Diskussion:
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Da das Thema doch sehr kontrovers diskutiert wurde, habe ich bei der Europäischen Zentralbank (EZB) nachgefragt. Heute hat mich der Hersteller der "Geldscheinblöcke" angerufen.
Hier die wichtigsten Fakten:
- der Hersteller hat einen Vertrag mit der EZB und bekommt die Euro-Scheine für die Blöcke von der EZB zum Preis ihrer Herstellung + X.
- die EZB überwacht, dass alle "subventionierten" Banknoten auch eingegossen werden.
- dann werden die Scheine von der EZB für wertlos erklärt und ausgebucht.
- die Geldscheine können dem Acrylblock nicht mehr unbeschädigt entnommen werden.
- da die Banknoten vorsätzlich "beschädigt" wurden, werden diese von der EZB nicht mehr umgetauscht.
- die EZB hat mit der Herstellung der Blöcke (bis auf die Lieferung der Scheine) nichts zu tun.
- nur die allererste (von der EZB in Auftrag gegebene) Auflage war auf 2.000 Stück limitiert. In ihr befinden sich besondere Scheine mit der Unterschrift des aktuellen Präsidenten der EZB J.C. Trichet, welche es im freien Umlauf bisher noch nicht gibt (nur vom Ex W. Duisenberg). Diese Blöcke sind gekennzeichnet (Limit. Auflage XXXX/2000).
- Zertifikate o.ä. wurden nie ausgestellt.
- die aktuellen Auflagen sind nicht limitiert, jedoch wird die EZB die Lieferung der Scheine restriktiv handhaben.
- anscheinend häufen sich z.Zt. bei der EZB Anfragen zu diesem Thema und die EZB steht dem Ganzen mittlerweile mit etwas zwiespältigen Gefühlen gegenüber, lässt sich doch nur allzu leicht der Eindruck erwecken, man könne sehr günstig an 100 Euro kommen.
Fazit:
Wem ein dekorativer Briefbeschwerer 89 Euro wert ist, der kann diesen Block kaufen. Spekulanten und Schnäppchenjäger schauen in die Röhre.
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Vielen Dank für die Info! Echt mal interessant zu wissen. Wo hast du denn da genau nachgefragt?
Gruß
Timmintor 2°°4
