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News: Schwerer Brocken

Casio: Analoge Uhren reden per Bluetooth mit Smartphones

Michael Nickles / 10 Antworten / Flachansicht Nickles
Edifice EQB-500DC Modell mit Bluetooth. (Foto: Casio)

Casio hat jetzt die neue Uhren-Modellreihe Edifice EQB-500 in den Handel gebracht, die per Bluetooth-Technologie direkt mit Smartphones kommuniziert.

Einstellungen wie Weltzeit, Alarme und andere Funktionen lassen sich beispielsweise am Smartphone durchführen und auf die Uhr übertragen.

Das analoge Ziffernblatt verfügt neben der regulären Zeitanzeige auch die Möglichkeit eine zweite Zeitzone einzustellen. Zu deren Auswahl wird auf dem Smartphone eine Weltkarte mit 300 Städten genutzt.

Wer chronisch sein Smartphone verschlampt, kann über die "Phone Finder"-Funktion der Uhr am Smartphonen ein Alarmsignal auslösen.

Treffen im Smartphone neue E-Mails ein, kann die Uhr per Signalton darauf hinweisen. Ganz vorne mitspielen will Casio bei den EQB-500 Modellen bei Energieverbrauch und Nachhaltigkeit. Neue unsichtbare eingebaute Solarzellen sind um 26 Prozent kleiner als bei früheren Modellen, haben eine noch höherer Energie-Effizienz.

Die Uhren sollen über eine Dunkelgang-Reserve von bis zu 24 Monaten verfügen. Jeglicher Batterieaustausch soll damit hinfällig sein. Ähnlich wie die G-Shock-Modelle sind auch die EQB extrem vibrationsresistent. Infos zu den verschiedenen Modellen gibt es auf der EBQ-500 Produktseite. Die Uhren sind ab sofort im Handel uns kosten 299 Euro.

Hier die technischen Daten im Kurzüberblick:

- Vibrationsresistent
- Solarbetrieb
- Neo-Display (fluoreszierende Zeiger)
- Zweite Zeitzone ins Zifferblatt integriert
- Datums- und Wochentagsanzeige
- Stoppfunktion - 24 Std.
- Tagesalarm
- Bluetooth® 4.0 Verbindung
- Bluetooth® Kompatibilität: (IPhone: 5S, 5C, 4S (IOS7)); Samsung: Galaxy S5 -(Android 4.4), Galaxy Note 3, Galaxy S4 (Android 4.3))
- Geschwindigkeitsanzeige
- Flugmodus (Offline Modus)
- Phone Finder
- E-Mail Indikator
- Automatischer Kalender
- Mineralglas
- Massives Edelstahlgehäuse
- Massives Edelstahlarmband
- Sicherheitsverschluss
- Wasserdichtigkeits-Klassifizierung (10 Bar)
- Durchmesser 48,1mm; 199g

Michael Nickles meint:

Aus meiner kleinen Sammlung: das erste G-Shock-Modell in Edelstahlausführung von 1998. Die Anzeige ist ultraschlicht: Stunden/Minuten-Zeiger, fertig. Die beiden eingebauten Displays sind bei normaler Lichtumgebung (also nicht wie hier mit Fotoblitz) eigentlich gar nicht erkennbar. Man sieht es der Uhr nicht an, dass sogar eine Datenbank eingebaut ist.

Während die Computer- und Smartphone-Hersteller verkrampft an irgendwelchen "Smartwatches" basteln, geht hier ein Highend-Uhren-Hersteller mal den Weg andersrum.

Den EQB-500 sieht man es nicht an, dass "Computertechnik" drinnen steckt, sie sehen halt wie ganz normale Uhren aus.

Wie schon öfter gesagt: ich mache kein Geheimnis draus, dass ich ein G-Shock-Fan bin. Meine uralte Rayman (täglich im Einsatz, ein Bericht hier), Casios erste Uhr mit Solartechnik überhaupt, hat noch niemals eine Batterie gebraucht.

Die G-Shocks sind einfach irre technische Meisterwerke - auch ohne Bluetooth. Welchen Sinn so eine EQB-500 machen soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Die "Smartphone"-Ankopplungs-Funktionen sind eher überschaubar, der Preis ist arg hoch, das Gewicht mit 199 Gramm "brutal".

Günstiger (ca 179 Euro) kommt man mit einer Bluetooth-fähigen G-Shock weg, die optisch aber halt eine ganz andere Ecke sind. Eine echte Zielgruppe sehe ich für diese Bluetooth-Uhren nicht. Und vermutlich ist die Frage, ob so eine Uhr sinn macht sowieso die falsche Frage. Wer braucht heute schon noch eine Uhr?

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gerhard38 Michael Nickles

„Casio: Analoge Uhren reden per Bluetooth mit Smartphones“

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Wer braucht heute schon noch eine Uhr?

Diese kleine Bewegung, um die Armbanduhr ins Sichtfeld zu bringen, ist bei weitem bequemer, als das Handy / Smartphone aus einer Tasche zu fischen, wenn man unterwegs ist. Ganz zu schweigen, wie es mit der Ablesbarkeit an einem sonnigen Sommertag aussieht.

Gruß, Gerhard

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