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Warum fiepen/piepen bei Kino-Filmen immer die PC`s?!

BONOVOX / 13 Antworten / Flachansicht Nickles

Mir stösst es immer übel auf, wenn selbst (oder gerade da) bei grossen
Hollywood-Blockbustern, sobald irgendwelche PC`s oder Workstations in
Arbeit zu sehen sind, es wie wild bei jeder aufpoppenden E-Mail, bei
jedem Arbeitsvorgang, ablaufenden Programmen oder öffnenden/schliessenden
Fenstern es fröhlich piepst, fiepst, hupt, pupt, flirrt oder brabbelt.

Bei mir hier zu Hause herrscht da absolute Ruhe.

Muss das für`s Kino extra so eingerichtet werden, weil ein Computer in
Arbeit zu sehen ist; kapieren die Ami`s es sonst nicht, dass es sich um
einen PC handelt?!
Oder hat es ganz andere Gründe?!

Ist Euch doch bestimmt auch schon mal aufgefallen?!

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Pumbo BONOVOX „Warum fiepen/piepen bei Kino-Filmen immer die PC`s?!“
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Die müssen piepen, weil im sog. Hollywoodschen Universum es u.a. auch bei Detonationen im Weltraum ganz schön rumst. Das ist über die spezielle Akustik in Filmstudios zu erklären, die völlig anderen physikalischen Gesetzmäßigkeiten gehorcht.

Deswegen quietschen amerikanische Autoreifen bei Verfolgungsjagden regemäßig und sogar auf Schotterpisten. Auch hat jeder Schuß ein deutliches Echo (der sog. Lassy-Gebell-Effekt) und jedes Geschoß aus Handfeuerwaffen ergibt einen laut gellenden Querschläger (wobei die Munition besonders in Western der 50er und 60er zu solch Verhalten neigt).

Überhaupt wird sehr spezielle Munition verwendet, die bei Autos zwar immer zu Explosionen führt aber hingegen in Autotüren steckenbleibt, so daß die Protagonisten dahinter wirksamen Schutz finden, und bei Schußopfern (vornehmlich in Krimis von Billigserienproduktionen der 70er) zu keinerlei sichtbaren Verletzungen oder gar Blutungen führt. Villeicht wird hier mit Infraschall gearbeitet...?

Ich möchte jetzt auch nicht auf das Titanic-Paradoxon eingehen (erst stundenlang im Wasser knapp über dem Gefrierpunkt im Seidenhemdchen innerhalb des Schiffes aktiv und dann aber innerhalb weniger Minuten auf der Scholle im Freien weg vom Fenster - Zugluft nicht vetragen??) oder auch tollste Orientierung unter Wasser ohne Tauchmaske (von minutenlanger Apnoe-Action ganz zu schweigen).

Meiner Meinung nach hat das u.U. mit einer völlig anderen Physiognomie von Filmschauspielern als der menschlichen zu tun. Gerade der amerikanische Durchschnittsakteur scheint offensichtlich schnell und häufig zur kompletten Amnesie nach Sturz/Schlag/Unfall zu neigen aber problemlos in neuer Identität sich bewegen zu können. Auch übersteht er teilweise monatelange Komata ohne irgendwelche Ausfallserscheinungen. Augen auf-Auftstehen und los geht's-sogar Frisur und Schminke sitzen dabei.
Ähnliches natürlich zum Stahlkinn resp. Commotioresistenz oder auch Schockunempfindlichkeit nach Schuß-/Schlagverletzungen gerade von Westerndarstellern.

Also alles sehr geheimnisvoll - wir sollten das weiter gründlich beobachten.

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