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TEST: Vernee Thor E - Android 7 Smartphone knackt 100 Euro Preismarke (Teil 1)

Michael Nickles / 7 Antworten / Flachansicht Nickles
Vernee Thor E: Kompaktes Android 7 Smartphone mit 5 Zoll Display und 5.000 mAh Akku für unter 100 Euro. (Foto: mn)

Das Vernee Thor mischte vor einem Jahr als Preiskiller-Smartphone die 100 Euro Preisecke auf, jetzt gibt es den brandneuen Nachfolger Thor E (Auslieferung ab 4 Juli) bereits für 97 Euro (aktuellen Preis hier checken).

Der Hersteller Vernee protzt auf der Produktwebpräsenz mit schwindelerregenden Superlativen, man mag nicht glauben, dass sich soviel in ein "100 Euro Gerät" packen lässt.

Besonders hervorgehoben werden der fette 5.020mAh Akku, der sich dank Schnellade-Technologie "Quick Charge" in 2 Stunden voll laden soll, bereits eine 30minütige Ladung soll den Tagesbedarf decken. Ein Highlight für ein 100 Euro Gerät ist ohne Wenn und Aber das vorinstallierte Android 7 (davon können Kunden deutscher Anbieter nur träumen).

Von der Konkurrenz abheben will sich das Thor auch mit einem speziellen "E-Ink-Modus", der sich über eine eigene Hardware-Taste am linken Gehäuserand ein-/ausschalten lässt. Damit sollen 20 Prozent Akkuleistung noch für einen kompletten Tag ausreichen. Dieser Modus wird also im "Notfall" aktiviert, wenn keine Chance zum Aufladen besteht und Durchhalten angesagt ist.

Kurzum: an dieser Stelle einfach einen Blick auf die Webpräsentation und die technischen Daten werfen und staunen, was da für unter 100 Euro angepriesen wird. Wer lesefaul ist und für knapp 100 Euro das Maximum an Preis-/Leistung haben will, kann hier einfach zuschlagen und basta.

Typischer Lieferumfang: Minianleitung, Drahtbügel zum Öffnen des Kartenfachs, Schnellladenetzteil, USB-Kabel und natürlich das Smartphone. (Foto: mn)

Praxistest: Das Testgerät von Gearbest traf bereits Mitte Juni, also 2 Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart ein. Im Folgenden geht es also um einen realen Test und nicht um irgendeine Einschätzung anhand technischer Daten.

Am Rande wissenswert: das Vorgängermodell "Thor" hat bei mir leider nicht lange "überlebt". Es funktioniert zwar nur, nach 2 Stürzen auf den Boden war das Display allerdings schon schwer angesplittert, das Gehäuse angeknackst (meine Lebensgefährtin beteuert, dass sie das Ding nicht hinten in der Hosentasche hatte und sich draufgesetzt hat!)

Funktion statt Design. Statt rund sind die Gehäusekanten mehrstufig eckig. Dadurch lässt sich das Thor E recht gut halten ohne zu rutschen. (Foto: mn)

Das neue Thor E macht im Vergleich zum Vorgänger einen robusteren Eindruck. Es ist dafür etwas  größer und weniger gut griffig. Statt der "gummierten" Rückseite gibt es jetzt eine metallische, wobei der obere und untere Bereich der Abdeckung aus Plastik sind.

Auch gehen Plastik- und Metallbereich nicht nahtlos ineinander über, der obere "Plastikteil" ragt gar gut einen Millimeter hervor. Designfans packt da garantiert das nackte Grausen. Auch von vorn und seitlich macht das Thor E nichts her. Es liegt also gut in der Hand, ist aber schlichtweg ein stinknormales eckiges schwarzes Teil und fertig.

Display: Auch ansonsten gibt es viel Potential zum Schlechtreden und Diskutieren - beispielsweise beim Display. Die Fraktion der Kompaktfans jubelt wenn ein Gerät nur ein 5 Zoll Display hat, also recht kompakt ist. Wer bereits an ein Gerät mit 5,5 Zoll oder gar über 6 Zoll gewohnt ist, der winkt nur ab. Ich zähle längst zu dieser Nutzerklasse, lehne Smartphones unter 5,5 Zoll als praxisuntauglich ab.

