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Erste Erfahrungen mit openSUSE 11.0

REPI / 3 Antworten / Flachansicht Nickles
Da meine bisherige open SuSE 10.3 Installation letzte Woche Probleme mit dem ATI-fglrx Grafiktreiber hatte (habe zu viel daran herumgebastelt) und auch sonst einige Multimedia-Anwedungen Library-Probleme hatten, dachte ich mir, eh Du ewig bastelst, installiere doch gleich die brandneue 11.0 Version.

Gesagt getan. Iso von der 64 bit Version gezogen ( http://software.opensuse.org/ ) und auf DVD gebrannt. Installation gestartet.
Da ich in meinem Rechner (AMD X2 5000+, 4 GB RAM 1x IDE HD und 1x SATA HD, SATA DVD-RW, ATI Radeon 1350) zwei HD's habe und auch bisher auf der einen ausschließlich das /home Verzeichniss sowie alle Datenverzeichnisse habe und das System extra liegt, war es eigentlich ein Kinderspiel.

DVD rein und gebootet, gleich Anfangs die Netzwerkparameter konfiguriert sowie die bisherige System HD mit ext3 neu formatiert und los ging es. Vom Installer die vorgeschlagenen Pakete von Hand korrigiert und angepasst. Nach ca. 30 min war das neue System installiert (Gnome), einschließ vorhandener Updates aus dem Internet.

System gestartet und zusätzliche Repositoris eingebunden (ATI, VLC, Packman usw...) sowie das Hauptrepository von der SUSE DVD auf das entsprechende Iso auf HD umgebogen.

Die so zusätzlich zugänglichen Paktet installiert (besonders ATI Grafiktreiber fglrx)und entsprechend konfiguriert. Der ATI Teiber wurde zwar installiert, aber aticonfig musste man von Hand ausführen, was einem nirgends gesagt wird und einen Anfänger sicherlich verzweifeln lässt. Nach der Konfiguration der Grafikeinstellungen startet das System wie vormals mein 10.3. Aus dem noch vorhandenen Home-Verzeichniss meines definierten users wurden alle Einstellungen anstandslos übernommen (Bookmarks des FF, Alle Mailverbindungsdaten einschließlich der Mailablage für Thunderbird, fast alle Desktopeinstellungen) sowie natürlich auch die vorhandene Datenablage.

Meine VM (Virtualbox 1.6.x) startete auch alle vorhandenen virtuellen Maschinen auf Anhieb. lediglich die Gasterweiterungen musste ich wegen neuer Version neu installieren. Auch das Erstellen einer Netzwerk-Brücke ging mit Yast kinderlich. Lediglich um den vbox Treiber der virtuellen Maschinen an die Brücke anzukoppeln, waren einigen Eingaben in der Konsole nötig (wird aber in der Hilfe von Virtualbox gut beschrieben)


FAZIT:

Das System lies sich anstandslos installieren und alle vormals vorhandenen Anwendungen und ihre Konfiguration sind wieder funktionstüchtig.
Mein System ist jetzt bei ähnlicher Konfiguration, wie vormals, merklich (fühlbar) schneller. Die 3D Spielerei via aiglx funktionierte im Gegensatz zur 10.3 Version auf Anhieb und ist einfach zu konfigurieren als auch ggf. zu deaktivieren/aktivieren.

Einen sehr positiven Eindruck mach die Softwareverwaltung unter Yast. Sie ist einmal optisch als auch verwaltungstechnisch besser geworden, aber vorallem in der Geschwindigkeit hinsichtlich der Aktualisierung der eingebundenen Repos als auch bei der Installation von Paketen selbst, wesentlich schneller geworden.

Ich habe es bisher nicht bereut und bin angenehm überrascht.

Hier noch ein Artikel von der Chip online : http://www.chip.de/downloads/openSUSE-KDE-Live-CD_29352114.html

und eine Bilderstrecke : http://www.chip.de/bildergalerie/openSUSE-11-Die-Luxus-Distribution-in-Bildern-Galerie_31978247.html
Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Xdata REPI „Naja, im Verzeichniss /etc und an den darin befindlichen Dateien kann man auch...“
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Das Suse funktioniert schon recht gut.

Garnicht gut ist aber der Kde4, die Bedienung ist -- gelinde gesagt "ungewohnt altmodisch". -- Der GlasLook und die looking Glass effekte machen das nicht wett.
Zum Teil erinnert das an lange vergessene Windows 3.11 Technik.

-- Man findet nichts mehr und ertappt sich dabei mit ALT F2 Konsolenbefehle zu starten anntatt sich durch die Schiebe-register Taskleiste zu hangeln.

Und kdf - nein, kann daran liegen das es nur eine Live CD ist.
Bei Kubuntu kann man Partitionen mit Dolphin einbinden, hier nicht. --> yast
Ein Windows kann man wenigstens mit ALT F2 konsole und mount /dev/sda1 einbinden.

Nun gut auf die "Schiebe Taskleiste" kann man sich noch umstellen aber die Kontrolleiste? Klein,winzig,normal.. statisch flach kein Vergleich zum alten Kde!

Der Versuch Gnome in Kde zu integrieren ... nee.
Dann doch gleich der originale Gnome.

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