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News: 13 Euro Eintritt gespart

Miniaturwunderland Hamburg ist jetzt in Street View verewigt

Michael Nickles / 8 Antworten / Flachansicht Nickles
Das bayerische Märchenschloss Schloss Neuschwanstein im Miniaturwunderland. (Foto: Google)

Das Miniaturwunderland Hamburg ist nach eigener Bewerbung eine der erfolgreichsten Freizeit-Touristenattraktionen Deutschlands und es gibt dort auch die größte  Modelleisenbahn der Welt zu bestaunen.

Nach diversen weltweiten Attraktionen wie beispielsweise der Winkelgasse von Harry Potter wurde jetzt auch das Hamburg Miniaturwunderland von Google digitalisiert und  bei Street View veröffentlicht. Über 1.300 Quadratmeter wurden erfasst.

Die Digitalisierung von Orten stellt das Google-Team immer wieder vor neue Herausforderungen. Mal  wurden Kameras per Rucksack-Methode auf den Rücken geschnallt, zur Erforschung von Loch Ness diente eine Unterwasserkamera. Die Premiere in Hamburg: erstmals wurde unter anderem eine Miniaturkamera auf eine Miniatur-Eisenbahn-Lok gebastelt um die Miniaturwelt zu erfassen.

Das Miniaturwunderland kann direkt per Browser betreten werden, findet sich alternativ auch in der Street View App.

Michael Nickles meint:

Googles Arbeit solche Attraktionen für alle vom Rechner aus begehbar zu machen sind eine tolle Sache, die Umsetzung ist dabei stets überzeugend. Geizkrägen sparen sich ganz nebenbei auch noch die 13 Euro  (Erwachseneneintritt), die ein besuch des Wunderlands kostet.

Ich habe diese Attraktion in Hamburg bislang noch nicht besucht, sie steht aber schon eine Weile auf der Todo-Liste. Vielleicht gehe ich im Frühjahr hin, wenn ich wieder eine Woche Hamburg einlege. Der Prozess dort ist inzwischen zwar erfolgreich beendet, aber ich habe dennoch vor Hamburg einmal im Jahr zu besuchen.

Google hat wie gesagt bereits diverse weltweite Attraktionen digitalisiert. Dabei scheint nicht konsequent auf den Street View Motor gesetzt zu werden. Die legendären Abbey Road Studios beispielsweise wurden von Google mit eigenem Mechanismus digital umgesetzt.

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T.KL. Michael Nickles „Miniaturwunderland Hamburg ist jetzt in Street View verewigt“
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Hallo Mike,

Ich habe diese Attraktion in Hamburg bislang noch nicht besucht, sie steht aber schon eine Weile auf der Todo-Liste

wenn du in HH bist, dann mach das und schiebe es nicht auf die "lange Bank". Auch wenn man vielleicht nicht unbedingt ein (Modell-)Eisenbahn-Fan ist, aber das was dort insgesamt zu sehen ist, versetzt einen bei jedem Besuch erneut ins Staunen.

Geizkrägen sparen sich ganz nebenbei auch noch die 13 Euro (Erwachseneneintritt), die ein besuch des Wunderlands kostet.

Meine Überzeugung ist, dass dieses "Mini-Google-View" nicht mal ansatzweise den Respekt vor der Arbeit der dort tätigen Mitarbeiter(-innen) vermitteln kann. Insofern spart man nichts, wenn man deswegen die Ausstellung nicht besucht...

Für mich immer wieder interessant ist die Liebe zu den kleinen Details, die untergebracht wurden, so z.B.

- im "Skandinavien-Teil" das auf dem Bahnhof wartende "(Ant-)Arktis-Pärchen" aus Eisbär und Pinguin bzw. am Ende von Skandinavien das Schiff des "Fliegende Holländers";

- ein sich "verlustierendes" Pärchen im Kornfeld, gefährdet von einem sich wenige Meter dahinter befindlichen Mähdrescher";

- eine Klein-Demonstration mit dem Thema "Rente mit 30 für alle";

- im "Amerika-Teil" eine im Nacht-Modus stattfindende Schießerei zwischen Gangstern und der Polizei usw. usf.

Also Mike, schnell dahin, es wirken lassen und vor allem die Augen für Details aufhalten. Am Besten du fährst auf Grund des großen Themas "Eisenbahn" mit dem Zug nach HH Zwinkernd

Gruß T.KL.

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