Hallo,
Ich möchte bei dem neuen PC meiner Mutter einen kleinen Teil der Platte für ein Ubuntu nutzen, in der Hoffnung, dass sie es ganz unverbindlich ein bisschen ausprobieren wird und vielleicht Gefallen daran findet.
Natürlich sollten die Daten, die sie unter Windows erstellt, auch unter Linux nutzbar sein und umgekehrt. Allerdings möchte ich auch nicht, dass sie unter Windows von all den versteckten .xyz Dateien des home- Verzeichnisses verwirrt wird. Geplant ist eine FAT Datenpartition und je eine Partition für die beiden Systeme.
Wie könnte ich das lösen?
Gibt es eine Möglichkeit das so einzurichten, dass das home-Verzeichniss in einem Ordner der Partition ist, und in diesem Ordner unter Linux noch der Inhalt des anderen Ordners mit den Daten "reingemappt" wird? Oder kann ich die .xyz Dateien unter Windows problemlos verstecken (mit dem "Versteckt" Attribut)?
Aber bei der zweiten Möglichkeit wären ja dann die Einstellungen von neu installierten Programmen wieder sichtbar und müssten manuell unsichtbar gemacht werden... nicht wirklich gut.
Hat jemand eine gute Idee?
Linux 15.009 Themen, 106.826 Beiträge
Du kannst Ubuntu ganz normal in einer erweiterten Partition installieren und die Windowspartition unter Linux mounten.
Bei Linux gibt es keine Laufwerksbuchstaben. Partitionen und Datenträger werden in Verzeichnisse reingehangen.
Der Kerneltreiber für NTFS unterstützt nur lesenden Zugriff auf Windowspartitionen. Auf Fat32 Partitionen kann lesend und schreibend zu gegriffen werden.
PS: Wenn deine Mutter noch keine großen Erfahrungen mit Computer hat, würde ich empfehlen das sich sich erstmal mit Windows beschäftigt.
Linuxsysteme sind wie Unix mehr auf Flexibilität und Transparenz entwickelt. Da muß man sich zwangsläufig mit den Systemdateien beschäftigen.
Man kann das alles erlernen, aber dazu muß man Lust haben und kein fertiges Betriebsystem wie Windows erwarten.