Wer 5 Zoll Displaygröße mag, kriegt beim Thor E eine ordentliche Darstellung, die HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel reicht dicke aus, mehr wäre Quatsch. Virtual Reality Anwendungen kann man bei dieser Auflösung selbsterklärend vergessen. Nachteilig ist weniger als Full HD allerdings auch, wenn die Bildübertragen-Funktion des Thor genutzt wird um die Bildschirmdarstellung via WLAN auf einen geeigneten Fernseher zu streamen. TVs haben halt inzwischen meist mindestens Full HD.

Die Rückseite (hier noch mit aufgeklebter Schutzfolie und deren Beschriftungen) ist überwiegend metallisch. Der obere gestreifte Bereich mit Linse und Blitzlicht ist allerdings aus Plastik und steht auch noch ca 1 mm ab. Für Designfanatiker ist das eventuell ein No-Go (ich musste grad im Duden nachschlagen), für preisbewusste Praktiker schnuppe. (Foto: mn)

Architektur und Leistung: Der verbauteMediatek MT6753 8-Kern-Prozessor wurde 2016 für Mittelklasse-Geräte eingeführt, im Hinblick auf ein um/unter 100 Euro Gerät gibt es nicht zu bemeckern. Das Thor E ist kein Renner, lästige Ruckler und Wartezeiten ergaben sich beim Rumexperimentieren aber nicht. Auch mit  rechenintensiven Anwendungen wie Google Map Satellitendarstellung ließ sich gut hantieren.

Üppig für ein derart günstiges Gerät ist auch der Arbeitsspeicher mit 3 GByte RAM. Schnell knapp wird es beim ROM. Von den 16 GByte sind hier nur 10 GByte für eigene Zwecke vorhanden. Immerhin gibt es einen Speicherkarten-Steckplatz, wobei eine Speicherkarte Android-bedingt niemals einen echten "ROM-Speicher" ersetzen kann. 32 GByte ROM wären beim Thor E schon wünschenswert, aber irgendwo muss halt gespart werden um die 100 Euro Marke zu knacken. Immerhin: der USB-Anschluss ist OTG-tauglich, USB-Speichersticks etwa werden erkannt.

Die Bedienungsoberfläche des Thor E (hier schon etwas individuell eingestellt) orientiert sich an "purem Android 7". Links die Startseite, mittig das App-Menu, rechts der Schnellzugriff.

Bedienung: Die Android-Bedientasten sind bei Chinageräten fast immer "so eine Sache". Mal sind sie nur aufgedruckt, mal funzt das mit der Beleuchtung nicht wirklich brauchbar. Ist ein Gehäuse beispielsweise sehr hell, dann kann es sein, dass die Tasten bei Beleuchtung "unsichtbar" werden, also nur im Dunkeln erkennbar sind.

Vernee hat sich beim Thor E für eine außergewöhnliche Tastenlösung entschieden: die drei Android-Tasten am unteren Gehäuserand sind eigentlich unsichtbar - weder aufgedruckt noch beleuchtbar, aber vorhanden. Man muss also blind tippen. Das klappt nach sehr kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut ist aber dennoch kurios. Lobenswert: alternativ lassen sich die drei Android-Tasten auch softwaremäßig auf dem Bildschirm einblenden.

Die drei Android-Tasten am unteren Gehäuserand sind nicht beschriftet, lediglich die mittlere Taste (siehe Pfeil) ist ganz schwach erkennbar. Alternativ lassen sich die "Android-Tasten" (wie hier zu sehen) auch unten im Display-Bereich einblenden. (Foto: mn)

Am rechten Gehäuserand befinden sich ordentlich verbaut Android-üblich die Ein-/Aus-Taste und die beiden Lautstärketasten. Am linken Gehäuserand hat das Thor E noch eine leicht versenkte vierte Taste

Die dient zum Ein-/Ausschalten des speziellen E-Ink-Energiesparmodus. Die Taste lässt sich theoretisch gut drücken, aber nur, wenn die zweite Hand genutzt wird. Bei einhändiger Nutzung drückt man zu leicht gleichzeitig die Tasten am gegenüberliegenden Gehäuserand.

Richtig Lob verdient diesmal der Vibrationsmotor. Bei "Klicks" gibt der ein sehr gutes Feedback und ist dabei praktisch lautlos. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit.

