Hallo zusammen!
Um den Spammailversendern das Leben nicht unnötig leicht zu machen, wird immer empfohlen, auf Spammails
a) keinesfalls zu antworten
b) keine Bilder von externen Servern nachladen zu lassen
c) das Feature "Lesebestätigung senden" deaktivieren
Die Gründe sind klar - all dieses signalisiert dem Versender, dass die Mailadresse benutzt wird und somit bestens geeignet für weiteren Beschuss mit Junk aller Art.
Nun werden viele der angemailten Adressen ja automatisch generiert nach einer Art Plausibilitätsprinzip - z.B. "gängiger-Name@web.de" -, so dass gar nicht von vornherein feststeht, ob die Adresse überhaupt existiert.
Meine Frage: Wenn eine Adresse nicht existiert, erhält der Absender eine Fehlermeldung - existiert die Adresse, bleibt die Meldung aus. Ist dieses Ausbleiben einer Fehlermeldung nicht schon fast genau so gut wie eine Lesebestätigung? Der Versender weiß dann zwar nicht, ob die Mail jemals geöffnet wurde, aber immerhin weiß er dass die Adresse funktioniert.
Oder anders gesagt: Könnte die Zunahme von Spameingang auf einer Mail Adresse allein schon darauf zurückzuführen sein, dass es diese Adresse überhaupt gibt, egal wie umsichtig sich ihr Benutzer verhält? Ist eine effektive Vorbeugung gegen Spam damit praktisch unmöglich?
THX
Olaf
Viren, Spyware, Datenschutz 11.223 Themen, 94.294 Beiträge
> Meine Frage: Wenn eine Adresse nicht existiert, erhält der Absender eine Fehlermeldung - existiert die Adresse, bleibt die Meldung aus.
... das ist Blödsinn. Diese Fehlermeldung gibts nur, wenn der Mailserver entsprechend konfiguriert ist, eine entsprechende Antwort zu senden, sonst nicht. Kein Feedback sagt gar nichts aus. Da Feedbackfunktionen in letzter Zeit häufiger für Spam und DOS misbraucht wurden, ist die Zahl der "antwortenden" Server sogar stark zurückgegangen.
HTH, Z.
