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Fehlermeldung wg. virtuellem Speicher trotz 2 GB RAM

mischa12345 / 6 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

es treibt mich zur Verzweiflung: Ich habe meinen Speicher auf dem Notebook auf 2 GB aufgerüstet, da ich u. a. mit VMs arbeite. Die vom System "empfohlene" Größe der Auslagerungsdatei von 3 GB macht natürlich Probleme, da das zusammen 5GB sind, die mit einem 32-Bit-System nicht verwaltet werden können. Außerdem lasse ich den Inhalt der Auslagerungsdatei beim Beenden von Windows löschen, was bei 3GB eine ganze Weile dauert ... Nun habe ich verschiedene andere Größen ausprobiert und bin mit meinem Latein am Ende:

Erster Versuch: Keine Auslagerungsdatei -> Einige Anwendungen haben unerklärliche Macken.

Zweiter Versuch: Ganz kleine Auslagerungsdatei -> Windows will mindesten 16-20 MB. Auch kein Problem.

Dritter Versuch: 200 MB -> Nach einiger Zeit kommt eine Meldung (Warnung in der Notification Area "nicht genügend virtueller Speicher" bla bla). Der virtuelle Speicher ist voll, der RAM aber nur zur Hälfte! Die Warnung, die Auslagerungsdatei würde vergrößert ist auch Unsinn, da die min. und max. Größe sinnigerweise bei mir gleich sind.

Vierter Versuch: 400 MB -> Derselbe Effekt! Dauert nur etwas länger, bis die Meldung kommt.

Ergo: Immer haut mir Windows die Auslagerungsdatei voll, obwohl noch reichlich schneller RAM da ist. Das dauert ein paar Stunden oder auch mal einen Tag. Wenn Windows gerade nichts besseres zu tun hat, wird auf die Platte geschaufelt. :(
Gibt es irgendwelche Schrauben, an denen ich drehen kann, um Windows am sinnlosen Auslagern zu hindern?? Vielleicht eine Speichergrenze, bis zu der (fast) nicht ausgelagert wird?
Bin für jede Hilfe dankbar!!

UselessUser mischa12345 „Fehlermeldung wg. virtuellem Speicher trotz 2 GB RAM“
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Hallo mischa12345,

bei Windows XP sind die Speichereinstellungen eigentlich schon recht optimiert worden. Die Kernel-Dateien sollen ständig im RAM gehalten werden, auch die anderen Methoden, mit denen früher über Registry-Einträge die Performance frisiert wurde, schlagen bei XP nicht mehr an oder sind nicht mehr notwendig. Beim Ausschalten des Virtuellen Speichers wirst du vermutlich kaum mehr einen Unterschied bemerken.
Dass kein Arbeitsspeicher mehr zur Verfügung steht, kann an Programmen und Dateien liegen, die einmal geöffnet und nach dem Schließen nicht mehr aus dem Arbeitsspeicher gelöscht wurden. Im Laufe einer PC-Sitzung kann sich das schon summieren. Unsaubere Programmierung ist hier oft die Ursache. Gerade virtuelle Maschinen belegen sehr viele Ressourcen und vielleicht ist hier auch der Übeltäter zu suchen.

"... da das zusammen 5GB sind, die mit einem 32-Bit-System nicht verwaltet werden können"
Ich glaube nicht, dass Windows den Arbeits- und Auslagerungsspeicher als Einheit adressiert. Beim direkten Ansprechen des RAM müssen nach meiner Ansicht weiterhin 2 GB verwaltet werden.

MfG

UselessUser