Hallo,
ich möchte gerne SuSE 10.1 installieren. er startet zwar von der cd, aber wenn ich auf installieren drücke bringt er eine fehlermeldung dass das installationsprogramm nicht geladen werden konnte und dass er nun das manuelle installationsprogramm startet. wenn ich bei der erkannten hardware nachsehe steht da nur mein cardreader. ich habe probeweise den treiber " generic IDE host driver " geladen und siehe da: er erkennt mein cd-laufwerk. nun kann ich die installation zwar starten, aber meine festplatte wird nicht erkannt. im bios steht die festplatte hinter SATA1.
was soll ich jetzt tun???
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Es sieht eigentlich gar nicht mal so schlecht aus. Sogar die Onboard-Grafikkarte müßte funktionieren.
Ob du SUSE oder eine andere Linux Distribution nehmen willst, bleibt dir überlassen. Alle Distributionen laden sich den kernel von http://www.kernel.org herunter, auch die teuren Enterprise Versionen für ein paar hundert €.
Die älteren Kernelversionen haben meist viel weniger Treiber.
ATA Festplatten müßten rein theoretisch mit allen IDE Controllern funktionieren. Es gibt bei PCs eine IDE Spezifikation (an die sich leider auch nicht jeder Hersteller hält) und im Linuxkernel einen IDE Treiber, mit dem zumindest der PIO Modus von CD-/DVD Laufwerken und von IDE Festplatten funkktionieren sollte.
Du könntest doch noch eine 30 oder 40 GByte IDE Festplatte einbauen.
Ich weiß nicht ob USB funktionieren wird.
Das mußt d eben mal ausprobieren.
Ob deine SATA Festplatte unterstützt wird, hängt vom Controller ab. Ist für den eingebauten SATA Controller ein Treiber im Linuxkernel, wird deine SATA festplatte auch unterstützt. Fehlt der Treiber im Kernel , läuft SATA unter Linux nicht. SATA Festplatten sind unter Linux SCSI-Festplatten und werden mit einer Gerätedatei wie /dev/sda angesprochen.
PC sind leider etwas chaotisch bei der Hardwareausstattung.
Ich würde mal eine Live CD wie Knoppix nutzen und mir erstmal Linux genauer anschauen.
Du kannst auch vmware nutzen und Linux in einem virtuellen PC installieren.
http://www.vmware.com/de/
Für vmware-player gibt es schon fertige vmware-images für verschiedene Distributuionen.
Du kannst die Images aber unter Windows auch selbst erstellen, wenn dir vmware- Workstation zu teuer ist:
http://www.pcwelt.de/know-how/software/132092/index5.html
http://www.tecchannel.de/client/sicherheit/434074/
vmware ist ein virtueller PC, also ein Emulator, bei dem ein kompletter PC mit Ausnahme der CPU mit Software emuliert (nachgebildet) wird.
Bei vmware sind dann nur Komponenten "eingebaut" für die es bei Linux auch Treiber gibt.
Da kannst du dann verschiedene Distributionen testen, ohne die ganze Festplatte wegen Linux neu partitionieren zu müssen.
Wenn es dir gefällt , kannst du allemal einen neuen Rechner kaufen.
http://www.knoppix.org/
Wenn Knoppix von CD geladen ist, kannst du dir mit dem befehl "dmesg | less" alle Kernelmeldungen anzeigen lassen. Dabei werden viele Meldungen über erkannte Hardware ausgegeben.
Bei PCs gibt es nicht so viele Standards. Deshalb braucht man sehr viele unterschiedliche Treiber. Die Industrie programmiert aber kaum Treiber für Linux.
