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News: Banden- und gewerbsmäßiger Computerbetrug

Geldspielgeräte professionell manipuliert - Polizei ermittelt

Michael Nickles / 9 Antworten / Flachansicht Nickles
(Foto: mn)

Die Abteilung für organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Essen und des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen ermittelt gegen die professionelle Manipulation der Software von Geldspielgeräten

Im Rahmen des Verfahrens wurden heute in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens und in fünf weiteren Bundesländern zeitgleich an 125 Objekten Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.

Laut Mitteilung der Polizei Gelsenkirchen konnte umfangreiches Beweismittel beschlagnahmt werden. Die Automaten wurden dahingehend frisiert, dass die Gewinnausschüttung beeinflusst werden konnte. Wie die Manipulation durchgezogen wurde und welcher Schaden entstand ist bislang nicht bekannt.

Michael Nickles meint:

Es ist ein großes Elend, das sich hinter den Kulissen der "Casinos" abspielt. Mit Spiel und Freizeitvergnügen hat das nichts mehr zu tun. Die Regierung drückt wissend beide Augen zu. Es ist eine Schande. Mein Mitleid mit den jetzt um die Ecke betrogenen Zockern ist dennoch minimal.

Wer so dumm ist nicht zu schnallen, dass der Automat immer gewinnt, der ist halt so dumm. Das Blöde an solchen Automaten-Hackgeschichten ist, dass sie ein Gewinn für die Automatenbranche sind. Denn: solche Stories bestärken die Spielsüchtigen in ihrem Irrglauben, dass es Tricks gibt einen Automaten zu überlisten, eine "geheime Tastenkombination" existiert um ihn hochzudrücken.

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