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Downloadmanager für Ubuntu

Till3 / 21 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,
es gibt ja verschiedene Download-Manager für Ubuntu (gnome oder kde, egal), ich bin aber zu faul alle durchzuprobieren, um einen zu finden, der mir nach Beendigung des Downloads den Rechner runterfährt. Hat da jemand nen heißen Tipp?
Danke,
Till

„We don’t make mistakes here, just happy little accidents“ (Bob Ross)
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gelöscht_84526 KarstenW „Wegem dem Preis lohnt es sich nicht Linux zu installieren. Unix ist viel teurer...“
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Ich habe mir noch kein einziges Linux-Buch gekauft, trotzdem komme ich mit dem System zurecht.

Dass ich vor zwei Jahren umgestiegen bin auf Linux, das sollte mittlerweile hier jeder mitbekommen haben. Ich habe mir mein Wissen für das, was ich brauche (!!), um meine Kiste zu bedienen, aus dem Internet geholt. Mittlerweile fahre ich auf einem Rechner Lenny und auf einem Etch, es gab bisher noch kein Problem, welches ich nicht gelöst hätte.

Ich mache Audio- und Videobearbeitung, brenne CDs und DVDs, gehe ins Internet, schreibe meine Briefe, kann scannen, drucken und faxen, habe eine TV-Karte im Rechner, mit welcher ich TV-Sendungen anschaue und aufnehme und ich kann anschließend die Werbung rausschneiden und eine DVD vom aufgenommenen Material brennen, habe ein gemischtes Netzwerk mit Windows- und Linux-Rechnern, welche teils über LAN und teils über WLAN angeschlossen sind und stelle auch sonst noch einiges mit meinen Rechnern an. Das soll also heißen, dass ich all das, was ich brauche, mit meinen Linux-Kisten machen kann - und das geht alles ohne irgendwelche Frickeleien, ohne selbstgeschriebene Scripte und sonstwas ab - so etwas benötige ich nicht, da ich mit den Maschinen vorrangig Spaß haben möchte. Die stehen hier nicht dazu herum, dass ich ständig irgendwelche Sachen ausprobiere oder herumprobiere, ob ich dieses oder jenes evtl. zum Laufen bekomme, obwohl ich es eigentlich nie und nimmer brauche.

Wieso gehst du eigentlich davon aus, dass alle Linux-Jünger so sind wie du und "tief ins System" eindringen wollen und jeden Schalter kennen und alles Mögliche wissen wollen. Gehe doch einfach mal davon aus, dass es auch Linux-User gibt, welche mit ihren Rechnern einfach nur das erledigen wollen, wozu sie Lust haben und die für das Surfen im Internet (und dazu gehört auch Banking usw.) ein relativ sicheres System haben möchten. Ist ja schön für dich, wenn du dich tage- oder wochen- oder gar jahrelang mit dem System beschäftigen kannst! Ich will das nicht, ich will mit dem System arbeiten. Und das ist mir bisher gelungen, ich würde nie wieder auf Windows umsteigen - aber dazu muss ich nicht jede Einzelheit meines Systems in und auswendig kennen. Es reicht, wenn es läuft und das macht, was ich will - und soweit habe ich bisher immer noch alles hinbekommen, ohne auch nur eine einzige Frage hier bei Nickles diesbezüglich zu stellen oder mir irgendwelche Wälzer zu kaufen....

Ich bin Privatanwender, kein Systemadministrator. Wäre ich Admin, dann würde oder müsste ich mich wahrscheinlich mit dicken Büchern herumschlagen. Da ich aber nur Spaßcomputernutzer im privaten Bereich bin, genügt es mir, wenn ich mich mit Anwendungen, welche unter einer GUI laufen, auskenne - was natürlich nicht ausschließt, dass man auch ca. 20 bis 30 "wichtige" Befehle für die Konsole kennt. Aber ein System so zu erforschen, wie du es machst - dazu fehlt mir einfach die Lust und die Zeit - schließlich habe ich auch noch eine Familie und andere Interessen, welche wichtiger sind, als das "Erforschen" eines Betriebssystems. Und genau so geht es dem Threadstarter und vielen anderen "einfachen" Linux-Usern wahrscheinlich auch.

Merke: Nicht jeder Autofahrer muss zwangsläufig auch Automechaniker sein. Nicht jeder, der mal eine Kutterfahrt auf einem Krabbenkutter macht, muss Kapitän sein. Wenn ich mir ein Hemd kaufe, dann muss ich nicht gleich Schneider sein. Und ein normaler Linux-User muss nicht das Wissen eines Administrators haben!

Gruß
K.-H.

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