konstruktiver Vorschlag, finde ich.
Crazy Eye Wolle0307

„ Was schlägst du als Alternative vor? Woran soll ich mich als Verbraucher dann...“

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Was schlägst du als Alternative vor? Woran soll ich mich als Verbraucher dann orientieren?

ich zitiere mich mal selbst:

Ich finde schon das er recht hat, und sachen mit oft änderungen preisen(oder zinsen beim Tagesgeld) besser kein Testsiegel bekommen sollten, sondern einen simplen Bericht in der zeitung. Der dann den regelmäßigen leser sicherlich hilft, aber später den verbraucher kein gutes angebot mehr vorgaukelt.
gelöscht_238890 Wolle0307

„ Ja toll... und woran soll ich mich als Verbraucher dann orientieren?! Ist das...“

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Ja toll... und woran soll ich mich als Verbraucher dann orientieren?!

Auf alle Fälle nicht an Tests der Stiftung Warentest. Die waren schon immer teilweise recht seltsam.
Wolle0307 gelöscht_238890

„ Auf alle Fälle nicht an Tests der Stiftung Warentest. Die waren schon immer...“

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Hm... das beantwortet meine Frage aber nur unzureichend. :-(
Und noch mal: Bevor ich in den Supermarkt renne, will ich nicht stundenlang online recherchieren. ;-)

peterson Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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Ob 50% Rabatt auf alles,
ob gefälschte Warentest-Logos,
ob undurchsichtige Verpackungsgrößen,
ob schwarze kleine Schrift auf blauem Grund,
ob falsche Preisauszeichnungen,

ob usw. usw. usw.

Es geht doch hier NIE um das Wohl des Verbrauchers, sondern ausschließlich um Gewinnoptimierung.

Also, kaufe 5 und bezahle 4.

Wolle0307 peterson

„WO IST DENN HIER DAS PROBLEM?“

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Damit mag ich mich aber nur ungern zufriedenstellen. ;-)
Na ja... andererseits: Ich hab die Aigner nich gewählt und muss jetzt trotzdem damit leben... -.-

SoulMaster Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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Am beeindruckendsten sind allerdings die Logos von Warentest, Ct, Coputerbild , kikifax etc.. pp bei denen man mit einer Lupe schauen muss aus welchem Jahr sie stammen.

Z. B. Digital Kamera, Testsieger nach Ct .... von 2009*g*

Toll, das ist überzeugende Information.

mthr1 SoulMaster

„Am beeindruckendsten sind allerdings die Logos von Warentest, Ct, Coputerbild ,...“

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Noch viel schlimmer sind die Werbeaussagen z.B. " klinisch gestestet .. "
oder ähnlich, ohne weitere Angaben.

Verschwiegen wird hierbei häufig von wem, und dass das Ergebnis des Tests ergab, " Das Produkt ist Scheisse ".

Die entspr. Angaben fehlen fast immer, es besteht ja auch keine gesetzl. Verpflichtung, die Ergebnisse der Tests anzugeben.

Pumbo Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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Aufpassen bei den sog. DLG-Gütesiegeln für Lebensmitteln.
Die sind i.a. recht gute Hinweis auf die geschmackliche Qualität und deutlich differenzierter und fachkundiger als "Stiftung Warentest" im Lebensmittelbereich, das aber jeder Depp kennt (Tip:Am besten nur DLG-Gold nehmen, Silber oder gar Bronze sind zwar auch Auszeichnungen, aber Produkte damit nicht gerade der Produktreferenz-Brüller für das Buffet zum 50. Geburtstag, wobei Bronze dem Produktkenner i.a. schon die Schuhe auszieht).