Fingerabdrucksensor: Einst Luxus in der Oberklasse ist die Gerätesicherung per Fingerabdrucksensor inzwischen auch im untersten Preissegment Standard geworden. Oft wird in Testberichten beäugt, wie gut so ein Sensor funktioniert, wie hoch die Erkennungsquote und wie schnell. Die Meinungen gehen da oft arg auseinander, auch bei Diskussionen in Foren.

Meine Erfahrung: auch "Billigstgeräte" wie das Thor E können einen sehr guten Fingerabdrucksensor haben. Die Brauchbarkeit dieser Sensoren ist aber eine heikle Sache - unabhängig vom Preis eines Geräts. Typischer Effekt: beim Ausprobieren funktioniert der Sensor super, ein paar Tage später macht er nur noch Ärger, ständig oder alle Weile funktioniert die Erkennung nicht brauchbar.

Das ist normal! Die Sensoren reagieren wohl sehr sensibel bezüglich Feuchtigkeit der Haut und Temperatur. Ein Finger der heute prima funktioniert, tut es morgen vielleicht nicht. Abhilfe schafft nur das Erfassen möglichst vieler Fingerabdrücke in unterschiedlichen Situationen um die Trefferquote zu optimieren. Zum Sensor des Thor E deshalb dieses schlichte Urteil: er funktioniert genauso gut und genauso schlecht wie auch bei anderen Geräten, es gibt da weder zu loben noch zu schimpfen.

Software: Auch beim neuen Thor E setzt Vernee erfreulicherweise wieder auf ein praktisch nacktes Original-Android, ein vergleichbar sauberes Bloatware-freies Gerät kriegt man selten auf den Tisch. Zu Android gesellt sich Vernees eigene Systemerweiterung namens VOS in der Version 1.0.0. Bislang scheint die noch nicht viele, auf die Schnelle erkennbare, Funktionserweiterungen zu bringen. VOS optimiert aktuell wohl hauptsächlich unter der Haube.

Links Thor E (ca 100 Euro), rechts Apollo X (ca 150 Euro). Beim günstigen Gerät sind nur drei Sensoren verbaut.

Navigation und Sensoren: Die Navigationsleistung des Thor E wurde mit dem beliebten kostenlosen Routenplaner "HERE WeGo" im Auto ausprobiert. Neben GPS wird für höhere Genauigkeit auch Glonass genutzt.

Das Lowcost-Gerät erwies sich beim Navigieren als ausreichend: GPS-Signal wird schnell gefunden, Navigation genau, sprachliche Ausgabe über Lautsprecher gut verständlich. Ein "Kompass"-Sensor, der auch bei Navigation nützlich ist, fehlt dem Thor E leider.

Es ist also stets von GPS und Glonass abhängig. Auch sonst sieht es bei den verbauten Sensoren leider sehr mau aus: es gibt nur Beschleunigungs-, Annäherungs- und Lichtsensor, also eigentlich das Minimum was ein Android-Gerät für sinnvolle Bedienbarkeit braucht. Generell gilt bei Smartphones: je mehr Sensoren, desto besser weil mehr Funktionalität. Das Vergleichsbild zeigt, wie erheblich ein Preisunterschied von 50 Euro sich bei der Sensorenvielfalt bemerkbar macht.

Fehlen Sensoren wie Kompass und Gyroskop dann streiken manche Apps leider komplett oder funktionieren nur sehr eingeschränkt.

Fehlende Sensoren in der Praxis: Der "Magnetometer"-Baustein in einem Smartphone, also der "Kompass" ist eigentlich recht billig, dürfte nur "ein paar Cent" kosten. Drum ist er auch bei Billigstgeräten eigentlich Standard. Aber Vernee hat beim Thor E an dieser Stelle halt gespart. Kann man ohne Kompass leben? Es kommt drauf an. Im Fall von Navigation reicht generell GPS, ein Kompass bringt aber mehr Präzision.

In anderen Fällen geht leider nichts, beispielsweise beim sehr schönen Android-Himmelsatlas Sky Map. Hier kann man das Smartphone in Richtung Himmel halten und es bildet dann die dort befindlichen Himmelskörper mit Bezeichnung ab oder hilft ein bestimmtes Objekt zu finden.

