Hallo , gibt es eine Methode bei Debian mit
minimalem X-window ,
ein kleines kdebase mit apt gleich in deutsch zu installieren.
apt-get install kde wird viel zu groß und kdebase installiert sich
in englisch.
Die Folgepakete , zb Firefox alias iceweasel sind dann ohne
genaue Kenntnis des lokalen Namens auch in englisch.
Jedenfalls muß wohl eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden
wenn man ein möglichst kleinen kde in deutsch haben will.
Linux 15.009 Themen, 106.826 Beiträge
Ich bin nur ein Hobbyprogrammierer.
C ist eine strukturierte Programmiersprache und C++ ist eine objektorientierte Programmiersprache.
Der Unterschied ist hauptsächlich der Denkansatz um eine Lösung für ein Problem zu finden.
C++ baut nur bei der Syntax auf die Programmiersprache C auf.
Ich habe früher immer gehört das man erstmal C lernen sollte und dann C++, eben wegen dem Aufbau von C++ auf C bei der Syntax.
Das halte ich für völligen Blödsinn.
Bei der strukturierten Programmierung gibt es einen Top Down Ansatz um eine Lösung für eine Programmieraufgabe zu finden.
Man zerlegt eine Aufgabe in immer kleinere Aufgaben die dann von Funktionen bearbeitet werden.
Bei der Objektorientierten Programmiersprache wie C++ denke man in Objekten , die sich wiederum aus anderen Objekten zusammensetzen.
Die Natur besteht ja aus Objekten.
Der Vorteil von objektorientierten Programmiersprachen ist hauptsächlich die Zusammenfassung der Daten und der Methoden (die Funktionen bei C) in Klassen, damit der Programmcode besser wartbar bleibt.
Deswegen lohnt sich objektorientiertes Programmieren sehr für größere Programme.
Kleinere Programmieraufgaben kann man aber immer noch strukturiert programmieren.
C ist nicht schwierig, nur die Programmieraufgabe kann es sein.
Der Linux-Betriebsystemkern ist in der Programmiersprache C programmiert. Du kannst dir ja mal den Sourcecode anschauen ;-).
Ich habe da keine Chance den Code zu verstehen.
Ich würde vielleicht auch erstmal mit C beginnen.
Auf der anderen Seite könnte man aber auch gleich mit C++ beginnen, weil beispielsweise das Framework QT der Firma Trolltech Norwegen für C++ Programme geschrieben wurde. Da kannst du KDE Programm mit dem Qt Designer erstellen.
Der QT Designer ist sehr gut gemacht und erinnert an den C++ Builder von Borland , finde ich.
Die QT Bibliothek ist sehr gut dokumentiert.
Gnome Programme werden mit der GTK Bibliothek erstellt und in der Programmiersprache C geschrieben.
Ich habe gehört das die GTK Bibliothek sehr schlecht dokumentiert ist, keine Ahnung.
Der gcc Compiler ist ein ANSI C/C++ Compiler. Er kann also sowohl C wie auch C++ Programme übersetzen.
ANSI ist ein Standard für Compiler für Betriebsysteme wie Windows, Unix, Linux...
Bei Unix gibt es noch den POSIX Standard. Er soll eine portable Programmierung von Unixprogrammen garantieren.
Linux ist teilweise POSIX-kompatibel , aber von The Open Group nicht zertifiziert.
Man kann dadurch ein Unixprogramm auf einer anderen Unixversion neu kompilieren, ohne große Änderungen am Programmcode (soweit ich weiß :-)).
Leider gibt es bei Unix außer dem POSIX Standards keine weiteren Standards in Bezug auf Laufzeit-Bibliotheken.
Also wenn man eine Desktop-Anwendung unter Solaris 10 programmiert, kann man es nicht unter einer anderen Unixversion neu übersetzen.
Dadurch entsteht ein reisiger Mehraufwand für die Softwareindustrie, wenn sie für die verschiedenen Unices ihre Anwendungen neu programmieren müssen.
Wahrscheinlich gibt es deswegen auch so wenige Unixprogramme, jedenfalls sieht es mit Desktopanwendungen schlecht aus.
Bei Linux gibt es mehr Programme für den Desktopbereich.
Bei Serveranwendungen müßte es gleich viele Anwendungen für Unix und Linux geben.
Microsoft hält nicht viel vom POSIX Standard und deshalb ist Windows auch kein Unix.
(Und Linux ist kein Windows ;-)).
