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ICS - aber wie?

Rika / 11 Antworten / Flachansicht Nickles

Also, ich hab folgendes theopraktisches Problem:


Ich hab einen Laptop mit 1xParallel, 2xUSB, 1x100MBit-LAN sowie einen PC mit 1xParallel (belegt), 2xseriell, 2xUSB (1 belegt),1x100MBit-LAN. Dazu noch ein DSL-Modem, nur über LAN.


Mein Problem ist folgendes: Der Laptop soll ständig online sein, aber wenn jemand mit dem anderen Rechner online gehen will, muss ich zwangsläufig umstecken und meine Verbindung killen.


Planmäßiges Ziel soll es sein, dass der Laptop trotzdem ständig online bleiben kann, aber der andere PC auch online gehen kann, wenn der Laptop mal nicht da ist. Außerdem soll der Laptop online seni, auch wenn der PC ausgeschaltet ist. Nebenbei sollte auch direkte Verbindung zwischen Laptop und PC vorhanden sein. Soweit so gut. Möglichst schnell, sauber und billig.


Mögliche Lösungen habe ich auch schon erarbeitet:


1. Beides über 'nen LAN-Router anbinden.


2. Direktverbindung Parallel-Seriell


3. Direktverbindung USB


Direktverbindung per LAN fällt flach, da der Laptop nur einen LAN-Anschluss hat und auch online bleiben soll, wenn der PC ausgeschaltet ist,


Problem: bei 1. teuer und das PF/NAT macht die Sache teilweise zum Horror


             bei 2. mit 128KBit/s zu lahm für DSL, Konsequenz: der PC wird zulange belegt, wertvolle Zeit geht flöten. Alternativ wäre bis zu 1MBit/s (1 FastSeriell zu ECP/EPP-Parallel), gibt's aber keine passenden Kabel/Adapter dafür.


             bei 3. das Windows-ICS macht's wieder kompliziert, da auch da PF/NAT verwendet wird.


Meine Frage: Lösung 3 wäre genau dann ideal, wenn sich das PF/NAT nur auf die Internet-Verbindung des PCs auswirken würde und die Ports des Laptops möglichst nahezu 1:1 überträgt. Wenn der Laptop aber mal nicht zu Hause ist, dann muss auf dem PC die Einwahlkonfiguration umständlich verädert werden (Kabel umstecken macht mir nix aus). Bei Lösung 1 wäre wiederum das Problem, dass das PF/NAT dann immer auf den Laptop einwirkt, zum anderen weiss ich nicht, wie sich die PCs dann jeweils (netzwerktechnisch) absprechen, ob schon eine DSL-Verbindung besteht und ob dann der Router überhaupt als Gateway herhalten würde. Was tun?

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Nickel85 Rika „Jetzt hab ich aber mal ne technische Frage dazu: Da in der Regel alle 24 Stunden...“
Optionen

>Da in der Regel alle 24 Stunden die DSL-Verbindung getrennt wird, >muss der Router sich ja einwählen. Aber wie genau geht das nun vor >sich?

Der Router wird nach 24h von der Terrorkom 'rausgeschmissen' - er wählt sich dann einfach wieder ein und gut is.

>Für die Einwahl müssen ja auch noch die Einwahldaten Name/Passwort >übergeben werden. Konkret, Rechner 1 sagt, ich wähle mich ein, was >macht dann Rechner 2? Wie erfährt dieser, ob eine Verbindung bereits >besteht? Bzw. woher weiss Rechner 1, dass noch keine Verbindung >stand?

Die Einwahl läuft wie gesagt auf dem Router ab - in dessen Interface trägst du User / Pwd ein.

Auf den Clients brauchst du auch KEINEN T-DSL Treiber o.ä. mehr, da diese kein PPP-Handling mehr benötigen - macht alles der Router.

Du musst nur in den Netzwerkeinstellungen der Clients den Router als Gateway eintragen und fertig.

IdR. haben Router ZWEI Optionen: "always on" - die Verbindung wird IMMER gehalten (bzw. wieder hergestellt wenn rausgeschmissen) oder "dial on demand" - d.h. wenn irgendein Client Daten aus dem Internet anfordert wählt sich der Router ein, und wenn eine einstellbare Zeit lang kein Traffic stattgefunden hat, wird die Verbindung wieder getrennt.

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...ok. dann router... GarfTermy
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