Tja, nun war es leider soweit und ließ sich nicht länger aufschieben. Der letzte Gang zum Tierarzt stand an und Julchen, eine Seele von Tier (17), musste erlöst werden. Obwohl es so aussah, als ob sie die 20 Jahre lockerstens knacken würde, machten uns leider die Nieren ganz unerwartet einen dicken Strich durch die Rechnung.
Damals als ich sie in die Hand gedrückt bekam, war sie 3 Jahre alt und niemand wollte sie haben (ich eigentlich auch nicht, weil ich als durch die Welt knisternder Mopedfahrer keine Zeit zu haben glaubte). Und dann kam alles gaaanz anders...
War \'ne tolle Zeit mit ihr und das Herz ging mir immer auf, wenn ich sie bis zu letzt mit dem Hund herumbalgen sah.
Wie das Leben manchmal so spielt, ergab es sich durch Zufall, dass zwei kleine Katerchen (Filou + Merlin) ein neues Zuhause bei uns bekommen haben. Sie kommen aus verschiedenen Würfen und haben sehr schlimme Schicksale hinter sich. Man mag es einfach nicht glauben zu was manche Menschen doch imstande sind...
Nun herrscht wieder Trubel in unserer Bude und der Hund hat alle Pfoten voll zu tun. Es ist fast unmöglich den süßen Leisetretern auszuweichen. Man bräuchte 8 Arme um den jungens Herr zu werden.Ä_
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Musst\' ich mal eben loswerden...
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Als der zweite der Vorgänger starb waren wir 23 lange Stunden ohne Hund - dann hatten wir unseren Rocky als ersten Nachfolger aus dem Tierheim geholt. Meine Frau und ich waren uns schon vorher einig: Sofort wieder einen neuen. Das ist nicht pietätlos, sondern höchstens egoistisch, denn es ist das beste Mittel gegen die Trauer.
Und so wird es auch im Fall der Fälle bei unseren jetzigen Hunden werden. Hoffentlich noch weit entfernt und lange weg; mögen sie mir bzw. uns noch so manches graue Haar verschaffen...
