Schaut mal, im Adventskalender der TU Chemnitz ist mein ehemaliger Arbeitsplatz zu sehen.
Öffnet das Türchen 16 - der Schacht 66, rechts oben, da war mein Untertage- "Arbeitsplatz". Ging bis -240m runter.
Man konnte damals bis auf eine Teufe (über Blindschächte) von 990m fahren.
http://www.tu-chemnitz.de/advent/2010/
Jürgen
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Diese Frau, die mit dem Geiger-Zähler nach ergiebigen Abbaustellen suchte, sollte doch eine Angehörige der Roten Armee sein, oder?
In diesem Film? Ja. Die Tochter des Generalmajors. eine "Genossin Hauptmannn", wenn ich das richtig erkannt habe.
Übertage waren natürlich recht viele sowjetische weibliche Geologinnen und Prospektorinnen unterwegs, die mit Geigerzählen die Schurfgräben erkundeten, die die Wismut über das ganze Erzgebirge gezogen hatte.
Untertage, in der Produktion, im Abbau hingegen - niemals.
Wenn er auf einem Behälter mit strahlendem Material sitze, würde ihm das nicht schaden, sondern sogar seine Manneskraft stärken
Hm.
Es war 1962, da machte ich eine "Befahrung" an einer Schachtverfüllung Übertage. (So wurden Inspektionen bezeichnet)
Das ging so: Von der Halde wurden Massen heruntergeschrappert und sortiert. Was größer war, wie ein Fußball, wurde aussortiert - das andere zur Faustgröße geschreddert und über ein Förderband in den nicht mehr benötigten Schacht verfüllt.
Weiß ich noch, war Schacht 64.
Unter dem Förderband war ein Geigerzähler eingebaut - wenn oben etwas Radioaktives drüber lief, hat eine Pressluftklappe das Radioaktive ausgesondert, das fiel dann runter, lag dann neben dem Band.
Und der Kumpel, das dort arbeitete, hat dann das Stück Radioaktives Material (Erz) aus dem Haufen herausgeklaubt und in einer Kiste aus Blech ("Talonkiste") in einer kleinen Hütte daneben aufbewahrt - brachte zusätzlich Prämien.
Ja, und da machte ich mein Frühstück, verputze meine Brote - und saß auf dieser Kiste.
Seltsam - ich wurde so müde, das ich es kaum bis Feierabend schaffte und dann, kaum daheim, wie ein Toter schlief. Wußte nicht, warum.
Hat mir erst ein paar Tage später unser Obersteiger erklärt, das dies von der radioaktiven Strahlung her käme...
Jürgen
In diesem Film? Ja. Die Tochter des Generalmajors. eine "Genossin Hauptmannn", wenn ich das richtig erkannt habe.
Übertage waren natürlich recht viele sowjetische weibliche Geologinnen und Prospektorinnen unterwegs, die mit Geigerzählen die Schurfgräben erkundeten, die die Wismut über das ganze Erzgebirge gezogen hatte.
Untertage, in der Produktion, im Abbau hingegen - niemals.
Wenn er auf einem Behälter mit strahlendem Material sitze, würde ihm das nicht schaden, sondern sogar seine Manneskraft stärken
Hm.
Es war 1962, da machte ich eine "Befahrung" an einer Schachtverfüllung Übertage. (So wurden Inspektionen bezeichnet)
Das ging so: Von der Halde wurden Massen heruntergeschrappert und sortiert. Was größer war, wie ein Fußball, wurde aussortiert - das andere zur Faustgröße geschreddert und über ein Förderband in den nicht mehr benötigten Schacht verfüllt.
Weiß ich noch, war Schacht 64.
Unter dem Förderband war ein Geigerzähler eingebaut - wenn oben etwas Radioaktives drüber lief, hat eine Pressluftklappe das Radioaktive ausgesondert, das fiel dann runter, lag dann neben dem Band.
Und der Kumpel, das dort arbeitete, hat dann das Stück Radioaktives Material (Erz) aus dem Haufen herausgeklaubt und in einer Kiste aus Blech ("Talonkiste") in einer kleinen Hütte daneben aufbewahrt - brachte zusätzlich Prämien.
Ja, und da machte ich mein Frühstück, verputze meine Brote - und saß auf dieser Kiste.
Seltsam - ich wurde so müde, das ich es kaum bis Feierabend schaffte und dann, kaum daheim, wie ein Toter schlief. Wußte nicht, warum.
Hat mir erst ein paar Tage später unser Obersteiger erklärt, das dies von der radioaktiven Strahlung her käme...
Jürgen
