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Lauschangriff im Internet

Redaktion / 12 Antworten / Flachansicht Nickles

Surfer werden gnadelos belauscht und analysiert. Geloggt wird alles. Wer im Internet etwas Illegales anstellt, kann definitiv identifziert und geschnappt werden. Der grosse Bruder verfolgt jeden Surfklick mit. Das lässt sich nicht vollständig verhindern. Aber etwas schwerer kann man es den geheimen Kontrolleuren schon machen. Dieser Beitrag klärt über Belauschung im Internet auf und zeigt was dagegen unternommen werden kann. Von Michael Nickles.

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asdfghjkl Redaktion „Lauschangriff im Internet“
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Also in Österreich braucht die Polizei noch einen gerichtlichen Beschluß, um z.B. Daten aus dem Internet zu sammeln, einen Lauschangriff zu machen oder ein Handy zu peilen. Wenn sie ohne gerichtlichen Beschluß Daten sammelt, darf sie diese nicht verwerten und sie sind vor Gericht ungültig. Einen solchen Beschluß gibt es nicht wegen kleinigkeiten wie Ehrenbeleidigung oder ausländerfeindlichen Kommentaren. Dazu muß ein schwereres Verbrechen, zumindestens in der Größenordnung eines schweren Diebstahls vorliegen. Das weiß ich, weil mir mal mein Handy gestohlen worden ist, und die Polizei gemeint hat, der Wert des Handys (ca. 150€) würde nicht für den richterlichen Beschluß reichen, um es mit einem Peilsender zu verfolgen. Außerdem weiß ich, das die Richtlinien für alle die oben genannten Polizei-Aktionen in Österreich gleich sind.

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