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SCO vs. IBM - der Stand der Dinge

Olaf19 / 1 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

Teilerfolg für IBM, denn SCO darf seine Klage gegen "Big Blue" nicht ausweiten:
http://golem.de/0612/49247.html

Für alle, die die Entwicklung bis dahin nicht verfolgt haben: Es geht mal wieder um das leidige Thema "geistiges Eigentum" an einzelnen Bestandteilen des Linux Kernels :-(

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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KarstenW Olaf19 „SCO vs. IBM - der Stand der Dinge“
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Den Streit gab es schon mal. BSD Unix Berkeley gegen AT&T Unix ( zur Erinnerung : AT&T war eine Telefongesellschaft)..
Die haben sich bis in die 90er Jahre um Rechte an Unix gestritten. Wobei beide Parteien Programmcode der anderen Partei implementiert hatten.
Als Folge davon mußte der komplette Programmcode von BSD Unix umgeschrieben werden und AT&T hat dann entsprechende Copyright-Vermerke von BSD Unix in ihrem Programmcode eingestehen müssen.
Aus diesem BSD Unix wurde dann Mitte der 90er Jahre FreeBSD entwickelt. FreeBSD wurde leider nie so populär wie Linux.
Da SCO die Rechte an Unix von Novell gekauft hat und Novell die Rechte an Unix von AT&T abgekauft hat, weiß wahrscheinlich niemand so Recht , wer hier was von wem geklaut hat ;-).

Ich hoffe niemand muß den Programmcode des Linuxkernels umschreiben, wo er doch so schön stabil läuft ;-).

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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