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News: Schockierend!

Spiegel konnte gewinnen. Aber dann passierte etwas Furchtbares!

Michael Nickles / 6 Antworten / Flachansicht Nickles
Screenshots der Webpräsenzen von Spiegel, RTL und Bild. (enthaltene Fotos aus Urheberrechtsgründen verpixelt)

Soziale Netzwerke sind eine gewichtige Messlatte zur Beurteilung der Beliebtheit von Medien geworden. Der Analyse-Dienst 10000files.de verfolgt permanent, welche Themen und Artikel in den sozialen Netzwerken am meisten diskutiert werden und woher sie stammen, welche die meisten "Likes" erzielt haben.

Jetzt wurden die "Top 100" vom April veröffentlicht und die Analysten melden bei den oberen Positionen spannende Entwicklungen.

Auf dem Spitzenplatz dominiert unverändert (und wohl seit geraumer Zeit) Bild.de, auf dem zweiten Platz hatte sich Heftig.de breitgemacht. Jetzt hat es Spiegel.de zwar erstmals seit einem Jahr geschafft Heftig.de zu überholen, aber ist dabei nicht auf Platz 2 gelandet. Denn: dort hockt jetzt RTL.de, das genug zugelegt hat um wiederum den Spiegel zu überrennen. Die komplette April-Liste gibt es hier.

Michael Nickles meint:

Wie 10000files.de die Analyse der sozialen Netzwerke exakt anstellt ist unbekannt. Ich halte die Liste auf jeden Fall für recht glaubwürdig. Jetzt wissen wir also, welche Medien bei den deutschen sozialen Netzwerken angesagt sind. Es ist erfreulich, dass es der Spiegel wenigstens in den oberen sichtbaren Bereich geschafft hat.

Was mich restlos ankotzt ist dieses Heftig.de. Dieser Newcomer zeigt, wie man es mit prinzipiell "geklauten Inhalten" von 0 auf 100 schafft. Über Urheberrecht scheinen sich die Betreiber der Seite wohl nie wirklich Gedanken gemacht zu haben, wie unter anderem Recht 2.0 und lead-digital feststellen. Auf jeden Fall hat die schamlose "Uminterpretierung" des Urheberrechts die Bertreiber von Heftig rasch reich gemacht.

Screenshot der Webpräsenz von Heftig.de. (enthaltene Fotos aus Urheberrechtsgründen verpixelt)

Heftig.de produziert eigentlich keinerlei Inhalte selbst sondern schnappt sie sich aus dem Netz und verpasst ihnen dann eine "spezielle" Überschrift die zum Weiterlesen lockt - egal wie dämlich und trivial oder einfach nur norma ein Thema eigentlich ist.

Überschriften von Heftig.de beginnen in der Regel mit einer Aussage und dann folgt ein Textbaustein der Art "Als ich den Grund erfuhr, war ich begeistert." oder "Und dann passierte etwas Unglaubliches.".

Der Erfolg dieser Masche ist leicht erklärbar. Eigentlich soll eine Überschrift beschreiben worum es bei einer Sache geht. Genau das tut Heftig aber nicht. Es wird nur eine Aussage konstruiert um zum Lesen zu locken. Die Neugier der sozialen Netzwerker erledigt dann den Rest.

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Anonym60 Michael Nickles „Spiegel konnte gewinnen. Aber dann passierte etwas Furchtbares!“
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Schon interessant. Das war es auch mehr gibt es dort nicht. Auch keinen Haftungsausschluss.

http://www.heftig.de/impressum/

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