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Geforce 4 und Co keine Treiberunterstüzung in Linux?

johnT / 13 Antworten / Flachansicht Nickles

Also die Gefordce 4 würde in der Treiberunterstützung wohl von NVidia ab Treiber 9755 kaltgestellt. So die Ubuntuinformation. Für Feisty (Ubuntu 7.04) bedeutet das, dass kein Treiber mehr zu Verfügung stehen, da auf die Legacy-Treiber ausgewichen wird. Damit fehlt die volle Treiber-Unterstützung der Graka, weil nur die noch älteren unter Legacy berücksichtigt werden. Das seit dem Update am 25.03.2007 dadurch compiz und & nicht mehr laufen, kann ich ja verschmerzen, aber dass meine Games auch unter Cedega aussetzer haben und das angekündigte Ubuntu-Studio damit adabsurdurm geführt wird, halte ich für ein starkes Stück in Richtung doch lieber Windows (Ben Collins lässt grüßen). Wie sieht es den künftig oder gegewärtig bei andere Distris aus. Oder wird da auch von Anfängern erwartet den Kernel selber zu kompilieren? Hoch lebe 6.06, wo noch alles lief, auch Scanner, Graka und Jack! Ein Schelm der denk, das alles besser wird.

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KarstenW johnT „Danke, endlich mal eine ehrliche Antwort, die weiterhilft. Ich werds es mir...“
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Wenn du Linuxtreiber manuell installieren willst/mußt, dann müssen nur die passenden Headerdateien oder die Kernelsources (Programmcode des Betriebsystemkerns) installiert sein.
Du gibst auf der Kommandozeile den Befehl

"uname -r" ein

Dabei wird die Version des Kernels angezeigt.

2.6.18

Jetzt mußt du nur noch die passenden Kernel-Headerdateien installieren.
Die Kernelheaders müssen auch die gleiche Version wie die des Kernnels (2.6.18 wie in diesem Fall) haben.
Du kannst aber auch aus der Bezeichnung der Kerneldatei in /boot die Version des Kernels rausbekommen.
Dann brauchst du noch make, gcc und binutils.

Der nVidia Treiber wird menügeführt installiert. Du mußt gar nicht wissen was ein Compiler ist .
Immer wenn du ein Kernelupdate durchführst , müssen auch die Treiber noch mal neu installiert werden.
Es ändert sich die Schnittstelle , über die der Treiber geladen wird.

Mehr ist das nicht.

Gegen den Einsatz von Windows ist aber auch nichts einzuwenden.
Windowssysteme wurden mit dem Ziel entwickelt die Bedienung von Computer für normale Anwender zu erleichtern.
Bei Unix geht es eher um Transparenz, Flexibilität und Erweiterbarkeit im Serverbereich.
Linux ist schon eine Art von Unix, aber besser im Desktopbereich mit seinen Standards wie der Linux StandardBase.

Ich habe auch schon FreeBSD getestet. Könnte mir auch gefallen, aber es gibt viel weniger FreeBSD Programme als Linuxprogramme.
Man kann unter FreeBSD einen Linuxemulator installieren um Programme wie Maple oder Eagle unter FreeBSD zu starten.
So populär ist Linux in der IT Branche ;-).

Was die Manager von Sun Microsystems, Novel, IBM und irgendeine weiter Firma die ein Unixderivat anbietet nicht geschafft haben, hat Linux mit dem Open Source Konzept sehr einfach hinbekommen:

Eine Standardisierung des Betriebsystems Linux !

Der Vorteil von Linux gegenüber irgendeinem Unix sind eigentlich nur die notwendigen Standards im Desktopbereich.

Das habe ich schon sehr häufig gesagt, aber das ist wirklich wichtig für die Softwareindustrie, damit der Arbeits- und Programmieraufwand nicht zu groß wird.
Sobald man ein fremdes Programm unter Linux (irgendeine Distribution) installiert, ist dieses Programm auf eine Laufzeitumgebung angewiesen.

Diese Laufzeitumgebung des Zielrechners (auf dem das Programm später installiert werden soll) muß mit der Laufzeitumgebung identisch sein, auf der das Programm programmiert wurde.
Schon allein wegen der Kompatibilität mit anderen Distributionen sollte man nicht unbedingt immer die neuste Version von der jeweiligen Linuxdistribution installieren.
Wegen der großen Unterschiede im Desktopbereich ist schon Unix gescheitert und wurde nicht angenommen.

Warum nimmst du die Version 6.0.6 nicht ?

Ich glaube diese Version ist auch für die Linux StandardBase zertifiziert.
Das bedeutet, du könntest StarOffice 8 installieren, obwohl es unter Red Hat (oder SUSE Enterprise ?) programmiert wurde.
Ist das nicht wichtig ?













Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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