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ganz harte Nuss: Wake on Lan mit Marvell 88E8001will nicht.

Tuxus / 6 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,
ich bin soweit gekommen, dass die WoL-Funktion meiner Netzwerkkarte Marvell 88E8001 aktivieren konnte (Treiber skge genommen).
Das Problem ist, dass diese Funktion bei jedem Shutdown wieder deaktiviert wird.
vorher:
ethtool -s eth1 wol g
ethtool eth1 | grep Wake
Supports Wake-on: g
Wake-on: g

Nach einem Neustart (ohne WoL):
ethtool eth1 | grep Wake
Supports Wake-on: g
Wake-on: d

Von diesem shutdown-Problem haben auch schon mehrere berichtet. Linux schaltet die Netzwerkkarte standardmäßig komplett aus.
Siehe hier:
http://www.darkblue.de/content/index.php?dir=Projekte%2FLinux/Marvell+88E8001+und+WOL&opage=0

Mein Problem ist, dass ich diese Einträge in meiner /init.d/halt nicht habe.

Beim Runterfahren wird angezeigt: Networkmanager: deactivating device eth1.

Hat jemand eine Idee, wie/wo ich das verhindern kann?


System: susi10.2;x86_64;2.6.18.8-0.5-default

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KarstenW Tuxus „ganz harte Nuss: Wake on Lan mit Marvell 88E8001will nicht.“
Optionen

Alle Kommados die du in der Konsole oder im Terminalfenster eingegeben hast um diese Funktion zu aktivieren, kannst du auch in ein Shellscript schreiben und dieses Shellscript im gewünschten Runlevel starten.
Viele Distributionen haben ein spezielle Shellscript namens local für solche Sachen schon anlegt.
Du kannst aber auch in /etc/init.d selbst ein kleines Shellscript anlegen und über einen Link in /etc/rc?.d im gewünschten Runlevel starten.
Dazu ist die Shellprogrammierung auch vorgesehen.

Ich kann dir als Debian Anwneder nur empfehlen Shellprogrammierung zu lernen:

http://www.tldp.org/LDP/abs/html/

Oder kauf dir ein Buch im Buchhandel .
http://www.amazon.de/Shell-Programmierung-Grundlagen-Werkzeuge-praktische-Skripte/dp/3446407375/ref=sr_1_1/028-6113415-2839752?ie=UTF8&s=books&qid=1187424574&sr=8-1

Schau mal in ein Shellscript in /etc/init.d rein. Da siehst du immer so eine switch/case Anweisung. Über diese Anweisung werden die Shellparameter start, stop, restart und reload ausgewertet.
Das nennt man auch System V Style, da dieses Art des Bootens von Unix mit Hilfe dieser Shellscripte und einer switch / case Anweisung mit AT&T Unix System V eingeführt wurde.

PS: Ich hatte auch SUSE früher , bin aber zu Debian gewechselt weil ich bei der Konfiguration mit yast keinen Durchblick hatte.
Wenn du bei Linux bleiben willst, kann ich dir Debian empfehlen ;-).








Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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