Die nötigen Unternehmens-Anwendungen sind verfügbar...
So klingt es aus dem Hause IBM: Bericht bei Heise.
Der Druck auf die Borg erhöht sich täglich... :-))
Gruß
K.-H.
Linux 14.981 Themen, 106.343 Beiträge
Das ist völliger Quatsch "Programme noch zu sehr an die Konsole gekettet."
Ein Programm wird mit einer speziellen Bibliothek programmiert. Bei C gibt es die C Standardbiliothek die bei jedem Compiler dabei ist . Dann gibt es die GTK Bibliothek die bei der Entwicklung des Grafikprogrammes GIMP als Nebenprodukt abgefallen ist . Und ich bevorzuge die QT Bibliothek von Trolltech (NOKIA hat Trolltech gekauft).
Und wenn ich ein Programm auf einem Desktop starte und das Programm ist dynamisch gelinkt, dann ist dieses Programm auf eine Laufzeitumgebung (Laufzeitbibliothek) angewiesen.
Das bedeutet , das diese Umgebung identisch sein muß mit der Umgebung mit der das Programm programmiert wurde. Sonst funktioniert das Programm nicht.
Und genau das gibt es bei Unix nicht. Bei Unix fehlen nach wie vor Standards für den Desktopbereich.
Und wenn Linux sich im Desktopbereich durchsetzen soll, dann darf es bei Linux nicht die gleichen Probleme wie bei Unix und seinen vielen Derivaten geben.
Gute Desktopeigenschaften sind vor allem Standards wie eine standardisierte Laufzeitumgebung (die Linux Standardbase) und einen Scheduler der die CPU Rechenzeit so verteilt , das die Interaktion mit dem Benutzer besser wird.
Firmen wie Sun Microsystems, HP oder IBM sind mit ihren Unices (Plural von Unix) im Desktopberecih gescheitert. Jede Firma wollte ihr eigens Unix verkaufen und am Ende hat sich Unix nicht durchsetzen können.
Und jetzt versuchen es Firmen wie Novell oder IBM mit Linux....
