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News: Medion MD 8838 für 699 Euro

Neuer Aldi PC in Belgien erwischt

Redaktion / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

Spekulationen zufolge, wird es in Kürze einen neuen Aldi-PC geben. Das neue Medion Modell wurde in einem Online-Prospekt von Aldi Belgien entdeckt. Dort wird es ab Mittwoch 26. November 2008 erhältlich sein (siehe Aldi Belgien Online Prospekt).

Der als Medion Akoya P7300 D (MD 8838) bezeichnete Rechner setzt auf Intel-Basis und ist mit einem Core 2 Quad Prozessor Q8200 mit 2,33 GHz bestückt. Der Q8200 basiert auf der neueren 45nm Fertigungstechnik und hat aktuell einen Einzelwert von rund 160 Euro. Als Arbeitsspeicher sind 4 GByte DDR2 RAM verbaut, als Laufwerke liefert Aldi eine 1000 GByte Festplatte und einen CD/DVD-Multilayer Brenner. Für die Grafik sorgt eine Nvida Geforce 9600 GT mit 512 MByte RAM (aktueller Marktwert ca 130 Euro). Verpackt hat Medion alles im typischen kompaten Midi-Tower-Desktopgehäuse, Funkmaus und - Tastatur liegen bei.

Als Betriebssystem wird typischweise wieder Windows Vista Home Premium vorinstalliert. In Belgien wird der neue Aldi-PC für 699 Euro angeboten. Der letzte bei Aldi Deutschland verkaufte Aldi-PC kam im Mitte 2008 für 599 Euro (siehe Neuer Aldi PC für 599 Euro).

Der hatte "nur" einen Intel Quadcore Q6600 drinnen (altes Modell mit 65nm Fertigungstechnik und älterer SSE-Befehlssatz Version), "nur" eine 500 GByte Platte, "nur" 3 GByte RAM und eine schwächere Nvidia Geforce 9500 GS Grafikkarte mit 512 MByte. Aber: beim 599er war die Medion-typsiche 3-in-one TV-Tuner-Lösung (DVB-S, DVB-T und Analog TV) nebst Fernbedienung dabei (Einzelwert gut 100 Euro).

Ob der "belgische Aldi"-PC auch in Deutschland kommen wird, ist aktuell noch ungewiss. Wie man Discounter-PC richtig einschätzt, ob sie ein Schnäppchen oder ein Flop sind, erklärt dieser Nickles-Schwerpunkt: Discounter-PC durchleuchtet - Schrott und Schnäppchen.

Michael Nickles meint: Von mir auf kann das Ding in Belgien bleiben. Der 599er vom Juli hatte eine recht sinnvolle Zusammenstellung und üppige Ausstattung. Zwar steckt im neuen ein modernerer Intel Quad Core drinnen, aber der bringt nicht wirklich mehr als der Q6600 - bereits den alten bringt man kaum auf Anschlag.

Die Erhöhung des Arbeitsspeichers um 1 GByte ist ebenfalls witzlos - 32 Bit Windows kann eh nur rund 3 GByte davon nutzen. Auch die Verdopplung der Festplatte von 500 GByte auf 1 Terabyte ist keine wirkliche Sensation. Die Grafikkarte ist gute Mittelklasse, für Highend-Gamer wie immer zu wenig.

Der 599 Euro Aldi PC vom Juli 2008 - inklusive 3fach TV-Tuner und Multimedia-Fernbedienung - war aus meiner Sicht eine rundere Sache.

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Tatter3 Redaktion

„Neuer Aldi PC in Belgien erwischt“

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Tolle Neuikeit.Da fliegen die Flyer in Berlin herum.Das Teil gibt es ab 27.11.08 zu kaufen.

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cydrake Redaktion

„Neuer Aldi PC in Belgien erwischt“

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>Die Erhöhung des Arbeitsspeichers um 1 GByte ist ebenfalls witzlos - 32 Bit Windows kann eh nur rund 3 GByte davon nutzen
nicht wahr Vista Home basic x86 kann schon 4GB - die Premium bringt es ebenfalls auf 4GB
Quelle: http://eu.shuttle.com/de/desktopdefault.aspx/searchcall-12/searchcategory-848/noblendout-1/tabid-391/636_read-13866/

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REPI cydrake

„ Die Erhöhung des Arbeitsspeichers um 1 GByte ist ebenfalls witzlos - 32 Bit...“

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4-GB-Grenze
Einschränkungen auf x86-Prozessoren
Das Problem tritt z. B. bei x86-Prozessoren auf, die zur Adressierung von Daten im Arbeitsspeicher 32 Bit lange Wörter (unsigned Integer) verwenden. Durch diese Beschränkung ist es den betroffenen Prozessoren nicht möglich, mehr als 232 Byte, also 4 GiB anzusprechen. Diese Einschränkung gilt sowohl für den logischen, virtuellen, also den von Programmen ansprechbaren, als auch für den physischen Adressraum, den im System installierten Arbeitsspeicher. Die meisten der im Desktopbereich eingesetzten Computer verwenden heute noch 32-Bit und sind so von der 4-GiB-Grenze betroffen. Selbst wenn der real installierte Arbeitsspeicher eines Computers kleiner als 4 GiB ist, kann die 4-GiB-Grenze auf einige Programme Auswirkungen haben, etwa auf Anwendungen, die große memory-mapped Dateien verwenden.

Der linear adressierbare Speicher kann praktisch nicht lückenlos mit RAM belegt werden, gängige Computerarchitekturen zweigen Addressraum für die Einblendung von System-ROM und IO-Bereichen ab, z. B. Onboard- und Erweiterungshardware wie Grafik- und Soundkarten, Centronics- oder USB-Schnittstellen. Im x86-Umfeld sind 2,0 bis 3,75 GiB RAM üblicherweise nutzbar, die genauen Werte hängen vom Mainboard und Ausbau an internen Erweiterungskarten ab.



http://de.wikipedia.org/wiki/4-GB-Grenze
Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Scotty7 Redaktion

„Neuer Aldi PC in Belgien erwischt“

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Es wird doch eh Vista 64 OEM drauf sein also - hö?

gens inculta nimis vehitur crepitante colossa.
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Hellspawn Redaktion

„Neuer Aldi PC in Belgien erwischt“

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Ganz ehrlich:
was sollen die meldungen zu den Aldi PCs? Ich meine das sind doch genauso die selben PCs wie bei anderen anbietern, mal besser, mal schlechter zusammengestellt.

Irgendwie scheint um den Aldi PC ein mythos zu bestehen... dabei kochen die doch auch nur mit Wasser und bieten nix besonderes. Gut, der allererste PC (war es 98?) war was neues da es einen Computer beim "Gemüsehändler" gab, aber seitdem bietet ja jeder Diskounter mehr oder weniger regelmäßig PCs an.

naja...

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