Schon für sehr viele Datenverluste ist PB 8 (bzw die Anwender davon) verantwortlich zu machen - und immer wieder treten gar seltsame Erscheinungen auf.
Ich habe ein Festplatte, 80GB. Zwei Partitionern: 5GB primär, der Rest logisch. In der logischen Partition sind 35GB frei.
Nun wollte ich gerne die 5GB auf 25GB erhöhen und habe zuerst versucht, die logische Partiton zu verkleinern.
Ich versuchte es mit dem oberen Feld "Wählen Sie einen Task aus" und wählte "Größe einer Partion verändern" > kleiner gemacht > Speicherplatz der kleinen zugewisen > Anwenden. Bis 47%.
"Fehler 702"
Das Gleiche wiederholt mit dem unteren Feld: "Größe ändern/Partition verschieben"
Gleiches Ergebnis bei 47%! Immer wieder "Fehler 702"
Ich habe die Festplatte mit chkdsk behandelt und die Vorgänge wiederholt. Ergebnis identisch.
Dann habe ich diese Festplatte insgesamt mit AcronisTrueImage 8 geclont und das Ganze mit der Geclonten wiederholt.
Das vollkommen gleiche Ergebnis!
Ich gehe mal davon aus, das ich irgend einen Fehler begehe, den nicht erkenne und immer wiederhole.
Könnt Ihr mir da Tipps geben? Bitteschön: Mir kommt es auf diese Daten nicht an - die sind komplett gesichert!
Ich möchte nur wissen, wie ich es richtig machen kann.
Danke!
Jürgen
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.569 Themen, 109.976 Beiträge
Ab einer bestimmten Größe einer Partition ändert sich auch deren Clustergröße (zumindest bei FAT16/32). Würde dies bei laufendem Win passieren, sollte es irgendwann knallen. Vielleicht kam deswegen "Fehler 702".
War nur so ein Gedanke. Unter DOS gemacht spielt das keine Rolle und nach dem Neustart wäre auch alles wieder ok.
Irgdenwo gibt es auch eine Option "Sektorprüfung auslassen" (oder so), damit geht es wesentlich schneller, formatiert/partitioniert ist in wenigen Sekunden. Das sollte man aber nur machen, wenn man sicher ist, daß die Platte 100 % ok ist. Beim Verschieben großer Datenmengen dauert es aber trotzdem lange. Das Risiko wegen Stromausfall/sonstiger Störung während stundenlanger Formatierung ist aber auch nicht zu vernachlässigen.
"Der Button "Abbrechen" müßte, wenn schon erforderlich, wenigstens in "Datenvernichtung starten" umbenannt werden."
Da ist etwas dran, selbst eine manuell abgebrochene Formatierung einer FAT32-Partition endete bei mir mal mit einem Total-Crash. PM hängte sich dann auf und Fdisk durfte alles platt machen.
Trotzdem ist PM toll, viele Funktionen unter einer Haube und einfach ist es auch.
Prinzipiell empfehle ich für derartige Aktionen auch ich die DOS-Version (bootfähige PM-CD sollte da das gleiche sein?). Außerdem ist es manchmal sinnvoll, die Platte komplett platt zu machen, alle Partitionen neu anzulegen und danach die Daten per Backup-Software zurückzuspielen.
Wird dies dagegen mit einem Imager gemacht, wird normalerweise der alte Bootsektor der Partition mit zurückgespielt und dies kann Probleme machen.
So habe ich erst kürzlich Linux dazu bekommen, FAT32-Partitionen zu mounten, die unter Win + PM problemlos liefen.
Partitionen zusammenführen ist wohl etwas, daß man lieber sein lassen sollte. Da ist der Umweg => andere Platte => zurückkopieren unter Win wohl die sicherere Alternative.
