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News: Es muss halt her…

Windows 7 Service Pack 1 ohne gravierende Neuerungen

Michael Nickles / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Bereits bei Erscheinen von Windows 7 war klar, dass Microsoft sich mit dem ersten Service Pack nicht viel Zeit lassen wird. Bereits Anfang des Jahres wurde in der Windows 7 Registry entdeckt, dass Microsoft den Auftritt des Service Packs bereits vorbereitet.

Der inzwischen "gekickte" Infoworld-Experte Randall C. Kennedy (siehe Windows 7 Leistungs-Skandal: Craig Barth enttarnt) spekulierte bereits Mitte Januar, was das erste Service Pack bringen wird. Spektakuläre Details konnte er allerdings nicht liefern.

Jetzt hat Microsoft das erste Service Pack für Windows 7 offiziell angekündigt, hält sich allerdings ebenfalls mit Details zurück. Im deutschsprachigen Blog wird erklärt, dass das Service Pack 1 für Windows 7 keine "gravierenden Neuerungen" bringen wird.

Es werden halt die bisherigen Updates und Patches reingepackt. "Wichtige" technische Neuerungen wird zumindest das Service Pack für Windows Server 2008 R2 bringen. Der Remote Desktop Service RemoteFX wird optimiert und "Dynamic Memory" optimiert die Zuweisung von Hauptspeicher für virtuelle Maschinen.

Unangenehm wird das Service Pack wohl auf jeden Fall für Nutzer illegaler Windows 7 Installationen (siehe Windows 7 Servicepack wird Raubkopierer ärgern).

Es beinhaltet unter anderem die verschärfte Version der "Windows Activation Technologies" (WAT), die aktuell bereits als automatisches Update ausgeliefert wird. Aktuell können sich Raubkopie-Nutzer noch durch Verzicht auf das Update retten, sobald Software das Service Pack 1 verlangt, wird es allerdings kitzlig.

Einen Erscheinungstermin nennt Microsoft aktuell noch nicht, es wird also nur bestätigt, dass das Service Pack in der Mache ist.

Michael Nickles meint: Der Witz an der Sache ist, dass Windows 7 bereits im "Auslieferungszustand" schon robust läuft und es bislang keinen zwingenden Grund für ein Service Pack gibt.

Aber Microsoft hat halt kapiert, dass viele bei einem neuen Windows erstmal das erste Service Pack abwarten. Also wird es halt irgendwie gebacken. Denn: Windows 7 muss sich SCHNELL verkaufen. Es ist ja bekannt, dass der zeitliche Abstand zwischen neuen Windows-Versionen nicht mehr so lang sein soll.

Und kommt das erste Service Pack für Windows 7 "zu spät", dann könnten einige ja schon mit dem Gedanken spielen, Windows 7 auszulassen und gleich zu Windows 8 zu springen.

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na ja - ich habe immer noch mein win7 in der schublade liegen - es gibt bisher kein grund umzusteigen - internet paar spiele und openoffice gehen auch unter xp - was soll win7 da groß ändern, dass man sich die mühe des umstiegs macht?

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