Hallo Leute!
Sage mal, stimmt denn diese Geschichte mit dem Luftpolster zwischen einer sich drehenden Festplatte und den Leseköpfen noch? Ich habe vor einiger Zeit einmal eine Festplatte auseinander geschraubt und gesehen, dass den Leseköpfen kleine "Filzpantoffeln" verpasst worden sind, die in Kontakt mit der Platte nach meiner Meinung eigentlich nicht mehr so viel Schaden anrichten dürften. Eigentlich eine gute Lösung, damit eine Platte in Betrieb nicht bei mechanischen Erschütterungen stets der Headcrash droht.
Oder sind das nur "Maßnahmen" zur Schadensbegrenzung?
Die Disketten drehen sich ja auch zwischen diesen Zellstoff-Scheiben ...
MfG
UselessUser
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.549 Themen, 109.613 Beiträge
Haedcrash gibt es immer noch, und da der Abstand zwischen dem Schreib-Lesekopf und der Plattenoberfläche weniger als eine Haaresbreite beträgt UND die Magnetfeldstärke bei einer Festplatte extrem klein ist, würde das mit dem Filzschuh nicht funktionieren. Festplatten parken schon seit langem beim ausschalten den Schreib-Lesekopf in einer dafür vorgesehenen Parkposition. Ein Headcrash kann dann zwar auch noch vorkommen, allerdings verträgt die HD dann eine wesentlich höhere Beschleunigung. Ein Headcrash im laufenden Betrieb ist schon viel gefährlicher. Allerdings sind auch schon glasbeschichtete Platten in Benutzung, die gegenüber einem Headcrash wesentlich unempfindlicher sind. Disketten drehen mit 300 UpM, Festplatten mit 5400 - 7200 UpM (und mehr)!
