Guten Abend liebe Community,
in Sachen Linux bin ich nicht gerade sehr bewandert. Werde mich jetzt aber in den nächsten We in die Materie einlesen.
Vorerst aber ein paar Fragen:
1. Bei chip.de stand etwas von "NTFS Unterstützung". Bietet die neuste Version 6.10 volle NTFS Unterstützung, oder nur Lesezugriff? Neben Ubuntu würde ich nämlich noch XP installieren, weil ich als Gelegenheitsgamer nicht auf Spiele verzichten möchte. Von Ubuntu will ich auch auf meine Datenpartition (NTFS formatiert) zugreifen können!
2. Wie sieht es bei Ubuntu mit der Hardwareunterstützung aus? Habe gehört, dass die Unterstützung von ATi-Karten oder sehr neuen Produkten nicht gerade sehr gut sein soll. Mein System:
AMD Athlon 64 3700+,
Gigabyte K8NF-9,
Connect3d 1900 GT
3. Ich habe mich erst mal für Ubuntu entschieden, weil es am benutzerfreundlichsten sein soll. Benutzerfreundlichkeit steht für mich als Newbie erst mal im Vordergrund. Gibt es vllt. bessere Distributionen, zu denen ihr mir eher raten würdet?! Ich sehe nur Suse als wirkliche Alternative, allerdings habe ich von der Distribution in letzter Zeit nicht mehr allzu viel Gutes gehört.
4. Welche Vorteile bringt mir Ubuntu gegenüber XP (mal von den Linzenzen und Preisen abgesehen)?
Ich danke für ehrlich gemeinte Antworten!
MfG
Linux 14.981 Themen, 106.344 Beiträge
"4. Welche Vorteile bringt mir Ubuntu gegenüber XP (mal von den Linzenzen und Preisen abgesehen)?"
Man muß keine 1000 $ für eine Unix Lizenz ausgeben ;-).
Außerdem kann man im Gegensatz zu Windows XP sich seinen Rechner konfigurieren wie man möchte. Du hast die Auswahl zwischen zwei sehr schönen Desktops und 'zig Windowmanager. Bei anderen Distributionen wie Debian hast du die Wahl, ob du den Rechner als Server oder Desktop nutzen möchtest (du kannst aber auch Ubuntu dafür nutzen).
Linux wird dir nie vorschreiben, welchen Desktop du verwenden darfst oder für welchen Einsatz du den Rechner konfigurieren kannst.
Wieviel Versionen bringt Microsoft heraus, nur damit der Anweder die Auswahl zwischen mehreren Desktops hat ?
Das ist bei Linux nicht nötig, weil Linuxdistributionen modular aufgebaut sind und der Anwender selbst die Entscheidung treffen kann, welchen Desktop er verwenden möchte.
Linux ist eben sehr Unix-ähnlich und bietet Standards im Desktopbereich, die es bei den verschiedenen Unixversionen nicht gibt ;-)
