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News: Für Desktops und mobile Geräte

Windows 10: Hardware-Mindestvoraussetzungen offiziell veröffentlicht

Michael Nickles / 4 Antworten / Flachansicht Nickles

Anlässlich der WinHEC Konferenz in Shenzhen, China, hat Microsoft jetzt die Hardware-Mindestvorraussetzungen für Windows 10 für Desktops und mobile Geräte veröffentlicht. Die  müssen erfüllt sein um Windows 10 zu booten, starten und Updates ausführen zu können.

Erweitert wird primär auch die Palette der unterstützten SoC-Systeme (System on a Chip / Ein-Baustein-Systeme). Neu willkommen sind Lösungen von Qualcomm (MSM8909, MSM8208, MSM8994, MSM8992, MSM8952), Intel (Cherry Trail, Skylake, Atom x3 LTE) und AMD (Carrizo, Carrizo-L). Bei den Geräteklassen sieht es dann so aus:

Windows 10 Mindestvoraussetzungen für Desktop-Hardware. (Foto: Microsoft)

Desktop-Hardware: Die Mindestvoraussetzungen für "Desktop-Hardware" womit auch "Laptops" gemeint sind, sind erwartungsgemäß exterm niedrig. Bereits 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GByte Festspeicher genügen um Windows 10 in der 32-Bit Version zu installieren.

Die vorhandende Grafik-Hardware muss mindestens DirectX 9 fähig sein. Die 9er Version von DirectX kam 2007, ist also auch schon recht alt. Ob Windows mit 800 x 600 Bildpunkten Auflösung Spass macht ist gewiss fraglich - Microsoft genügt das aber. Streng sind die Richtlinien bei der Bildschirmgröße. Für die "Consumer-Version" werden mindestens 8 Zoll gefordert, bei der Pro-Version sind bereits 7 Zoll ausreichend.

Windows 10 Mindestvoraussetzungen für mobile Geräte. (Foto: Microsoft)

Mobile Geräte: Auch Hersteller mobiler Geräte dürften sich nicht irre verrenken müssen, um Windows 10 akzeptable Hardware zu bauen. Die 32-Bit-Version begnügt sich bereits mit mickrigen 512 MByte Arbeitsspeicher und 4 GByte Festspeicher.

Ausreichend "Spass" machen soll es bereits ab einem 3 Zoll Display ab 800 x 480 Auflösung. Mit steigender Auflösung fordert Microsoft auch mehr Speicher. Mobile Geräte mit 2.560 x 2.048 Auflösung müssen  beispielsweise mindestens 4 GByte RAM haben.

Michael Nickles meint:

Für Verwirrung sorgt das mit dem UEFI-BIOS. Theoretisch kann das sehr alten Kisten (vor ca 2006) zum Verhängnis werden. Bei Windows 8 gab es diese UEFI-BIOS Voraussetzung noch nicht. Die aktuellen Windows 10 Vorabversionen laufen allerdings auch klaglos mit einem "altbackenen" ACPI-BIOS.

Vermutlich ist die UEFI-BIOS-Voraussetzung nur für PC-Hersteller relevant die neue Rechner mit Windows 10 in den Handel bringen, um ihr "Windows 10 Logo" zu kriegen. Ich würde mir wegen UEFI akuell also keine größeren Sorgen machen und bin recht zuversichtlich, dass auch die finale Version von Windows 10 auf meinen recht alten Kisten laufen wird (Anfang 2008 selbstgebauter Desktop und mein T61 Laptop Baujahr ebenfalls ca 2008).

Bei den mobilen Geräten lauert eigentlich nur eine kleine "Tücke". Bei Geräten mit nur 4 GByte Arbeitsspeicher ist eine SD-Karte erforderlich um Updates einspielen zu können.

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