Verbindungsdatenspeicherung bei DSL-Flatrates. Gerichtsentscheid und Realität.
Telepolis hat eine Rundfrage zum Thema gestartet und siehe da die eingeholten Auskünfte erweisen sich als unzuverlässig.
Telepolis möchte nun ein "Kontrollorgan zur Auskunftspolitik der Provider" schaffen, weil Provider oberschlaue Presseabteilungen haben, die nun mal anders auskunften, als es der Erfahrung einzelner Nutzer entspricht.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24496/1.html
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Eine ganz banale Frage: Zu welchem Zweck werden eigentlich die Verbindungsdaten gespeichert?
Bei Kunden mit Volumen- oder Zeittarifen ist das ja klar, aber bei Flatratekunden ist es überflüssig wie ein Kropf. Jetzt frage ich mich, was hat der Provider davon, dass er die Daten sammelt? Im Zweifelsfall profitieren davon doch nur andere (Staatsanwaltschaft, MIFI oder sogar Hacker), der Provider hat nichts davon. Im Gegenteil, er verärgert sogar seine Kunden - bspw. wenn ein Kunde Filesharer ist und die Polizei bei ihm auf der Matte steht...
CU
Olaf
