Hallo miteinander!
Nach verschiedenen Versuchen mein(e) PC-Problem(e)in den Griff zu bekommen, bin ich mit meinem Latein am Ende.
Dabei sei gesagt, das ich kein Profi bin sondern nur ein User, der nichts anderes möchte, als mit seinem Computer in Ruhe und ohne Probleme zu arbeiten.
Ich hoffe, das mir hier jemand helfen kann!
Folgende(s) Problem(e) treten auf:
Mein PC hängt sich mehr oder weniger (un)regelmäßig auf bzw. stürzt ab.
Dabei ist es egal, ob man eine 1/2 Stunde oder 3 Stunden damit gearbeitet hat, ob man im Internet gesurft oder mit MS Office ein Dokument bearbeitet.
Mehrere Anwendungen gleichzeitig oder nur einem Programm ausführt.
Die Symptome sind immer dieselben:
Einfrieren des Bildschirms mit kleinen grünen Strichen am oberen Bildschirmrand(aber nicht immer)/oder Blue Screen Errors/oder Schwarzwerden des Bildschirmes mit anschließendem Dauerpiepton (bis jetzt 1x, neueste Form).
Dabei leuchtet die LED der Festplatte im Dauerzustand und es ist für ca 10 Sekunden ein feines Zischen/Knistern im PC zu hören (Zusammenhang?!)
Als Maßnahme um mit dem PC wieder irgendwann arbeiten zu können, hat sich ein Algorithmus herauskristallisiert:
Netzstecker ziehen bzw. Schalter der Steckdosenleiste ausschalten, nach 10 Sekunden wieder anschalten und den PC mindestens eine halbe Stunde so belassen.
Danach den Computer über das Drücken der Reset-Fkt( 10 Sek. Drücken der Starttaste) ausschalten und mindestens 3 bis 4 Stunden so stehen lassen.
Danach funktioniert er wieder bis zum nächsten Crash (die Zeit ist unterschiedlich.
Technische Daten:
PC von Packard Bell
BS: Windows ME (4.90.3000)
Prozessor: AMD Athlon Thunderbird Fam. 6 Mod. 4 Stufe 2 1000MHz
Cache: Level 1 Cache 128 KB
Level 2 Cache 256 KB
Grafik: NVIDIA RIVA TNT2
Mainboard: MicroStar Inc. (MS-6340)
RAM: 128 MB
Herzlichen Dank im Voraus
MfG
tyxxo
Mainboards, BIOS, Prozessoren, RAM 27.290 Themen, 124.050 Beiträge
So aus der Ferne läßt sich das natürlich schwer sagen, aber generell klingt deine Beschreibung nach Hitzestau. Grüne Striche auf dem Monitor bzw. Schwarzwerden lassen vermuten, daß insbesondere die Graphikkarte heiß wird. Der Dauerpiepton könnte eine Warnung des BIOS sein, daß die Graphikkarte defekt ist (was welche Pieptonfolge bedeutet, ist allerdings von Bios zu Bios verschieden, da müßtest du mal in der Dokumentation deines Computers nachsehen).
Ursache für die Überhitzung sind, vor allem bei älteren Rechnern, oft verstaubte Lüfter. Als schnelle Sofortmaßnahme empfiehlt sich eine Entstaubungsaktion; das macht man natürlich nicht mit einem Staubwedel oder einem feuchten Lappen, sondern mit Druckluftspray (gibt´s im Elektronik- oder Computerladen, oft auch in entsprechenden Abteilungen großer Kaufhäuser). Zum Vorgehen: Rechner ausschalten und Netzstecker ziehen. Linkes Seitenteil (von vorne gesehen) abnehmen, dann guckst du auf die Elektronik. Mit Druckluftspray Staub aus dem Rechner blasen, besonders von den Lüftern.
Bei der Gelegenheit kannst du auch mal nachsehen, ob vielleicht irgendwo (wiederum: besonders verdächtig ist bei dir die Graphikkarte) ein Kühlkörper locker ist und daher nicht mehr ordentlich kühlt. Achtung: bevor du irgendwas im Rechner berührst, solltest du vorher blankes Metall (Heizung, PC-Gehäuse) anfassen, um dich zu erden, anderenfalls besteht die Gefahr, die empfindliche Elektronik durch eine elektrostatische Entladung zu beschädigen.
Wie gesagt: einmal mit Druckluftspray den Rechner entstauben ist eine schnelle Sofortmaßnahme, und mit etwas Glück ist dein Problem damit behoben. Falls nicht, solltest du am besten einen PC-Kundigen aus deinem Bekanntenkreis hinzuziehen, der sich die Kiste direkt ansehen kann (du bist natürlich auch jederzeit willkommen, uns zu fragen).
