Ein Bekannter bat mich um Hilfe - leider vergeblich.
Er hatte sich für seinem PC eine neue Festplatte gekauft und versuchte diese zu installieren. Keine Möglichkeit - nach dem kopieren der Daten fragte er immer wieder nach, in welcher Partition das XP installiert werden soll.
Der Versuch, ein älteres Image aufzuspielen mißlang ebenfalls. Es wird zwar vermeldet, das die Aktion erfolgreich abgeschlossen wurde - aber beim Booten erscheint nur die Meldung "DHCP...../"
Ich vermute, er hat die fabrikneue Festplatte als "Dynamischen Datenträger" aktiviert.
Allerdings - wenn ich diese Festplatte als Slave einsetze und in der Datenträgerverwaltung einen rechten Mausklick drauf mache, kommt das Kontextmenü "In dynamischen Datenträger konvertieren".
Als mir das mal "gelang", habe ich anschließend ein LowLevel- Tool drüber laufen lassen.
Gibt es nun eine Möglichkeit, meine Vermutung zu prüfen? Und eine, dies ohne LL rückgängig zu machen?
Jürgen
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.546 Themen, 109.573 Beiträge
Ganz frisch, aus der neuesten c't 3/2007, S.186 "Dynamische Datenträger retten", die erst Montag in die Kioske kommt. Wenn Du aus dem Dynamischen Datenträger wieder ein normales Volumes machst, kannst Du nicht nur retten, sondern Dir stehen natürlich auch andere Bearbeitungsmöglichkeiten offen. Also nicht am Begriff "retten" stören lassen.
"Solange auf der Festplatte nur einfache Volumes angelegt sind, die komplett auf einer Platte liegen - sie also keine Stripesets oder übergreifende Volumes enthält -, können Sie die Platee in einen normalen "Basisdatenträger" zurückwandeln."
Es muss mit testdisk nach Partitionen gesucht werden und testdisk lässt man dann die Partitionen rekonstruieren.
http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_DE#Dokumentation
http://www.heise.de/ct/inhverz/search.shtml?T=Dynamische+Datentr%E4ger&Suchen=suchen&nm=0
(Habe ich aber jetzt nicht gescheckt)
