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News: Neue Hausdurchsuchungen

Bittorrent-Nutzer müssen zittern

Redaktion / 4 Antworten / Flachansicht Nickles

Die Nutzung des Tauschbörsen-Systems Bittorrent wird im Fall "illegaler" Downloads zunehmend riskanter. In Brandenburg/Eberswalde hat die Polizei jetzt eine Hausdurchsuchung bei einem 32jährigen durchgeführt und dessen Rechner beschlagnahmt. Das teilt die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem LKA Brandenburg mit.

Der Brandenburger steht unter dem Verdacht einen Bittorrent-Tracker betrieben zu haben. Gleichzeitig wurde in Saarbrücken auch der Server beschlagnahmt, auf dem der Tracker gehostet wurde. Die GVU hat die Sache beobachtet und dann die Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft veranlasst. Auf dem Tracker fand sich ein üppiges Angebot sogenannter "Torrents" aus allen erdenklichen Bereichen: Filme, Musik, Spiele, Pornos.

Voraussetzung zum Download der Torrents war zumindest die kostenlose Anmeldung als Mitglied - angeblich haben über 2.000 User mitgemacht. Im Rahmen der kostenlosen Mitgliedschaft wurde gefordert, dass jeder der was runterlädt auch eine gewisse Datenmenge zum Upload bereitstellt. Besonders fatal für den Tracker-Betreiber ist in diesem Fall, dass er auch eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft für rund 50 Euro angeboten hat.

Aus diesem Grund hat die GVU Strafantrag wegen gewerbsmäßigem Vertrieb urheberrechtlich geschützter Werke gestellt. Wie immer in so einem Fall, dürfen jetzt auch alle zittern, die Mitglieder bei diesem Bittorrent-Portal waren. Die Justizbehörden untersuchen jetzt die einkassierten Datenträger und kriegen dann vermutlich auch die Daten der Mitmacher. Die müssen dann ebenfalls mit Verfolgung und Strafen rechnen.

Generell sind Bittorrent-Tracker längst extrem ins Visier der GVU-Fahnder geraten. Ende März wurden laut Pressemitteilung der GVU sieben PC-Anlagen in Niedersachsen "hochgenommen.". Auch dort wurde ein Bittorrent-Portal mit kommerziellem Hintergrund betrieben. Die Anbieter boten Downloadkontigente zu Preisen zwischen 75 und 100 Euro an.

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deroppi Redaktion „Bittorrent-Nutzer müssen zittern“
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Selber blöde.
Abgesehen davon, dass es ganz offensichtlich unter Strafe steht "geklautes" Material anzubieten oder zu verteilen, ist der Versuch damit Geld zu verdienen, auf in Deutschland gehosteten Servern, als Deutscher, auch noch grob dämlich.

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