Smartphones, Phablets, Watches, kompakte Mobilgeräte 5.299 Themen, 28.236 Beiträge

News: Preise mit Verbrühgefahr

Microsoft startet Online-Verkauf von Lumia-Smartphones

Michael Nickles / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Einen Schritt weiter ist Microsoft beim eingeschlagenen Weg, wie Apple ein komplettes Hardware- und Software-Portfolio aus einer Hand anzubieten. Nach der vollzogenen Übernahme von Nokia, werden jetzt die ersten Lumia-Modelle mit Windows Phone Betriebssystem direkt im Microsoft Online Store Deutschland angeboten.

(Foto: Microsoft)

Los geht es recht bescheiden mit gerade mal drei Lumia-Modellen: dem neuen Lumia 630, 1320 und 1520. Hier die Eckdaten im Schnellvergleich:

Nokia Lumia 630 & Nokia Lumia 630 Dual SIM: Die Einstiegsmodelle Lumia 630 haben ein 4,5-Zoll-Display (11,4 cm Diagonale) und einen Quad-Core-Prozessor.

Das Lumia 630 bietet als erstes Smartphone das neue Betriebssystem Windows Phone 8.1 und ist für 159 Euro erhältlich. Für gerade mal 10 Euro mehr gibt es die Dual SIM Variante, die zwei "Telefonkarten" schluckt.

Nokia Lumia 1320: Das Lumia 1320 bietet als Besonderheiten ein 6-Zoll-HD-Display mit 720p und  LTE-Technik- Preis: 399 Euro.

Nokia Lumia 1520: Mit dem Nokia Storyteller, Bildbearbeitungsprogrammen und einer 20-Megapixel-Kamera mit PureView-Kameratechnik soll sich das Lumia 1520 perfekt eignen, um spannende Geschichten zu erzählen. Das Lumia 1520 mit Full-HD-Display kostet 799 Euro.

Microsoft plant das Angebot an Modellen und Zubehör in den kommenden Monaten auszubauen.

Michael Nickles meint:

Vermutlich bin ich zu altmodisch. Mit den knallbunten Lumia-Gehäusen kann ich nichts anfangen. Für mich ist ein Smartphone (wie auch ein Tablet) ein Display, das man in der Hand hält - das Desgin-Drumrum interessiert mich nicht. Und: alle drei angebotenen Lumia-Modelle sind mir zu teuer.

170 Euro für ein Dual SIM Gerät ist generell verkraftbar, in dieser Preisklasse (und darunter) gibt es aber eine sehr spannende Auswahl an Android-Smartphones. Das 1520er Flagschiff ist gewiss leistungstechnisch ein Hammer - aber gut 800 Euro sind halt auch einer.

Bei diesem Topmodell frag ich mich allerdings, wer so blöd ist und es im Microsoft Onlineshop für 799 Euro kauft. Mediamarkt bietet das Ding aktuell für 669 Euro an und bei Notebooksbilliger kostet es gar nur 499 Euro. Den Preiskeller fand ich bei Amazon für 430 Euro.

bei Antwort benachrichtigen
Alekom Michael Nickles

„Microsoft startet Online-Verkauf von Lumia-Smartphones“

Optionen

es wäre generell interessant, wie phantasiepreise zustande kämen.

nicht umsonst ist herr gates einer der reichsten männer der welt. weil leute immer bereit waren für produkte phantasiepreise zu zahlen. ob sie dafür den gegenwert erhalten, das ist eine andere geschichte.

gruß Alekom

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
bei Antwort benachrichtigen
dirk42799 Alekom

„es wäre generell interessant, wie phantasiepreise zustande ...“

Optionen

Phantasiepreise sind das nicht. Aber anders als Media Markt & Co., die an Endkunden verkaufen und ihre gesamte Struktur nur darauf ausrichten, muß MS nicht nur entwickeln und bauen und an Distris verkaufen, sondern dann noch einen Endkundenservice (Verkauf und Service) einrichten. Die Kosten für "die paar Geräte" würden sich dann überproportional hoch auf den Preis für ein einzelnes Gerät niederschlagen (s. MS-Store). Anders ausgedrückt: eine Palette an Media Markt verschickt sich - heruntergerechnet pro Gerät - billiger als "ein Gerät hierin, ein Gerät dorthin". Gruß, Dirk

ja, ich schreibe absichtlich nach den alten Rechtschreibregeln!
bei Antwort benachrichtigen
Fetzen dirk42799

„Phantasiepreise sind das nicht. Aber anders als Media Markt ...“

Optionen

Das macht also grob 370€ Porto pro Gerät?

Die rechnen ihre Produktionskosten (inkl. Personal) + Entwicklungskosten/pro Jahr/pro Gerät + Steuern = das was sie haben müssen, um auf Null zu kommen. Dazu kommt das was sie Gewinn machen wollen. Um sich nicht mit jedem einzelnen Händler herumschlagen zu müssen, rechnen sie deren Marge gleich mit ein, was in etwa den UVP ergeben dürfte. Denn was gäbe es für ein Gezeter, würde der Hersteller günstiger verkaufen, als die Distributoren. Nun bestimmt der Händler, was er verdienen möchte, was wiederum davon abhängt, wie viele Geräte er dem Hersteller abnimmt.

Amazon ist eine amerikanische Firma und nimmt noch mehr ab, da sie weltweit agieren, während der MM die kleineren Paletten kriegt und deshalb weniger Prozente, oder sie wollen viel mehr Marge einstreichen. Wobei ich auf letzteres tippe, denn Notebooksbilliger ist wohl nicht größer als MM und gibt sich natürlich auch aufgrund von wenig Personal und Geschäften und dadurch höherem Umsatz pro Person mit einer knappen Marge zufrieden. NB gibt wahrscheinlich nur wenige Geräte für das Geld her und kalkuliert ständig neu.

Ich bin kein Kaufmann und denke mir das nur so ungefähr, weshalb ich durchaus den ein, oder anderen Faktor nicht kenne, bzw übersehe. Ich glaube aber, dass ich damit weit näher an der Realität liege, als mit höherem Porto und einer Versandabteilung, die sowieso schon längst für die übrige Produktpalette existiert. Den Service dürfte sowieso eine Fremdfirma übernehmen.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
bei Antwort benachrichtigen