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Nachhaltigkeit muss man sich leisten können...

luttyy / 2 Antworten / Flachansicht Nickles

Wenn man die Wühltisch-Ramsch-Angebote  bei den Discountern sieht, bleibt Nachhaltigkeit auf der Strecke.

Das liegt sowohl am Einkommen, aber meiner Meinung auch an der Wegwerfgesellschaft.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/nachhaltigkeit-inflation-konsum-verbraucher-100.html

Gerade die Modebranche für unsere Damen tut sich da besonders hervor, wo Klamotten gerade mal für eine Woche gut sind und entsorgt werden.

Der Bericht im TV ZDF-Info war unglaublich darüber.

Glückwunsch wer sich Nachhaltig leisten kann und diese auch dann wirklich anwendet!

Gruß

Kein Backup? Kein Mitleid!
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The Wasp luttyy „Nachhaltigkeit muss man sich leisten können...“
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Nachhaltigkeit ist nicht teuer, weil Nachhaltigkeit vor allem bewussten Verzicht bedeutet. Ich fahre nicht Auto, ich verreise nicht mit dem Flugzeug. Die meisten Umweltsiegel sind nichts als die von Marketinghirnen ausgedachte Augenwischerei, Volksverblödung oder auf Neudeutsch: Greenwashing.

Solange unsere Wirtschaft auf unreguliertes Wachstum setzt, alle Ressourcen ausbeutet, derer sie habhaft werden kann, ist sie das Gegenteil von Nachhaltigkeit. Der Einzelne hat hier nur sehr geringe Möglichkeiten, aus dem System auszubrechen, z.B. bewusst aufs Auto und das Flugzeug verzichten.

Wäre Nachhaltigkeit eine Kostenfrage, müssten Millionäre die nachhaltigsten Menschen auf dem Planeten sein. Sie sind aber genau das Gegenteil.

Wenn man den Menschen mehr Geld gibt, werden sie nicht nachhaltiger leben, sie werden mehr konsumieren und ihre Umwelt noch schneller zerstören. Das kann man in allen Gesellschaften beobachten, in denen der Lebensstandard wächst.

Ende
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