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News: Mal keine Studie

Bitkom-Tipps für die Handy-Nutzung bei Eis und Schnee

Michael Nickles / 2 Antworten / Flachansicht Nickles

Ausnahmsweise mal keine repräsentative Studie sondern handfeste Tipps, kommen diesmal vom Bitkom. Hier die Tipps zur Handy-Nutzung im Winter im Originaltext:

Handy möglichst nah am Körper tragen: Bei klirrender Kälte vermindert sich die Akkuleistung stark. Die Handys kommen schneller ans Limit als bei warmen Temperaturen. Daher sollten Mobiltelefone möglichst nah am Körper getragen werden. So können die Akkus vor dem Auskühlen geschützt werden. Außerdem vermeidet man Temperaturschwankungen, die zu Kondenswasser im Gerät und damit zu Störungen oder Ausfällen führen können. Handys sollten bei tiefen Minustemperaturen insbesondere nicht im Auto deponiert werden: Scharfer Frost kann das Display dauerhaft beschädigen. Zudem arbeiten viele Geräte bei niedrigen Temperaturen langsamer, auch der Touchscreen kann verzögert reagieren. Falls das Telefon doch einmal ausgekühlt ist, sollte das Gerät erst nach einer Aufwärmphase eingeschaltet werden. Für sportliche Aktivitäten empfiehlt sich eine wasserdichte Schutzhülle. Zu kalt sollten die Geräte übrigens auch beim Aufladen nicht sein, denn der Akku speichert bei Kälte weniger Strom als bei Zimmertemperatur.

Hatte kein Handy für Notruf. Von Vandalen vergewaltigter Schneemann am Fasaneriesee, München, 2012. (Foto: mn)

Für Energie sorgen: Ob auf der Piste oder auf der Landstraße: Bei einem Notfall wird das Handy nicht nur zum Telefonieren eingesetzt. Betroffene fotografieren den Unfallort, nutzen den Ortungs- oder Navigationsdienst oder setzen das Smartphone per App sogar als Taschenlampe ein. All das verbraucht zusätzliche Energie. Deshalb sollte das Handy vor einer Abfahrt aufgeladen sein. Es ist zudem sinnvoll, im Auto stets ein Ladekabel mit Adapter mitzuführen. Und wer längere Outdoor-Touren macht, sollte darüber nachdenken, ein mobiles Solar-Ladegerät mitzuführen. Diese Zusatzgeräte sind sehr klein und leicht – und obendrein preiswert.

Telefonnummern von Pannendiensten und Bergwachten speichern: Für den Fall einer Panne oder eines Unfalls sollte die Telefonnummer eines Pannendienstes im Handy einprogrammiert werden. Das gilt besonders für Fahrten ins Ausland. Gleiches ist für Skifahrer und Snowboarder wichtig: Wenn sie vor der ersten Abfahrt die Telefonnummer der Bergwacht eingespeichert haben, können sie im Notfall direkt Hilfe holen und verlieren keine Zeit mit der Suche nach der richtigen Nummer. Dabei sollte man die Landesvorwahl nicht vergessen. Nutzer von Prepaid-Karten sollten darauf achten, dass ihr Gerät für internationales Roaming freigeschaltet und ausreichend Guthaben vorhanden ist.

Handy-Ortung für den Notfall: Kommt es zu einem Unfall, bei dem der Handy-Besitzer nicht mehr reaktionsfähig ist, kann das Mobiltelefon Leben retten. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall orten.

Sinnvolles Zubehör nutzen: Mit speziellen Schutzhüllen können Handybesitzer ihre Mobiltelefone vor Schnee und Feuchtigkeit bewahren. Der Touchscreen eines Smartphones kann mit normalen Handschuhen nicht bedient werden. Dies ist jedoch mit speziellen Handschuhen möglich, die elektrisch leitende Fingerkuppen haben. Solche speziellen Handschuhe gibt es bereits ab rund 5 Euro. Auch ein Headset kann sinnvoll sein. Damit lässt sich telefonieren, ohne das Handy aus der wärmenden Innentasche der Jacke nehmen zu müssen.

So prächtig war er, bevor ich ihn notdürftig repariert habe. (Foto: mn)

Hilfreiche Apps für das Smartphone: Zudem gibt es nützliche Winter-Apps, etwa eine Gebrauchsanleitung zur Montage von Schneeketten oder ausführliche Informationen über die Wetterlage, den Liftbetrieb und den Pistenzustand eines Skigebiets. Oder Erste-Hilfe-Apps: Damit lassen sich die wichtigsten Handgriffe für den Notfall erlernen. Einen Erste-Hilfe-Kurs ersetzt das Programm aber nicht!

Outdoor-Smartphones als Alternative: Für Wintersportler gibt es mittlerweile eine recht große Auswahl an robusten Smartphones. Solche Geräte verzeihen häufig Stürze, Kälte oder Feuchtigkeit. Sie sind nicht teurer als normale Smartphones, die Ausstattung ist allerdings auf den Outdoor-Bereich zugeschnitten und oft begrenzt.

Michael Nickles meint:

Als die Überschrift eintrudelte, dachte ich erst "Was ist das für ein Scheiß?". Was soll man schon groß an Tipps über Handys bei Eis und Schnee schreiben? Ich habe die Tipps einfach mal im Originaltext veröffentlicht.

Jetzt darf diskutiert werden, ob sie Sinn machen, oder ob sie für die Tonne sind. Ich finde, dass der Autor, der die Tipps verfasst hat (wer immer das auch war) seinen Job sehr gut gemacht hat. Es kommt halt einfach drauf an, welche Zielgruppe man als Maßstab ansetzt.

Wer noch mehr, bessere, oder schlechtere Winter-Handy-Tipps hat: hier ist jede Menge Platz dafür!

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Danke für die Tipps! Für Outdoor Sport habe ich mittlerweile meine "simvalley Smartwatch AW-414.Go" Handy-Uhr und bin total zufrieden damit. Klar geht nicht alles (perfekt) damit, aber sie hat am Handgelenk immer schön warm, ist einigermassen Wasserdicht (IP65), günstig in der Anschaffung und hält locker den ganzen Tag. Würde sie (als Zweitgerät) nie mehr zurückgeben und höchstens irgendwann mal auf eine mit besser Kamera und höherer Auflösung upgraden ...

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