Das originale DLG-Siegel sich mal genau in Text und Bild ansehen und einprägen, denn ich habe schon Phantasieembleme gesehen mit ebensolchen komischen Texten, die sich auf irgendwelche DLG-Prämierungen bezogen wie "Testsieger bei DLG" o.ä.. Aber z.B. "Testsieger" gibt es im DLG-Sprachgebrauch gar nicht. Mich wundert, dass die DLG nicht dagegegn vorgeht, scheint ausgeklügelte Rechtsumgehung zu sein. Also: Augen auf

Alekom Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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na gut, wenn ich als konsument ein fahrradschloss für 5,99€ kaufe, dann ghör ich eh in die geschlossene

tut leid, aber es ist so...

übrigens, ich war fahrradmechaniker *gg*

Olaf19 Alekom

„na gut, wenn ich als konsument ein fahrradschloss für 5,99€ kaufe, dann ghör...“

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wenn ich als konsument ein fahrradschloss für 5,99€ kaufe, dann ghör ich eh in die geschlossene

Das mag durchaus so sein, nur entbindet das die Hersteller und Anbieter nicht von ihrer Wahrheitspflicht. Wenn das angebotene Modell nicht identisch ist mit dem als "sehr gut" bewerteten Produkt, dann ist es unlauterer Wettbewerb, mit dem Stiftung-Warentest-Logo hausieren zu gehen.

Übrigens, die meisten geklauten Fahrräder waren gar nicht angeschlossen...

CU
Olaf
out-freyn Alekom

„na gut, wenn ich als konsument ein fahrradschloss für 5,99€ kaufe, dann ghör...“

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wenn ich als konsument ein fahrradschloss für 5,99€ kaufe, dann ghör ich eh in die geschlossene

Das kann man so pauschal nicht sagen.

Mit dem Schloss kaufst Du nicht Sicherheit, sondern Zeit - jedes Schloss kann geknackt werden, nur der Zeitaufwand und Materialaufwand ist unterschiedlich.

Wenn das Schloss nur dazu dienen soll das Fahrrad zu sichern, während man sich auf einer Tour in einem Supermarkt mit Getränken versorgt, reicht auch ein Schloss für 5,99 € mehr als aus.
Für das Abstellen am Bahnhof (evtl. sogar noch über Nacht) würde ich aber dann eher zu einem anderen Schloss greifen - oder zu einem anderen Fahrrad.
Alekom out-freyn

„ Das kann man so pauschal nicht sagen. Mit dem Schloss kaufst Du nicht...“

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stimmt, man kann alles knacken, aber wenn ich schon von haus aus so ein billiges mir kaufe, dann brauche ich mich nicht wundern das es fast mit nem zahnstocher geknackt werden kann.

es gibt schlösser die kann man nur "sprengen" mittels wagenheber, aber wer hat schon so auf die schnelle einen wagenheber in seiner jackentasche :) (ja man hat das getestet)

und für die tour in den supermarkt ist das schloss in wenigen sekunden geknackt, das um 5,99€ :-)

Olaf19 out-freyn

„ Das kann man so pauschal nicht sagen. Mit dem Schloss kaufst Du nicht...“

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Für das Abstellen am Bahnhof (evtl. sogar noch über Nacht) würde ich aber dann eher zu einem anderen Schloss greifen - oder zu einem anderen Fahrrad.

Eher letzteres :-/ Ein Fahrrad, das mir auch nur halbwegs am Herzen liegt, würde ich jedenfalls nicht über Nacht in Freiheit stehen lassen, schon gar nicht in irgendwelchen Bahnhofsvierteln.

CU
Olaf
Alekom Olaf19

„ Eher letzteres :-/ Ein Fahrrad, das mir auch nur halbwegs am Herzen liegt,...“

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so ist es, meine 3 fahrräder stehen alle in der wohnung :D

und nein, sie schlafen nicht mit mir im bett *g*

Conqueror Michael Nickles

„Stiftung Warentest warnt vor ihren Testauszeichnungen“

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Die sind auch meist gefakt !

out-freyn Conqueror

„Desselbe gilt für CE Zeichen“

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Die CE-Kennzeichnung ist kein Gütesiegel, sondern nur ein "Reisepass" für Produkte, damit sie im EWR frei verkehrsfähig sind!