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Gastbeitrag: Internet der Dinge

Das Smart Home nimmt Fahrt auf

andrea44.gast_autor / 96 Antworten / Flachansicht Nickles

Die Smarthome-Technologie steckt bereits nicht mehr in den Kinderschuhen. Sie beginnt sich zunehmend durchzusetzen und immer mehr Menschen profitieren von den Vorzügen dieser innovativen Hochtechnologie. Bereits rund 40 % aller Deutschen verfügen schon über Komponenten des Smart Homes, das auch unter dem Oberbegriff des Internets der Dinge bekannt ist oder unter IoT, wie es im Englischen heißt (Internet of Things).

Durch die langjährige Erfahrung verspricht, dass Smart Home durch die ausgereifte Technologie eine größere Sicherheit sowie einen immer breiter werden Handlungsspielraum für die Benutzer. Denn das Smart Home ist ein Eldorado für kreative und technikaffine Köpfe, die mit immer neuen Ideen aufwarten können, die sich mehr oder weniger auf dem Markt durchsetzen.

(Foto: Pixabay)


Komfort durch das Smart Home

Das Smarthome basiert auf den zentralen Aspekten von Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit. Der Homeandsmart Vergleich verhilft ihnen dazu, die besten Komponenten und Systeme für sich zu entdecken und sich die optimale Technologie in die eigenen vier Wände zu holen. Das Smart Home bietet dem Benutzer eine zentrale Steuerung, die oftmals bereits mit dem Smartphone getätigt werden kann.

Dadurch können Elemente und Haushaltsgeräte von unterwegs gesteuert werden. Mit WLAN-Waschmaschinen ist es zum Beispiel möglich, den Waschvorgang vom Arbeitsplatz aus durchzuführen. Durch die zentrale Steuerung können die Arbeiten bequem von einem Punkt aus getätigt werden, das vormals lästige Aufsuchen jedes einzelnen Geräts im gesamten Haus entfällt. Staubsaugen lässt sich automatisiert mit Saugrobotern, während eine selbstlaufende Kaffeemaschine sich den Aufstehgewohnheiten anpasst und den Benutzer zum Beispiel mit frischem Kaffeeduft weckt. Statusmeldungen informieren über den Stand der Dinge, sodass der eigene Kühlschrank nützliche Nachrichten für den Benutzer bereithält, die er für den Einkauf nutzen kann.

Die Lichttemperatur für das Wohlbefinden nutzen

Bei einem Smart Home wird das gesamte Licht im Haus ebenfalls zentral gesteuert. Dies gibt dem Besitzer die Möglichkeit, die Eigenschaften des Lichts für den Biorhythmus zu nutzen, um ein größeres Wohlbefinden im Verbund mit einer besseren Arbeitsfähigkeit zu erreichen. So verfügt das blaue Licht über belebende Effekte, die sich beispielsweise erleben lassen, wenn frühmorgens das Fenster aufgerissen wird und strahlender Sonnenschein in das Zimmer dringt.

Das rote Licht hingegen wirkt angenehm warm und weich und verbreitet für die Abendstunden Romantik und Gemütlichkeit. Das weiße Licht hingegen ist das klassische Arbeitslicht, das Konzentration und Agilität fördert und beispielsweise für das Home Office ideal ist. Mit dem Smart Home lassen sich sämtliche Lichtsysteme im Haus ideal für den eigenen Biorhythmus anpassen. Das Streben nach Selbstoptimierung wird dadurch bestmöglich unterstützt.

Energie sparen mit dem Smart Home

Auch in puncto Energieeffizienz leistet das Smart Home gute Dienste. Das System verfügt über einen selbstlernenden Mechanismus und passt sich den Gewohnheiten der Bewohner automatisch an. Die einzelnen Haushaltsgeräte verfügen über einen Stand-By-Modus und schalten sich nach einer einstellbaren Zeit der Inaktivität automatisch ab. Dies betrifft auch die einzelnen Lichtquellen im Haus, die nach einer Zeit von selbst ausgehen, wenn sich längere Zeit niemand im Zimmer aufgehalten hat. Besonders eindrucksvoll gestaltet sich das Einsparen von Energie durch die Heizungssysteme.

