Habe einen ca. drei Jahre alten HP-3015-Mulitfunktions-Laserdrucker mit einer recycelten Tonerpatrone, die letztes Jahr gekauft wurde. Als ich vor dem Einsetzen ins Gerät den Plastikstreifen herauszog, der bei HP wohl als Transportsicherung oder Versiegelung dient, fiel mir schon auf, daß
ein Widerstand zu überwinden war. Möglicherweise riß das Band ab und ein Teil blieb in der Tonerpatrone. Nach einer gewissen Betriebsdauer machte der Drucker Geräusche, als wäre ein Gegenstand in die Walze gekommen. Am Seitenrand wurde das Papier verknickt und der Toner nicht mehr fixiert. Als ich den Drucker öffnete, sah ich nach Entfernen der Toner-Patrone, wie ein Stückchen Plastikband, schön bebacken mit Toner, wieder von der Fixiereinheit ausgespuckt worden war.
Ich bin der Meinung, daß der Hersteller der Tonerpatrone den Schaden am Drucker reparieren und eine Ersatztonerpatrone liefern muß. Der Schaden am Drucker ist ein Haftpflichtschaden, der von der Tonerpatrone verursacht worden ist. Und auf der Patrone selbst ist noch Garantie.
Der Händler (Snogard in Frechen) hat eine für mich kostenlose Regulierung abgelehnt - ich müsse für 50 € einen Kostenvoranschlag bezahlen. Behauptet wurde, Ursache sei nicht die Tonerpatrone und beim Drucker sei keine Garantie mehr drauf.
Habe jetzt die Sache HP direkt vorgetragen - noch keine Antwort erhalten.
Hatte jemand schon einmal solch einen Fall oder weiß jemand Rat?
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Sieht so aus, als hätt' ich den Jungs mit dem heißen Atem Unrecht getan.
Die A-Karte ist bei HP. Gerät nach 3 Jahren verreckt. Hatte ich bis jetzt noch nie bei HP. War bis dahin sehr überzeugt von dieser Firma. Die haben sich über fast 20 Jahre ein sensationelles Renommé aufgebaut. Aber beim 3015 war auch der Treiber schon eine Katastrophe.
HP hatte vor kurzem ein superdolles Angebot für einen Farblaser-Multifunki bei Media Markt oder Saturn. Habe ich mal auf der Homepage von HP nachgeschaut - null Hinweise, Dokumentation, Treiber. Nur Hinweise auf Verbrauchsmaterialien. Habe dankend Abstand genommen. Ich habe den Eindruck, die schrauben irgendeinen Billigschrott zusammen, kloppen das dann als Sonderangebot bei irgendeinem Millionseller über den Ladentisch, fire and verget, und einen Tag später ist das Produkt vergessen.
So kann das gehen, wenn das Management wechselt. Irgendso 'n spitze Typ oder auch Tussi kann eine renommierte Firma bzw. milliardenschwere Marke in wenigen Monaten vor die Wand fahren. Kriegt natürlich beim Abgang noch die Rosette in Goldstaub eingepudert.
