Habe Suse 10.3 mit 2GB Arbeitsspeicher instaliert und läuft gut, mit 3GB kann ich suse nicht installieren. Die Routine bleibt beim Hardwarecheck hängen. Das Bios erkennt 3GB problemlos. Hat jemand eine Idee?
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Linux und Windows 2000/XP unterteilen den Speicher nicht wie DOS in Segment Offset Adressen. Linux adressiert den Speicher linear durch.
Linux stresst die Hardware mehr als das alte DOS. Deshalb sagen solche Testprogramme wie memtest auch nichts über die Stabilität der Hardware aus.
Unter Windows 98 lief mein K6 stabil. Dann habe ich Linux (damals SUSE) installiert , und ich bekam vom Linuxkernel ständig eine Signal 9 oder 11 und die Installation wurde immer wieder unterbrochen.
http://www.bitwizard.nl/sig11/
In der Supportdatenbank von SUSE stand das eventuell der Speicher schlecht ist und Daten auf dem BUS verloren gehen.
"Solange die Speichermodule den Spezifikationen entsprechen ist das absolut kein Problem.."
Und woher weiß ich das ? Wer sagt mir das die Speichermodule den Spezifikationen entsprechen ?
Ich habe genug Probleme mit schlechtem Speicher gehabt, weil mir die Computerhändler Noname Speicher aus Taiwan reingebaut haben.
Das Problem ist einfach das die billigen Speichermodule zu schlechte Timingdaten (Signallaufzeit, Schaltzeiten , Signalflanken) haben können und niemand weiß genau welche Daten in diesem SPD Chip reingeschrieben sind.
Der Controller kann so viele Anfragen stellen wie er möchte. Wenn der Speicher zu langsam ist, dann gehen die Daten auf dem BUS verloren und dann wird vom Linuxkernel ein Signal 9 oder Signal 11 ausgelöst (oder ein anderes Signal) und alle Prozesse werden vom Kernel beendet.
Das habe ich selbst oft genug erlebt.
Ich würde lieber 2 GByte guten Speicher von Kingston reinbauen , als 3 GByte billigen Noname Speicher.
Man kann unter Linux mit free kontrollieren ob die swap Partition benutzt wird. Sollte die swap Partition sehr häufig benutzt werden , kann man immer noch etwas mehr Speicher einbauen.
