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News: Neue Archos-Modelle für 150 Euro

Cebit: Preisknall bei Internet-Tablets

Michael Nickles / 3 Antworten / Flachansicht Nickles

Die kürzliche Ankündigung des Apple Ipad war ein Paukenschlag (siehe Apple Ipad löst Schlagzeilen-Lawine aus). Microsoft Mitbegründer Bill Gates teilte allerdings mit, dass er diesem Ding (und mobilen Geräten dieser Art ohne echter) Tastatur, nichts abgewinnen kann (siehe Bill Gates über das Apple Ipad).

Ein Schock war die Ankündigung des Ipad auf jeden Fall für die Hersteller von Ebook-Readern und auch ansonsten die Hersteller Tablet-PC-ähnlicher Geräte. Die hatten eigentlich gehofft, das Apple's Ipad richtig teuer wird. Für das "einfachste" Modell will Apple allerdings nur rund 500 US-Dollar haben. Jetzt basteln alle fieberhaft dran, in dieser Preisklasse mitmischen zu können.

Praktischer kein Hersteller hat es geschafft, bislang auf der Cebit eine Ipad-Alternative zu zeigen. Eine Überraschung ist jetzt zumindest dem französischen Hersteller Archos geglückt. Bereit vor einer Woche wurde spekuliert, dass Archos auf der Cebit zwei neue Tablets vorstellen wird, die auf Googles Android-Betriebssystem basieren. Jetzt wurden die Dinger offiziell vorgestellt und beim Namen genannt: Archos 7 und Archos 8, jeweils als "Home Tablet" bezeichnet.

Archos hat bereits "Internet Tablets" im Angebot, mit den neuen Modellen gibt es allerdings endlich mal "große" Touchscreen-Displays mit 800 x 480 Bildpunkten Auflösung sowie 7 und 8 Zoll Bilddiagonale. Während das Archos 7 (350 Gramm) in gewohnter Archos-Gehäuseform kommt, ist das Archos 8 (400 Gramm) eher ein "digitaler Bilderrahmen".

Für den mobilen Einsatz sind die beiden Neulinge kaum gedacht, sondern eher als mobile WLAN-Surfstation in den eigenen vier Wänden. Ob die mit ARM-Prozessor betriebenen Geräten bei Testberichten punkten werden, ist aktuell noch unklar. Spannend ist auf jeden Fall der Preis: in den "kleinen Varianten" (2-4 GByte Speicher) sollen die Dinger gerade mal 150 Euro kosten.

"Größere Varianten" haben mehr Flash-Speicher drinnen (voraussichtlich bis zu 8 GByte), wobei sich alle durch Micro-SD-Karten erweitern lassen.

Michael Nickles meint: Das geht schon mal in eine interessante Ecke. Ich bin gespannt, wie die ersten Testberichte ausfallen. Kaufen werde ich auf keinen Fall eines der Dinger.

Denn: Es kursieren bereits Gerüchte, dass Archos bereits im Sommer Modelle mit noch größeren Displays und schnelleren CPUs bringt. Das könnten dann vielleicht die ersten "Ipad-Killer" werden.

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