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News: Wenn virtuelle Maschinen "schwarz bleiben"

Virtualbox 3.0: Update-Probleme lösen

Redaktion / 1 Antworten / Flachansicht Nickles

Seit einigen Tagen ist die neue Version 3.0 der kostenlosen Virtualisierungs-Lösung Virtualbox von Sun erhältlich. Eine der Neuerungen ist die Möglichkeit, bis zu 32 virtuelle CPU-Kerne simulieren zu können.

Werden Windows-Betriebssysteme in Virtualbox gefahren, können sie jetzt auch Direct3D 8/9 Funktionen nutzen - das ist im Moment allerdings noch experimentell. Interessant für alle, die Linux in Virtualbox betreiben ist, dass jetzt auch OpenGL 2.0 Beschleunigung genutzt werden kann.

Abgesehen von den Neuerungen gibt es auch viele Bugfixes, die hier im Changelog beschrieben sind: Changelog

Michael Nickles meint: Cooles Teil, ich arbeite sehr gerne damit. Bereits die zuvorige Version unterstützte OpenGL-Beschleunigung bei Linux. Das ist beispielsweise wichtig, um Linux im virtuellen Fenster in maximaler optischer Pracht erleben zu können.

Hier ein wichtiger Tipp für alle, die Linux mit aktivierter OpenGL-Beschleunigung in Virtualbox fahren: beim Update auf die neue 3.0er Version kann es passieren, dass sich virtualisierte Linux-Distributionen nicht mehr starten lassen. Sie booten zwar, aber enden dann in einem schwarzen Bildschirm.

In diesem Fall: Maschine beenden und die 3D-Beschleunigungsfunktion abschalte, Maschine neu starten - dann sollte Linux wieder durchstarten. Anschließend müssen die Virtualox "Guest Additions" (Gasterweiterungen) im virtualisierten Linux neu installiert werden. Danach Maschine runterfahren, 3D-Beschleunigung wieder einschalten und dann funzt alles wieder wie vorher.

Aktuell habe ich übrigens den Eindruck, dass die OpenGL-Beschleunigung bei Virtualbox 3.0 bei Linux-Gästen langsamer geworden ist - es ist also eventuell besser, erst noch mal bei er vorigen Version zu bleiben.

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