Beim Start auf dem Thor E mault Sky Map sofort, dass kein Kompass vorhanden und die Nutzbarkeit entsprechend eingeschränkt (in diesem Fall unbrauchbar) ist. Leider teilt eine App nicht unbedingt mit, warum sie auf einem Gerät nicht funzt. Googles VR-Lösung Cardboard lehnt das Thor E beispielsweise ab - vermutlich weil der Gyroskop-Sensor fehlt.

Der typische "Mist": entweder 2 SIM-Karten oder eine SIM und eine Speicherkarte. (Foto: mn)

Anschlüsse und Erweiterbarkeit: Das Thor E hat einen klassischen Micro-USB-Anschluss (OTG tauglich) und einen analogen Kopfhörerausgang. In einem kleinen Schlitten lassen sich wahlweise zwei SIM-Karten oder eine SIM-Karte und eine Speicherkarte unterbringen (die normale "Unsitte").

Das ist beim Thor E leider ein Rückschritt. Beim Vorgängermodell waren zwei SIM-Karten und eine Speicherkarte gemeinsam nutzbar.

Kamera: Wer von einer Smartphone-Kamera "Highend-Spiegelreflex-Qualität" erwartet, dem ist nicht zu helfen. Wer von einem unter 100 Euro Smartphone herausragende Kamera-Qualität erwartet, dem ist erst nicht zu helfen. Die Rückkamera des Thor E überraschte durch sehr gute Makro-Aufnahmemöglichkeit, bereits ca 3 cm Abstand genügen. Mit dem Thor geschossene Fotos finden sich im Diskussionsanhang dieses Beitrags.

Sehr schade: VR-Rundumaufnahmen sind leider nicht möglich, weil Google Cardboard Camera das Thor E leider nicht unterstützt. Für VR-Aufnahmen muss man sich mit dem Smartphone einmal 360 Grad rundum drehen um die Umgebung aufzunehmen, aber das geht halt mangels Kompass-Sensor nicht.

Im "E-Ink"-Modus werden alle Inhalte in Graustufen angezeigt.

E-Ink-Modus: Mit einem echten "E-Ink-Display" hat der gleichnamige Modus des Thor E nichts zu tun. Gemeint ist damit einfach, dass das Gerät in einen extrem energiesparsamen Modus schaltet. Ein-/Ausgeschaltet wird der "E-Ink-Modus" durch Druck auf eine Extra-Hardware-Taste am linken Gehäuserand. Bequem ist das nicht besonders, mit einer Hand klappt es eigentlich gar nicht, weil man dann beim Festhalten des Geräts auch Tasten am rechen Gehäuserand erwischt. Bei aktivem E-Ink-Modus weicht die Farbdarstellung im Display Graustufen.

Der E-Ink-Modus ist derart sparsam, dass nicht einmal mehr normale Bedienung beziehungsweise die Anzeige aller installierten Apps möglich ist. Lediglich sechs Apps lassen sich auf die Startseite im E-Ink-Modus pinnen. Dabei hat man freie Auswahl - egal ob sinnvoll oder nicht. Selbst die Kamera-App lässt sich im E-Ink-Modus in "Schwarzweißansicht" betreiben.  Ob der E-Ink-Modus in der Praxis dauerhaft ein Gewinn ist, wird sich nur im Langzeittest zeigen. Cool ist die Idee, als Killerargument für eine Kaufentscheidung sollte sie vorsichtshalber aber nicht gewertet werden.

Akku: Einen Akku mit üppiger Kapazität von rund 5.000 mAh in einem nur 149 Gramm "leichten" Gerät unterzubringen das zudem auch noch weniger als 100 Euro kostet, das ist schon eine Hausnummer! Ebenso die Tatsache, dass dieser Preisbrecher auch noch Schnellladen unterstützt und der Hersteller auch ein geeignetes Schnelllade-Netzteil beilegt - da wird alle Weile schon mal gemogelt, sprich, einem schnellladetauglichem Gerät wird nur ein normales Ladegerät beigelegt. Das Thor E kann natürlich auch mit beliebigen anderen "USB-Stromquellen" geladen werden, optimales Schnellladen braucht aber ein passendes Ladegerät beziehungsweise das original beigepackte.

