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arbeitsspeicher linux

ghartl1 / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

halo,

hab noch ne verständnisfrage....arbeitsspeicher

linux geht ja im gegensatz zu windows resourcenfreundlicher mit ram um..hab ich gehört.

das heisst, linux lädt nur das in den ram, was aktuell gebraucht wird(das dürfte auch der grund sein, warum bei klickk auf eine applikation der startvorgang ein bisschen zäh ist).
ps: kann man aber ganz gut kompensieren (openoffice fixen speicher zuteilen..kde leistung einstellen..)

wenn ich mir aber unter kde(sorry, arbeite nur mit kde)das leistungsdiagramm anschaue, ist der ram immer voll belegt..obwohl ich keine apps laufen habe(habe auch nix getrixelt mit ram zuweisen oder leistung kde)
trotzdem nimmt sich linux den ganzen speicher(ist das so ein prefetch-ding??)

wenn die annahme stimmt, dass linux nur das reinlädt, was unbedingt gebraucht wird, wieso lädt es dann von haus aus nicht den ram voller(auf verdacht)


gruss günter

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Yves3 KarstenW „Ein Großteil vom RAM wird zum Puffern von Festplattenspeicher genutzt. Das...“
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PS: Ich würde mal sagen das bei Windows die Speicherverwaltung Schrott ist, also schlecht programmiert.
Windows macht viel zu häufig Gebrauch von der Auslagerungsdatei.
Außerdem ist eine Auslagerungspartition immer schneller als eine Auslagerungsdatei, da die Daten sequentiell (nacheinader, ohne die Festplattenköpfe sehr oft zu bewegen) geschrieben und gelesen werden können.


Oh jaa, was Windows (jedenfalls XP) sich bei der Speicherverwaltung "denkt" ist mir ein Rätsel. Mein Bruder hat 2.5 GB RAM und da sind während normalem Arbeiten meistens, so über den Daumen gepeilt, 2/3 des verwendeten Speichers in der Auslagerungsdatei. Was soll das?!? Wozu kauft man sich all den teuren Speicher, wenn der dann sowieso nicht gebraucht wird?
Sobald man mit ALT+TAB eine Fullscreenanwendung verlässt, wird auch gleich aller Speicher auf die Festplatte geswappt. Wenn diese Anwendung beispielsweise ein Spiel war, und fast den ganzen Speicher belegt, dann darf man beim Zurückwechseln eine Weile warten.

Bei Linux ist mir im Gegensatz dazu die Speicherverwaltung noch nie negativ aufgefallen. Der Wechsel zu Fullscreenanwendungen geht schön flink und von der Festplatte hört man nur sehr selten Zugriffsgeräusche. Im Moment sind 230 MB belegt (ca. 22%), und das ausschliesslich im RAM.
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