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News: Übersichtilich und hemmungslos

Google kupfert Bildersuche-Layout von Bing ab

Michael Nickles / 3 Antworten / Flachansicht Nickles

Microsoft hat bei seiner Suchmaschine Bing durchaus einiges besser gemacht als Google. So ist der Bildersuche-Mechanismus bei Bing deutlich komfortabler. Es gibt eine "lange" Fundliste, die einfach durchgescrollt werden kann, während bei Google mühselig seitenweise geblättert werden muss. Zumindest war das bislang so.

Jetzt hat Google Microsoft Konzept der Bing-Bildersuche abgekupfert und bietet quasi den identischen Scroll-Mechanismus (siehe Beispiel). Bei der Darstellung der Miniaturen gänzt die neue Bildersuche in Google mit einem sehr gelungenen Layout.

Die Vorschaubilder werden im Gegensatz zu Bings Bildrsuche besser skaliert, wodurch mehr Bilder gleichzeitig auf dem Schirm zu sehen sind. Bis zu 1.000 Bilder liefert Google in einen Rutsch, am Ende der Liste wird dann falls möglich noch ein "mehr Bilder"-Button angeboten, der die nächsten 1.000 liefert. Momentan ist die neue Bildersuche noch nicht auf allen Google-Servern aktiviert, viele kriegen also noch den alten Mechanismus zu sehen - was sich aber bald ändern dürfte.

Auch bei moralischen Aspekten steht Googles Bildersuche auf gleicher Höhe mit der von Bing. Wird der "Safesearch"-Modus oben rechts neben der Suchbegriffs-Eingabezeile deaktiviert, dann präsentiert Google auch beliebiges schlüpfriges Material. Seinen Vorsprung als perfekte "Pornosuchmaschine" hat Bing also ebenfalls längst verloren (siehe Saubermann Bing - geheimer Porno-Modus enthüllt).

Michael Nickles meint: Dass man mit Suchmaschinen leicht Pornobilder findet, ist ja seit zig Jahren üblich. Die neuen Bildersuch-Mechanismen von Microsoft und Google hebeln das allerdings in eine ganz neue Dimension.

Nach jeder Geschmacksrichtung kann gesucht werden und optional werden als Ergebenisse auch nur "hochauflösende" Bilder geliefert. So etwas wie ein "Jugenschutzmechanismus", eine Altersverifikation, existiert nicht. Es ist schon ein Witz, mit welchen harten Gesetzen hierzulande der Jugenschutz gegen Pornos im Internet kämpft und wie kläglich er bereits bei der "Internet-Substanz", den Suchmaschinen, restlos scheitert.

Damit, dass Google das Layout von Bing abkupfert, hab ich übrigens kein Problem. Microsoft ist beim Assimilieren guter Ideen anderer Hersteller ja auch nicht gerade zimperlich.

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