Das Vernee Thor ist schnellladetauglich und ein passendes Netzteil ist dabei. (Foto: mn)

Zubehör: Leider krankt es beim Thor E wie auch bei den anderen Modellen des Herstellers Vernee aktuell noch an passendem Zubehör, sprich Schutzhüllen und Cases. Vernee selbst bietet nur ein Schutzpaket mit "Rückseitenkondom" und Display-Schutzfolie an (für ca 7 Euro hier). Von anderen Anbietern schien es gar kein einziges exakt passendes Case zu geben, bestenfalls "Universalhüllen".

Fazit: Es ist unmöglich ein Gerät wie das Thor E final schlecht zu bewerten. Es geht hier wohlgemerkt um ein Smartphone das bei Markteinführung bereits unter 100 Euro lag, demnächst vielleicht für 80 Euro rausgehauen wird. Der Preis-/Leistungsfaktor ist bei diesem Ding erbarmungslos gut. Wer vor einem Kauf in China zurückschreckt, kann das Gerät auch gegen relativ geringen Aufpreis im EU-Store von Gearbest kaufen (hier aktuellen EU-Preis checken). Auch dann schlägt es den "Müll" der in deutschen Geschäften für 100 Euro rumliegt mit links. Dort muss man schon aufpassen, dass man für diese Kohle nicht ein total vergreistes Android 4.4 Gerät mit 8 GByte ROM angedreht kriegt.

Uneingeschränkt empfehlenswert ist das Thor E leider nicht. Man muss sich die Frage stellen, wer so ein 100 Euro Gerät braucht. Für nur rund 40 bis 50 Euro mehr kriegt man drastisch besser ausgestatte China-Smartphones. Und wer sich kein Smartphone für 140 Euro leisten kann, dem wird vermutlich auch eins für 100 Euro zu teuer sein. Blickt man allerdings auf die Alternativen in der "um 100 Euro und drunter"-Ecke, die direkt in Deutschland angeboten werden (siehe Beitrag Deutsche Alternativen zu günstigen China-Smartphones?), dann fällt die Entscheidung für das Thor E verdammt leicht.

Wer es sich leisten kann rund 50 Euro draufzulegen kauft statt des Thor E besser beispielsweise ein Xiaomi Redmi Note 4, das in der globalen Version aktuell bereits unter 150 Euro zu kriegen ist (aktuelle Preise hier). Weitere Alternative: das Apollo X von Vernee für ebenfalls rund 150 Euro  (aktuelle Preise hier). Für den 50er mehr gibt es schon eine satte Ladung mehr Leistung und ein 5,5 Zoll Display mit Full HD. Wer es indessen ausdrücklich kompakt mit 5 Zoll mag, Wert auf Android 7 legt und nicht mehr als 100 Euro abdrücken will, macht mit dem Thor E nichts falsch.

Versionsstand des Thor E zum Testzeitpunkt.

Noch was Wichtiges: Testberichte zu aktuellen mobilen Geräten können sehr unterschiedlich ausfallen! Es gilt ausdrücklich zu wissen, dass Leistung und Funktionalität in hohem Maß von der Software des Geräts abhängen. Je nach Versionsstand können sich erhebliche Unterschiede ergeben!

Beim Vernee Thor X trafen im Verlauf des Tests zwei größere Updates ein, zuletzt hatte das Gerät den im Bild gezeigten Versionsstand.

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gelöscht_103956 Michael Nickles „TEST: Vernee Thor E - Android 7 Smartphone knackt 100 Euro Preismarke (Teil 1)“
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meine Lebensgefährtin beteuert, dass sie das Ding nicht hinten in der Hosentasche hatte und sich draufgesetzt hat!)

Das ist doch DER typische femine handykiller.... wenn sie gerade ihren Kosmetikkoffer nicht dabei hat. Glaub ich nie! 

wer so ein 100 Euro Gerät braucht

Das liegt doch auf der Hand.

Es gibt immer noch Leute, die wollen einfach nur telefonieren! Und ein dämliche gimmicks dazu --nehmen diese Leute  gerne mit.

z, B: 2 sim-slots sind für Urlauber immer gut genug.  

Wenn das geklaut wird, auch egal. Wirds im Sand, im Meer versenkt, auch egal. Und beim Ballermann 6 im fünften Sangria-Eimer, auch egal. 

Und jetzt stellt euch mal diese Situationen mit diesen iiie-Pfeiffen für 1000 Euro vor.... 

Das Teil für 100 Euro macht schon Sinn.

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