So sind bereits Systeme verfügbar, die den Vorgang des Heizens ganz oder teilweise einstellen, wenn niemand im Haus ist, während die Heizung erst dann hochgefahren wird, wenn sich ein Bewohner dem Haus nähert. Die Fenster und Vorhänge sind zudem mit Sensoren ausgestattet, welche die Wetterbedingungen erkennen. Bei Kälte und Wind können dadurch Jalousien und Fenster automatisch geschlossen werden, sodass weitere Einspareffekte zu erzielen sind. Die intelligente Klimaanlage sorgt nicht nur für ein prima Klima im Haus, sondern bietet auch weitere Extras wie zum Beispiel ein Warnsystem bei drohender Schimmelbildung.

Sicherheit mit dem Smart Home

Mit dem Smart Home haben Einbrecher keine Chance mehr. Die intelligenten Sensoren erkennen das typische Verhalten von Einbrechern und sind dazu in der Lage, den Alarm auszulösen und das Licht schlagartig einzuschalten, sodass die finsteren Typen in die Flucht geschlagen werden. Die gespeicherten Bilder unterstützen die Polizei außerdem bei der Täterergreifung. Auch die Idee des Spions an der Haustür konnte durch Smart Home optimiert werden.

Am Hauseingang befindet sich eine Kamera, die automatisch die Bilder vom Besucher ins Haus sendet. Zudem haben Besucher bei Nichtanwesenheit ähnlich wie bei Anrufbeantwortern die Möglichkeit, dem Eigentümer Nachrichten zu hinterlassen. Die Videoüberwachung ist über das Smartphone jederzeit einsehbar. Dies verschafft ein beruhigendes Gefühl und sorgt dafür, dass Haustiere und kleine Kinder beobachtet werden können.

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Und was machst Du dann? mawe2
Ziemlich paranoid, oder? mawe2
Auch wieder wahr... mawe2
fakiauso Olaf19

„Um den müssen sich aber erstmal Ärzte und Rettungssanitäter kümmern und erst im Nachgang die Polizei. Das heißt, wenn ...“

Optionen
Um den müssen sich aber erstmal Ärzte und Rettungssanitäter kümmern und erst im Nachgang die Polizei.


Das Absichern einer unübersichtlichen Unfallstelle übernehmen die aber nicht. Da finden sich wieder zig Einzelbeispiele, wenn man will.

Mir ging es um die Aussage, dass es u.U. Polizeieinsätze gibt, die Personal bindet und bei denen ein per Warnsystem gemeldeter Einbruch nicht Nr.1 auf der Prio-Liste ist.

Das heißt, wenn ich in meiner Wohnung eine Videoanlage installiere, aufgrund deren Bildern die Einbrecher zweifelsfrei identifiziert werden können, dann ist das nicht als Beweismittel zugelassen? Wie pervers ist das denn?? :-(((


Das ist nicht pervers.

Es kann eben sein, dass solche Aufzeichnungen nicht zugelassen werden, wenn z.B. Persönlichkeitsrechte Dritter damit verletzt werden, die Aufnahmen nicht zweifelsfrei zugeordnet werden können, der Verdacht der Manipulation besteht oder was weiss ich.
So btw. muss prinzipiell sogar darauf hingewiesen werden, wenn Objekte kameraüberwacht sind, falls jemand nicht möchte, dass er ungewollt gefilmt wird.

http://www.ueberwachungskamera-tests.com/ueberwachungskamera-aufzeichnung/

Leider sehe ich das unabhängig von allem so, dass die Kameraüberwachung Straftaten kaum verhindert, sieh die Beiträge vorher.

Und ob ich dann theoretisch die ganze Zeit weiss oder erst beim Heimkehren, dass niemand meine Höhle ungewollt besucht hat, spielt da für mich keine Rolle.
Wird tatsächlich eingebrochen, dann ist der Betroffene ebenfalls so oder so psychisch belastet, ergo verhindert da so ein System auch nix.

Und dann dafür wiederum ohne Grund meine Daten dem Internet of Shit preisgeben nebst allem, was dran hängt, halte ich nicht für sinnvoll.

Man könnte auch sagen, dass ist mir dann die statistische Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs nicht wert und die Kohle für den Überwachungskram lässt sich sicher auch sinnvoller anlegen wie z.B. den Ausbau des Hüftspecks in einem guten Restaurant;-)

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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... Alekom