Bisjetzt ist unser Unternehmen eine MS freie Zone. Für die automatische Rechnungseingangsverarbeitung soll nun ein ms2003-Server installiert werden. Welches LINUX-Produkt kann denn einen 2003 ersetzen?
Linux 15.062 Themen, 107.418 Beiträge
Mit Linux kann man Server -als auch Desktoprechner aufbauen.
Es gibt verschiedene Serveranwendungen.
Was für eine Serveranwendung muß es denn sein ?
Wenn deine Firma noch nie Windows installiert hat, warum soll es auf einmal ein Windows-Server sein ?
Windows verwendet CIFS und UNix/Linux das NFS Netzwerkdateisystem.
Programme brauchen eine bestimmte Umgebung , damit sie funktionieren. Windowsprogramme laufen nicht unter Linux. Wenn das eine allgemeine Serveranwendung ist, also beispielsweise ein Fileserver, dann kann das schon funktionieren mit Linux und Windows.
Server stellen nur ihre Eigenschaften in das Netz.
Wenn du professionellen Support brauchst, mußt du eine Enterprise Version von SUSE oder Red Hat nehmen. Da kostet eine Lizenz 380 € glaube ich.
Wenn du dich selbst mit Linux auskennst , dann würde ich debian nutzen. Da gibt es eine stable Version, die momentan sarge heißt.
Allerdings werden AMD 64 bit Prozessoren noch nicht offiziell unterstützt.
Debian ist kostenlos. Man sollte aber an Debian Spenden zahlen, wenn man mit Debian Geld verdient.
Du mußt dann wahrscheinlich , wenn du einen Fileserver unter Linux nutzen willst, einen professionellen NFS Client unter Windows installieren.
Oder man kann auch Samba unter Linux für Windows Clients installieren.
Linux verwendet wie Unix das NFS Netzwerkdateisystem, wohingegen Windows Server das CIFS Dateisysteme (Nachfolger von smb) für Fileserver verwenden.
Im Prinzip ist es egal welche Distribution man verwendet, da alle Distributionen den Kernel von http://www.kernel.org herunterladen.
Bei Debian arbeiten sehr viele Entwickler nebenberuflich und ich finde es fair, Debian etwas Geld zu zahlen , wenn Debian im professionellen Umfeld eingestzt wird.
Im Prinzip wird bei Linux kein Unterschied zwischen der Desktopvariante und der Servervariante gemacht.
Debian ist sehr unixähnlich und dadurch auch sehr flexibel konfigurierbar, und läuft auch sehr stabil, wenn die Hardware unterstützt wird.
http://www.de.debian.org/
Ich will nichts gegen Linux sagen, aber für den Serverbereich kann man eventuell über FreeBSD nachdenken. FreeBSD ist ein direkter Nachfolger des BSD Unix der 90er Jahre.
Es gibt auch bei Debian ein Project , welches Debian Pakete nach den FreeBSD Kernel portiert.
Der Linuxkernel soll manchmal Probleme im Serverbereich haben. Ich habe damit aber keine Erfahrung.
http://www.freebsd.org/
http://wiki.bsdforen.de/index.php/Hauptseite
http://www.de.freebsd.org/doc/de/books/handbook/index.html
http://www.debian.org/ports/kfreebsd-gnu/
Wie bei Debian wird auch bei FreeBSD kein Unterschied zwischen der Desktop- und der Servervariante gemacht. FreeBSD ist sehr flexibel konfigurierbar.
Debian läuft im Serverbereich aber auch sehr stabil, allerdings ist nur die stable Version dafür geeignet.
Du brauchst auf den Windows Clients einen NFS Client, weil Linux/Unix NFS für Fileserver nutzt:
http://www.softwarespectrum.de/hummingbird/humm_nfs_maestro.asp
